„23 – Der mysteriöse Tod eines Hackers“ startet im Dezember

Sky hat bekannt gegeben, dass man am 7. Dezember bei Sky und auf WOW den Dokumentationsfilm „23 – Der mysteriöse Tod eines Hackers“ ausstrahlen wird. Eine Doku, auf dich ich mich sehr freue, denn der Film 23, erschienen 1998, war schon etwas für mich (macht noch mehr Spaß, wenn man davon unabhängig vielleicht die Illuminatus-Bücher von R. A. Wilson kennt). Fairerweise muss man sagen, dass der Film nicht ganz den Tatsachen entspricht, z. B. wurden zwei Personen aus dramaturgischen Gründen zu einer zusammengefasst, etc.

Mit seiner Spionage für Russland, insbesondere dem sogenannten „KGB-Hack“, erlangte Karl Koch in den 80er Jahren fragwürdige Berühmtheit. Sein Tod im Jahr 1989 gibt bis heute Rätsel auf. Verfilmt wurde seine Geschichte 1998 in Hans-Christian Schmids Kinofilm „23 – Nichts ist so wie es scheint“. Der „Sky Original Dokumentarfilm“ „23 – Der mysteriöse Tod eines Hackers“ wirft nun mit Zeitzeugen wie dem am KGB-Hack beteiligten Hans-Heinrich Hübner, Karls Schulfreund Freke Over, seiner „Ziehmutter“ Hannah Over sowie Chaos-Computerclub-Urgestein Steffen Wernéry einen neuen Blick auf das Leben und den Tod Karl Kochs und zieht dabei Parallelen bis ins Jahr 2023.

Frank Plasberg, der seine Karriere als Polizeireporter bei der Münchener Abendzeitung begann, begibt sich dabei auf Spurensuche nach den politischen Hintergründen und öffnet bislang unter Verschluss gehaltene Akten. Zudem zitiert Karl-Koch-Darsteller August Diehl Original-Aussagen Kochs und gibt damit einen ganz unmittelbaren Einblick in die damaligen Ereignisse. Diehls Debütauftritt in „23 – Nichts ist so wie es scheint“ (1998,) für den Diehl mit dem deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, ist zeitgleich ebenfalls auf Sky und WOW zu sehen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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8 Kommentare

  1. Jemand Anders says:

    Nice, da freue ich mich schon drauf 🙂

  2. Okay war interessiert, bis ich Frank Plasberg las. Der ist leider nichts für mich, in allem was er ist, tut und darstellt. Aber Sky und Co hab ich eh nicht auf dem Schirm.

    • Ging mir genauso. Der Name Plasberg, eine „Spurensuche nach politischen Hintergründen“ und der reißerische Titel sprechen eine eine Sprache, die dieses Sky Original in meinen Augen uninteressant macht. Mir sind Dokumentationen im Stile von „Nichts ist Eins. Ausser der 0.“ dann doch deutlich lieber.

    • Ha, das Gleiche habe ich mir auch gedacht

  3. Bei Plasberg bin ich auch raus.

  4. Werds mir angucken, da ich einige Leute aus dem Umfeld kenne und auch den Film damals aus dem Gesichtspunkt nochmal extra spanend fand.
    Plasberg und „Sky Original“ dämpfen allerdings die Erwartungen etwas.

  5. Wen die Geschichte interessiert, sollte zuallererst mal https://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksei_(Clifford_Stoll) lesen. Damit ging es los.

  6. Buchempfehlung: Das Kuckuksei

    Der amerikanische Astrophysiker auf der anderen Seite des Atlantiks, erzählt über seine nächtelange Suche nach den Hackern. Ultra spannend und unterhaltsam.

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