Timelapse-Mining: Forscher erstellen Timelapse-Videos aus Online-Bildern

18. Mai 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Wissenschaftler der Universität von Washington und von Google haben etwas ziemlich starkes veranstaltet. Sie haben den Wandel der Zeit verschiedener Objekte in Timelapse-Videos festgehalten. Nichts besonderes? Nun ja, das Besondere ist die Quelle der Bilder, diese wurden nämlich online gefunden. Millionen von Bildern werden analysiert, zurechtgeschnitten und begradigt, zuletzt noch stabilisiert, sodass ein Timelapse-Video entsteht, das im Prinzip von zig verschiedenen Menschen aufgenommen wurde.

Die Ersteller verweisen darauf, dass es sich um einen automatischen Prozess handelt. 86 Millionen Fotos werden in Orientierungspunkte und populäre Ansichten aufgeteilt. Danach werden die Bilder nach Datum sortiert und so angepasst, dass sie alle den gleichen Aufnahmewinkel haben. Zu guter Letzt wird die Gesamtkomposition so angepasst, das kein Flackern oder große Helligkeitsunterschiede zu sehen sind.

Wie das Ergebnis aussehen kann, seht Ihr im Video oben. Sehr beeindruckend. Gegen Ende des Videos sieht man allerdings, dass diese Technologie nicht immer zu guten Ergebnissen führen muss. So können Gegenden mit viel Bewegung (zum Beispiel Gletscher) schlecht annehmbar stabilisiert werden, da es keine Fixpunkte gibt. Und auch Dinge, die sich im Laufe der Zeit in Ihrer Form ändern, liefern nicht das gewünschte Ergebnis.

TimelapseMining

Das Beste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass die Wissenschaftler den Code veröffentlichen wollen. So könnte man selbst auch solche Timelapse-Videos erzeugen, egal von wo, so lange es genügend Bilder davon online gibt.

(via TheNextWeb)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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