Virtuelle Desktops unter Windows

30. Januar 2010 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Ich weiss ja nicht. Ich selber kann mich irgendwie nicht an virtuelle Desktops gewöhnen. Bislang bin ich immer ohne sie ausgekommen. Der gemeine Mac-Benutzer hat ja Spaces an Board. Unter Windows fehlt standardmäßig die Unterstützung für virtuelle Desktops, diese lässt sich aber ratz fatz nachrüsten.

Ich habe mir in der Vergangenheit zwar schon ziemlich viel Freeware bezüglich virtueller Desktops unter Windows ausprobiert und verbloggt (Dexpot & co), muss aber einer Mircosoft-eigenen Lösung den “Daumen nach oben” geben. Desktops ist vor zwei Wochen in einer neuen Version erschienen. 60 Kilobyte klein und macht was es soll ;) Nutzt ihr virtuelle Desktops?

Über den Autor: caschy
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60 Kommentare

Dave 30. Januar 2010 um 21:31 Uhr

Wenn ich unter Linux arbeite dann nutze ich die auch. Unter Windows habe ich bis jetzt noch nie eine Software gefunden die es schön geschmeidig aussehen lässt. Mal sehen wie sich “Desktops” macht

caschy 30. Januar 2010 um 21:33 Uhr

Datt soll ja nicht geschmeidig aussehen sondern funzen ;)

hoschi 30. Januar 2010 um 21:33 Uhr

“Mircosoft-eigenen Lösung”
wohl eher zufällig seitens MS dazugekauft.
Ich hab auch schon öfters probiert Gefallen an mehreren Desktops zu finden, aber es haut einfach nicht hin. Ein VD mag in Extremsituationen vielleicht sogar mal hilfreich sein, aber im alltag(99%) hindert es es mich eher bei der Arbeit als das es nützlich ist, denn man muss immer im Hinterkopf behlaten wo was läuft und hat nicht alles auf einen Blick, also eben genau das was ein Desktop machen sollte.

Adam (twitter ) 30. Januar 2010 um 21:37 Uhr

Mir reicht bisher ein Desktop aus.

Ragga 30. Januar 2010 um 21:37 Uhr

Seit ich MacUser bin, nutze ich Spaces, allerdings nur mit zwei Stück. Ich finde das schon ausgesprochen praktisch, vor allem aufm Notebook, wo der Platz aufm Schirm doch begrenzt ist. Am 24 Zöller brauchts es nicht wirklich finde ich…

Unter Windows habe ich es nie verwendet, ausser mit zwei Monitoren.

Bierfreund (twitter ) 30. Januar 2010 um 21:38 Uhr

Ich hab mich genau wie caschy nie wirklich mit virtuellen Desktops anfreunden können – brauch ich einfach nicht.
Was man mit den großen Widescreen Monitoren mittlerweile immer wieder mal brauchen könnte, dass seinen Desktop in zwei Hälften teilen kann und man dann in jeder Hälfte Fenster maximieren kann (quasi wie im 2 Monitor Betrieb, nur auf einem Monitor). Gibts sowas? (ja, ich weiß, dass man bei Win 7 Fenster rechts und links andocken kann…)

caschy 30. Januar 2010 um 21:38 Uhr

@hoschi: Jo, die SysInternals
@norbert: ich würde sagen: ausgereift ;)

Dave 30. Januar 2010 um 21:40 Uhr

@caschy
Naja, ich hab ein paar Programme ausprobiert die eben versucht haben es mit Übergängen spannender zu gestalten und das sah sehr primitiv aus. Bei “Desktops” gibt es gar keine Übergänge / Effekte und das ist dementsprechend auch besser. So macht das Ding wirklich was es soll und gut is.

Übrigens, mir persönlich ist es schon sehr wichtig dass Effekte wie Übergänge (wenn enthalten) auch sauber laufen. Ich bin ein sehr visuell fixierter Mensch und wenn etwas “optisch-abgehackt” aussieht dann verzichte ich besser darauf. Für mich definitiv ein Kriterium!
Da lobe ich mir Compiz

Theo 30. Januar 2010 um 21:41 Uhr

dank zweier bildschirme habe ich für sowas überhaupt kein bedürfnis.
was ich (am laptop oder auf arbeit) bräuchte wären keine virtuellen desktops sondern immer ein zweiter bildschirm ;)

Christian 30. Januar 2010 um 21:43 Uhr

Hab vor längerer Zeit eine Weile VirtuaWin benutzt (http://virtuawin.sourceforge.net). Das war das einzige Virtual Desktop Tool an das ich mich wenigtens halbwegs gewöhnen konnte, da die Möglichkeit besteht die Desktops per Maus zu wechseln… also mit Maus an Rand, schwupps nächster Desktop. Per Hotkeys wechseln war mir zu mühselig :-)

Irgendwann aber auch VirtuaWin wieder entsorgt, da ich die anderen Desktops nich wirklich brauchte/nutzte. VirtuaWin selbst funktionierte 1A.

Benja 30. Januar 2010 um 21:45 Uhr

Ich nutze seit 2 Jahren Dexpot produktiv @work. Ist recht praktisch und ich bin zufrieden.

Kommt ein Kollege und will was -> auf leeren Desktop wechseln. Outlook liegt auch immer auf nem eigenen. Privat nutze ich es aber nicht, da hab ich keinen Usecase für.

Dennis (twitter ) 30. Januar 2010 um 21:49 Uhr

Mir reicht auch ein Desktop aus – am 24-Zöller wie auch am 10″-Netbook. Das einzige was ich raufgemacht habe ist Stardock Fences, damit es etwas geordneter aussieht.

@bierfreund
http://www.aerosnap.de/

Fraggle 30. Januar 2010 um 21:56 Uhr

Kommt bei mir darauf an. Auf dem Mac mag ich Spaces nicht mehr missen, auf Windows sind bislang alle Programme dazu einfach von der Handhabung zu umständlich.
Wenn es wie auf dem Mac funktioniert, sofort. Für nicht Mac Kenner: Mausbewegung in eine Bildschirmecke (zumindest bei mir so eingestellt) und schon erhalte ich alle Desktops in der Übersicht. Und dort kann ich jedes Fenster per Drag&Drop auf einen anderen Desktop bringen. Aber vielleicht kennt jemand dazu ja ein Programm was diese beiden Dinge auch kann. Dexpot kann es nicht.

Felix 30. Januar 2010 um 22:02 Uhr

Da ich hauptsächlich mit Linux (Ubuntu) arbeite, habe ich mich voll dran gewöhnt. Da integriert sich alles schön, ich hab auch eine kleine Übersicht aller Desktops in der Ecke. Läuft mit Tastatur und Maus. Und als graphische Spielerei hab ich das ganze mit Compiz auf nen Würfel gelegt und ein Aquarium in die Mitte gesetzt: http://screenshotblog.com/?v=bildschirm.png
Läuft flüssig. Stört mich auch nicht beim Arbeiten. Nur die, die mir über die Schulter gucken ;-)

Unter Windows werde ich mich demnächst nach einer guten Alternative umschauen. Das oben erwähnte Desktops wird es aber nicht sein, da ich da bis jetzt keine Möglichkeit gefunden habe, Fenster zwischen den Desktops hin und her zu schieben.

L0rdShrek (twitter ) 30. Januar 2010 um 22:05 Uhr

Das Programm haben wie ne zeit lang in der Schule benutz um sachen vor unseren Lehren zu verstecken, sei es Browser (Browsergames usw.) oder Chats (ICQ/MSN usw.)
sehr nutzlich ^^

LG
L0rdShrek

Rainer 30. Januar 2010 um 22:24 Uhr

Naja, das Tool ist eher untauglich. Die Screenumschaltung dauert spürbare Zeit, alle anderen Desktops außer dem Hauptdesktop können das Aero-Aussehen nicht nutzen, und Hotkeys in der Art von Win+Alt+1 gehen nicht, weil Win+Ziffer bereits reserviert ist unter Windows. Dass dann auch Kombination mit einer weiteren Modifiertaste nicht laufen, ist nicht gut durchdacht. Man sollte meinen, dass Microsoft das Tool auch wirklich weiterentwickelt und an Windows 7 anpasst. Dazu hätten sie es aber selbst mal testen müssen. Eine Minute hätte gereicht.

k3nscher 30. Januar 2010 um 22:58 Uhr

Also mein Hauptproblem ist, das launchy nur auf dem hauptdesktop geht :-(

Peter 30. Januar 2010 um 23:07 Uhr

Wozu so eine Software – ich nutze 2 TFT’s das ist allemal besser als diese Umschalterei …

JürgenHugo (twitter ) 30. Januar 2010 um 23:28 Uhr

Für mich is das auch nix, ich wollts aber mal probieren – bis ich das hier gelesen hab:

“The recommended way to exit Desktops is therefore to logoff.”

Naja…ich kann natürlich meine Schreibtischlampe auch ausschalten, ohne einen Schalter. Zieh ich halt immer den Stecker raus… :mrgreen:

Rene 30. Januar 2010 um 23:31 Uhr

Früher habn ich einigemale mit solchen Sachen beholfen, aber nie das richtige in die Hand bekommen. Die Lösung scheint mir aber praktikabel.

otto 30. Januar 2010 um 23:46 Uhr

Also ich habe auch schon x Lösungen ausprobiert und alle wieder verworfen. Kurzum, das einzige was für mich Sinn machen würde, wäre wenn ich den virtuellen Desktops reale, unterschiedliche Ordner zuweisen könnte (die dann als Desktop angezeigt werden). Das wäre klasse. Dafür habe ich aber noch kein Programm gefunden.

Micha 30. Januar 2010 um 23:55 Uhr

Mir gehts da wie dir. Ich kann mit den virtuellen Desktops auch nichts anfangen. Ich hab zwei echte Monitore und die reichen mir (meist).

Alex (twitter ) 31. Januar 2010 um 00:01 Uhr

also caschy mir geht’s da ein bisschen so wie dir. ich konnte mich bisher noch nicht so richtig unter windows an den umgang mit desktop-virtualisierungssoftware gewöhnen. microsoft desktops ist aber meiner meinung nach auf jeden fall ne gute methode. mal schaun ob ich mich auch unter windows daran gewöhnen werde.

was ich mich frage: warum hat microsoft die virtuellen desktops eigentlich nicht einfach in windows 7 integriert? das wird wohl eine unbeantwortete frage bleiben.

Corty 31. Januar 2010 um 00:31 Uhr

Nutze mit zwei Bildschirmen zehn virtuelle Desktops mit VirtuaWin unter Windows 7 bzw. fluxbox unter Debian. Möchte ich nicht mehr missen :)

Ich sehe den riesigen Vorteil von virtuellen Desktops in der sauberen Trennung verschiedener Arbeitsumgebungen. So lässt sich surfen, chatten und social networken mit nur einem HotKey von programmieren, arbeiten, lesen, teXen oder was auch immer trennen. Man spart sich das hin-und-her minimieren und maximieren genau so wie das rumschieben von irgendwelchen Fenstern.

Man könnte natürlich auch zwischen den vielen geöffneten Fenstern Alt-Tabben, finde ich persönlich aber um Größenordnungen mühsamer. Und zum Thema “merken”: Ich merke mir nicht, welche Anwendung gerade auf welchem Desktop läuft, sondern viel eher, was ich gerade auf welchem Desktop mache. Man spart sich dadurch jegliche Alt-Tab Orgien oder Taskleisten Staubsaugerei. :)

3lektrolurch 31. Januar 2010 um 00:41 Uhr

Gleich mal ausprobiert. Im Taskmanager werden 4 Prozesse mit explorer.exe angezeigt. Jeder einzelne betreibt wohl seinen Desktop. Shortcuts, Taskmanager und Trayicons spielen sich aber nur im ersten Desktop ab.
Was mir vlt. fehlt wäre eine Möglichkeit festzulegen welche Programme in der Taskbar sichtbar sind. Wäre ja auch gut, nicht sichtbare Programme wenigstens dort zu sehen.

tobias 31. Januar 2010 um 01:12 Uhr

ich finds extrem ätzend, daß aero nur auf dem ersten desktop funktioniert. oder bin ich nur zu blöd, das auf den anderen zum laufen zu bekommen?

Sash 31. Januar 2010 um 01:23 Uhr

So was gibt es schon lange direkt von MS. Es ist im MS PowerToys Paket und nennt sich Virtual Desktop Manager.
http://www.microsoft.com/windo.....rtoys.mspx

Sven 31. Januar 2010 um 01:51 Uhr

An mehrere virtuelle Desktops habe ich mich auch nie gewöhnen können. An mehrere physikaklische allerdings sofort, hab auf der Arbeit und zuhause immer zwei TFTs am PC.

Phil 31. Januar 2010 um 02:38 Uhr

Eine alternatives gutes Programm für virtuelle Desktops ist Dexpot. Dieses gibt es auch in einer portablen Version.
http://www.dexpot.de/

WebWalker 31. Januar 2010 um 03:40 Uhr

“Das oben erwähnte Desktops wird es aber nicht sein, da ich da bis jetzt keine Möglichkeit gefunden habe, Fenster zwischen den Desktops hin und her zu schieben.”

Genau aus diesem Grund benutze ich das Programm auch nicht mehr.



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