Google Currents: so geht es ganz einfach – eine kleine Anleitung

12. April 2012 Kategorie: Android, Internet, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

OK, ich habe mich breitschlagen lassen. Eigene Inhalte für Google Currents erstellen. Das eigene Blog, den eigenen Google+-Stream einbinden. Dauert nur 5 Minuten. Habe zumindest ich getönt. Pauschal richtig, wenn man weiss, was da genau abgeht.

Ich habe mal anhand des Notebooksbilliger.de Blogs ein paar Screenshots gemacht, die euch zeigen sollen, wie man als Nicht-Experte schnell sein eigenes Blog in ein Google Currents-Format bringt. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Mit dem Urschleim fange ich nicht an, was Google Currents ist, beschrieb ich ja heute schon. Wir wollen nun loslegen und direkt unser Magazin in 10 Minuten basteln.

Der erste Schritt ist der Aufruf des Google Current Producers. Dort starten wir mit dem Erstellen einer neuen Edition.

Eurer Edition gebt ihr logischerweise einen griffigen Namen. Den eures Blogs, eurer Webseite – oder etwas anderes. Meins heißt hier einfach Caschys Blog, weil ich hier halt so abblogge :) Neben dem Namen gebt ihr nun noch den RSS-Feeds eurer Seite ein. Ich gehe mal davon aus, dass ihr selber wisst, wo ihr diesen findet. Außerdem könnt ihr, sofern vorhanden, euren YouTube Channel angeben.

Weiter im Text, das meiste habt ihr tatsächlich schon geschafft, ihr bekommt nämlich jetzt schon die Vorschau geboten, was mit eurem Content so dargestellt wird. In den Edition settings könnt ihr nun noch diverse Angaben machen, so könnt ihr zum Beispiel eure Kategorie eingeben. Tech & Co ist vorhanden und passte bei mir ganz gut.

Auch findet ihr eine Möglichkeit, ein Icon hochzuladen. Dieses Icon findet sich dann bei anderen Menschen, die eure Ausgabe abonnieren. Nehmt also euer vergrößertes Favicon oder eine Grafik, die euch oder eure Seite gut repräsentiert.

Auch seht ihr dass ihr , dass ihr eine Grafik als Splashscreen nehmen könnt, diese sollte mindestens 640 x 640 Pixel groß sein. Was man noch so sieht? Ihr könnt mit Google Analytics tracken, wer so eure Current-Ausgabe liest, sofern ihr dies wollt. Der nächste Schritt sind dann die Sections.

Dort könnt ihr zusätzliche  Inhalte hinterlegen. Entweder weitere RSS-Feeds oder auch Infos, die ihr via Google+ rauspustet. Auch lassen sich hier Bilder von Flickr, Picasa & Co einbinden. Für Leute mit Fotoblogs sicherlich eine feine Sache, die meisten Blogger, die ihren Content, so wie ich, ausschließlich im Blog haben, werden hier nicht viel einstellen.

Interessanter in den Sections ist da für uns die Darstellung. So kann euer Magazin mit fancy Grafiken dargestellt werden oder eben in der Listenansicht. Standardmäßig ist es so eingestellt, dass du auf einem Smartphone Listen siehst und auf einem Tablets die Tabloid-Ansicht hast – also die mit den großen Grafiken.

Unter Section Header Template findet ihr noch die Möglichkeit, euren Header farblich anzupassen. Die Farbe ist in HEX angegeben, wer noch einen sucht, der findet hier einen RGB-HEX-Converter. Und nun geht es weiter.Unter Manage Articles könnt ihr im Nachhinein Bilder und Texte editieren, diesen Punkt überspringe ich, da er momentan für mich unwichtig ist.

Auch der nächste Punkt ist vielleicht für Einzelpersonen nicht so interessant. Grant Access. Hier könnt ihr Menschen Zugang zu eurem Magazin verschaffen. Mitarbeiter, die am Layout basteln wollen zum Beispiel. denn wer sich die Header-Geschichten genauer anschaut, der sieht: Coder können da mehr machen.

Distribute. Fast geschafft! Wir müssen noch verifizieren, dass das auch wirklich unsere Inhalte sind, dies geschieht über die Google Webmaster Tools. Dies passiert durch Hochladen einer Datei auf euren Server oder durch Einbinden eines Codes in eure Seite. Der Verifizierungsabschnitt wird gut erklärt, seid ihr ratz fatz mit durch.

Was ihr dort noch findet: ihr könnt einschränken, ob eure Ausgabe überall auf der Welt verfügbar sein soll oder nicht. Auch könnt ihr angeben, in welcher Sprache eure Ausgabe verfasst ist. Und: ihr könnt vorab testen. Alles gemacht? Klick auf Publish! Du erhältst dann den Link zu deinem eigenen Magazin, dass du als Link weitergeben kannst – oder andere Currents-Benutzer über die Suche finden!

Noch Fragen dazu? Nicht? Gut ;) Hoffe, diese kleine Anleitung hat euch ein bisschen geholfen! Und nun? Dürft ihr gerne per RSS-Feeds oder Google Currents mitlesen ;) Wie auch immer: egal aus welcher Quelle ihr hier bei uns mitlest: vielen Dank!

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