Unsere Besucherzahlen – und warum du dir Google Kiosk anschauen solltest

26. August 2016 Kategorie: Privates, WordPress, geschrieben von: caschy

Großes Blog-BildEs geht mal wieder ein wenig in die Mischung Privates und Berufliches. Einmal im Monat schauen wir uns hier im Blog die Zahlen an. Das sind nicht nur die globalen Zahlen in Sachen Betriebssystemen, wir schauen auch immer mal gerne in unsere Zahlen rein, also wie unsere Besucher unterwegs sind. Unsere Artikel kann man auf verschiedene Arten lesen. Wir bieten beispielsweise für Feedreader aller Art einen ungekürzten Feed an, heute auch keine Selbstverständlichkeit mehr. So können Menschen, die unsere Seite nicht besuchen, flott mobil im RSS-Reader ihrer Wahl unsere Inhalte lesen. Genaue Zahlen der Abrufe habe ich keine, lediglich der Dienst Feedly liefert da halbwegs aktuelle Zahlen. Hier sind wir momentan von rund 36.000 Menschen abonniert, die jeden unserer Beiträge auf ihrem Gerät lesen können.

iPhone google kiosk

Der von Google weiterhin funktional gehaltene, aber irgendwie aufs Abstellgleis geschobene Dienst Feedburner gibt derzeit rund 8.000 Abonnenten aus. Hier findet man Nutzer, die unsere Feed beispielsweise per Firefox Live Bookmarks, Thunderbird oder auch Outlook lesen. Feedburner weist hier im Schnitt einen täglichen Reach (Lesen und / oder klicken) von 15.000 aus.

Aber auch unsere Webseite wird noch klassisch besucht, über die normale Seite hatten wir in den letzten 30 Tagen rund 2,5 Millionen Seitenaufrufe. Neben der normalen Webseite gibt es aber auch noch das AMP-Projekt von Google, hier haben wir unsere Seiten entsprechend angepasst. Ihr erkennt in der Google-Suche die AMP-Seiten derzeit am kleinen Blitz, ruft ihr diese Seiten auf, so bekommt ihr unsere Texte auf einer speziellen Seite zu sehen. Diese lädt derzeit werbefrei und blitzschnell.

Optisch sieht das Ganze natürlich völlig anders aus und es fehlen Elemente – wie beispielsweise unsere Kommentare. Obwohl Google das Projekt stark pusht, sind derzeit verhältnismäßig wenige Besucher auf unseren AMP-Seiten. In den letzten 30 Tagen hatten wir über die AMP-Seiten 132.000 Seitenaufrufe, die sich zu den oben genannten addieren.

Nun aber das Interessante: Es gibt ja noch den Google Kiosk, also die eigenständige App von Google für Android und iOS. Die arbeitet ein wenig wie ein Feedreader, zeigt aber auch neben den abonnierten Quellen interessante Nachrichten anderer Quellen an.

Seit es die Möglichkeit des Veröffentlichen via Google Kiosk gibt, nutze ich diese Möglichkeit. Nutzer mit Google Kiosk bekommen ebenfalls den kompletten Artikel zu sehen, da ist nichts gekürzt oder so. Google Kiosk hieß früher Google Currents. Wie man das Ganze für seine Seite einrichtet, beschrieb ich ja bereits vor ein paar Jahren.

Unglaublich aber wahr: Google hat seitdem nichts geändert – die Seite sieht aus wie 2012. Macht aber nichts, weil es recht einfach einzurichten ist und die Apps für den Leser durchaus brauchbar sind – Nutzer können sogar einzelne Lieblings-Ausgaben an den Bildschirm pinnen (machen knapp 9.000 Nutzer bei unserer Ausgabe, danke!)

Ich hab da ewig nicht auf die Zahlen geachtet, weil das Thema für mich weit weg war und ich der irrigen Meinung aufgesessen bin, dass den Google Kiosk keiner nutzt. Zumindest nicht in meiner Filterbubble oder bei euch Lesern. 2013 fummelte ich mal manuell die Zahlen aus den Analytics, das war schon ok, aber kein Vergleich mit den aktuellen Zahlen, die sich seit längerem ja auch über die Google-Tools separat mitschneiden lassen.

Die anderen Zahlen kennt ihr ja nun. Und mich mit meiner Meinung, dass Google Kiosk nicht so wirklich viele benutzen. In den letzten 30 Tagen hatten wir – bitte die normalen Besucherzahlen über die Webseite in Relation halten – knapp 725.000 Bildschirmaufrufe in der Google Kiosk-App. Finde ich wahnsinnig viel. Das kommt ja nicht von ungefähr, sondern liegt daran, dass es Nutzer gibt, die diese Lösung von Google einsetzen.

Was ich letzten Endes damit sagen will: Alle Medien wollen, dass ihre Nachrichten gelesen werden. Das ist nachvollziehbar und es gibt eben zig Möglichkeiten. Facebook, Google+, Twitter, RSS-Reader, eigene Apps, Mail-Benachrichtigungen, der klassische Browser, Push-Benachrichtigungen und und und. Leser und ihre Gewohnheiten haben halt viele Facetten.

Doch einen Lesedienst hatte ich nicht wirklich mehr auf dem Schirm, obwohl wir eine Ausgabe anbieten – und das war eben der Google Kiosk. Und vielleicht solltet ihr – falls noch nicht vorhanden – Menschen auf dieser Plattform auch eure Inhalte geben. Das bedeutet nun nicht, dass ihr auf Schlag zigtausende neue Leser bekommt – aber vielleicht werdet ihr von den Lesern entdeckt.



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Über den Autor: caschy

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