Amazon Echo „Knight“: Erkennt Produkte, hat einen Touchscreen und bisher keine klassischen Apps

Der Amazon Echo „Knight“ hat sich das erste Mal blicken lassen. Amazons kommende Smart-Home-Lösung, die mit Display erscheinen wird. Neben dem Display sieht man auch eine Kamera im Gerät, welches in Schwarz und Weiß erscheinen soll – vielleicht schon im Mai. Viel weiß man bislang nicht über das Gerät, außer, dass es über Amazon Alexa-Qualitäten verfügen wird und dementsprechend Antworten visualisiert. Was es bisher kann, möchte ich mal kurz aufdröseln. Schön wäre es gewesen, könnte man auf dem Display auch Inhalte von Amazon Instant Video sehen können.

Fakt ist aber: Die Geräte können es bisher nicht. Der Amazon Echo „Knight“ unterstützt zum jetzigen Zeitpunkt auch keine Apps, wie es beispielsweise auf einem Fire Tablet der Fall ist. Man kann also nicht einfach YouTube starten und loslegen.

Was aber funktioniert: Man kann sagen „Alexa, zeige mir Kinofilme in meiner Nähe“. Der Knight zeigt dann die aktuellen Filme an und man kann sich Trailer zu diesen anschauen.

Ebenfalls funktioniert das Visualisieren der Antworten wie auf dem Fire TV mit Amazon Alexa. Man kann den Echo Knight beispielsweise nach Personen des öffentlichen Lebens fragen und bekommt dann neben den gesprochenen Antworten auch ein Bild auf dem Display angezeigt.

Das Display ist standardmäßig deaktiviert, springt aber an, wenn man das Gerät etwas fragt – oder man sich dem Knight nähert. Die Kamera ist für das Shopping gedacht, funktioniert aber anders als beim Amazon Echo Look. Firefly heißt hier die nutzbare Option.

Hält man ein Produkt oder einen EAN-Code vor die Kamera, dann wird es im entsprechenden Katalog angezeigt und kann gekauft werden. Der Amazon Echo Knight verfügt über ein Touch-Display, über dieses kann man beispielsweise die Musik steuern oder auch Dinge von der ToDo-Liste abhaken. Das ist der Ist-Zustand, allerdings kann sich bis zum Erscheinen des Amazon Echo Knight ja auch noch was ändern.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

15 Kommentare

  1. Und jetzt ganz ehrlich… sowas braucht die Welt nicht… Mein smartphone und Tablet kann mehr. Wirklich…

  2. vel2000 says:

    Boah ey, super „spannend“…nicht.

  3. Ausserdem würde ein aufgestelltes Tablet deutlich hochwertiger wirken als dieser klobige Klotz. Alexa ist im Endeffekt auch nur eine App die sich bestimmt portieren lässt, falls Amazon nicht sowieso irgendwann den Plan verfolgt es für alle Moblien Devices freizugeben.

  4. Thorsten says:

    Da hol ich mir lieber mein „altes“ Bang & Olufsen BeoPlay A3 System mit iPad wieder ausm Karton…

  5. Michael says:

    Kann auch nicht nachvollziehen warum man sowas kaufen sollte 🙁

  6. Ich finde die Idee grundsätzlich nicht schlecht und wenn ich meine Heimautomatisierung damit irgendwie visualisieren könnte, wäre das schon echt nett..

  7. Also ich würde es mir sofort kaufen. Klar das Design scheint Star-Trek entlehnt zu sein. Was mir persönlich sogar ganz gut gefällt. Ja ein Tablet mag eleganter aussehen, aber dieses dürfte im Klang diesem Ritter (Bass braucht ein wenig Volumen) deutlich unterlegen sein. Wenn dieses Gerät dann auch noch gute Mikrofone integriert hat ähnlich seinen bildschirmlosen Kolegen, dann ist es einem Tablet in manchen Punkten deutlich überlegen. Flexibler ist sicher ein Tablet, aber so eine Eier legende Wollmilchsau kann eben vieles aber nicht alles perfekt. So ein Teil auf dem Nachttisch fände ich einfach super. Und da ersetzt es sicher nicht nur den guten alten Radiowecker, sondern kann eben noch mein Smarthome steuern und und und

  8. Volgecherev says:

    Mache eine Wanze nur attraktiv genug und die Welt verwanzt sich von selbst.
    Mikro + Kamera + Internet = ?

  9. Ja klar mag das Ding als Wanze taugen, nur scheint diese Option zumindest beim Echo Dot tatsächlich deaktiviert zu sein, denn in der Tat findet Datenverkehr nach außen, zumindest bei mir tatsächlich nur statt wenn ich Alexa sage. Und dann macht es nun wirklich keinen großen Unterschied ob ich in Google, Bing etc. nach dem Wetter suche oder Alexa frage. Die Anfrage landet immer bei einem Datensammler.
    Und ja ich unterscheide durchaus, neben Google habe ich auch DuckDuckgo im Gebrauch. Auch werde ich Alexa sicher nicht alles fragen, so gut sind wir dann doch nicht befreundet.
    Aber genauso wie Google die besseren Suchergebnisse bringt, auch und gerade weil es mehr über mich weis, empfinde ich Alexa als sehr komfortabel. Man. kann das alles generell verurteilen klar, oder man kann es als hoffentlich informierter User nutzen. Klar ist für mich, dass es ein echt europäisches Projekt wäre eine ähnlich leistungsfähige KI für Europa zu entwickeln die nach strengen Datenschutzrichtlinien nicht kommerziell arbeitet. Genauso wie man mal über ein Pendent des Google-Übersetzers für alle europäischen Sprachen nachdenken sollte nicht kommerziell und ebenfalls nach strengen kontrollierbaren Datenschutzrichtlinien. Denn sonnst laufen irgendwann lauter wirklich relevante Informationen unverschlüsselt über Server in den Staaten. Und das finde ich dann in der Tat beunruhigend.
    Wenn ich hingegen Alexa bitte „Spiele xy“ dann macht es rein Datentechnisch nicht wirklich einen Unterschied, wenn ich die Gruppe xy in der Amazon Music App aufrufe, es ist nur deutlich bequemer.

  10. @Andrea: Den Radiowecker könnte es aber auch nur dann ersetzen, wenn man sich endlich mit Musik wecken lassen könnte. Leider kann der Echo das bisher immer noch nicht.

    @Volgecherev: Für mich steht als Ergebnis deiner Gleichung da auf jeden Fall „deutliche Erleichterung im Alltag“.

  11. Boah. Noch nie so einen hässlichen Klotz gesehen 😮
    Sry. Den Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen. The consumer is not amused…

  12. Martin Schlatter says:

    Ich habe einen Android-Radiowecker von Xoro (sieht so ähnliche aus wie das Amazon-Teil hier) und der ist 1000 mal besser als ein herkönnlicher Wecker. Ich kann mir nämlich beliebige Weckzeiten definieren, auch nach Wochentagen, und wenn ich mal eine Weckzeit nicht will, kann ich sie deaktivieren, ohne sie zu löschen. Und wecken mit Musik geht natürlich auch, rein technisch. Praktisch schlafe ich mit Musik besser weiter als ohne.

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