Xiaomis Hugo Barra: Unsere Geräte schnüffeln nicht

31. Juli 2014 Kategorie: Android, Backup & Security, geschrieben von:

Erst wenige Tage ist es her, da kam der chinesische Hersteller Xiaomi in die Schlagzeilen. Der Hersteller, der häufig als gutes Beispiel für die perfekte Symbiose aus Design (wenn auch stark von anderen inspiriert), Leistung und Preis genannt wird, soll angeblich schnüffeln. In einem chinesischen Forum berichtete ein Nutzer davon, dass sein Xiaomi RedMi Note angeblich private Daten abgreife und diese Daten an einen Server in China schicke, der nicht direkt zu Xiaomi gehört, wohl aber in deren IP-Adressbereich liegt.

Xiaomi_Mi4_02

Nun meldete sich Hugo Barra zu Wort, damals als Android Produkt-Manager von Google zu Xiaomi gewechselt. Er teilt mit, dass mitnichten private Daten und Bilder heimlich an den Server gesendet würden. Das Betriebssystem frage dennoch Daten ab, sendet und empfängt auch welche, da beispielsweise am verbauten Messenger häufig Updates in Form von Emojis, Smilies und Grußbotschaften vorgenommen werden.

Auch gibt es einen Clouddienst, der logischerweise alle Daten aufnimmt, aber nur, sofern dieses vom Nutzer gewünscht ist, standardmäßig sei der Dienst deaktiviert. Hugo Barra teilt abschließend mit, dass in einer globalen Ökonomie, in der chinesische Smartphones weltweit gut verkauft würden, solche Dinge einfach nicht möglich seien.

Na dann – wir müssen uns noch keine Gedanken machen, zwar gibt es schon ein offizielles europäisches Land, in dem es Xiaomi-Geräte gibt, aber Deutschland gehört nicht dazu. Hier muss man zu Stores greifen, die die Geräte importieren.


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