WhatsApp muss per Gerichtsbeschluss auf deutscher Webseite nachbessern

27. Mai 2014 Kategorie: Mobile, Social Network, geschrieben von:

Man könnte es fast schon als Anfänger-Fehler bezeichnen,was WhatsApp nun ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro bescheren könnte. Zwei Gründe führt das Landgericht in einem Versäumnisurteil an. Zum einen müssen die AGB auf der Webseite in deutscher Sprache vorliegen, zum anderen ist das Impressum nicht vollständig. Zu einem Versäumnisurteil kam es deshalb, weil WhatsApp einfach nicht auf zwei Abmahnungen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen reagierte und auch keinen Vertreter zu einem Gerichtstermin erschien.

whatsapp-logo

Am 23. Juli wurde das Gericht aus den USA informiert, dass WhatsApp die Annahme amtlicher Dokumente verweigert habe, woraufhin nun ein Versäumnisurteil erging. WhatsApp, das mittlerweile zu Facebook gehört, hat nun 2 Wochen Zeit, um darauf zu reagieren. Gefordert werden AGB in deutscher Sprache und ein korrektes Impressum. Wird dem nicht nachgegangen und auch kein Einspruch eingelegt, drohen 250.000 Euro Ordnungsgeld oder 6 Monate Haft, die wiederum vom CEO anzutreten sind.

Noch hat sich auf der Webseite von WhatsApp nichts getan. Mal sehen, ob da in den nächsten Tagen noch etwas passiert.


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Quelle: Heise |

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