Tim Cook: Apple nicht schuld an iCloud-„Hack“, trotzdem werden neue Schutzmaßnahmen eingeführt

5. September 2014 Kategorie: Apple, Backup & Security, geschrieben von:

Tim Cook äußerte sich in einem Interview erstmals zum iCloud-Hack von vor ein paar Tagen. Die Hacker hätten die Sicherheitsfragen der Promi-Opfer korrekt beantwortet und konnten sich so in die Accounts einloggen. Tim Cook sieht das Problem zudem eher bei der Aufklärung, als technisch weiter aufzurüsten. Apple bietet eine 2-Faktor-Authentifizierung an, die nach seiner Aussage aber nicht viel genutzt wird. Deshalb müsse man die Nutzer sensibilisieren.

iCloud_Logo

Auch zu der Kritik an Apple in diesem Fall äußerte sich Cook und verwies auf die Sicherheits-Features, die bei Apple präsent sind, insbesondere Touch ID, was auch zur Zahlungsbestätigung im App Store genutzt werden kann. Auf die fehlende Anmeldungsversuchs-Beschränkung ging er dabei allerdings nicht ein.

In Zukunft wird Apple auch für iCloud Mails verschicken, wenn das Passwort geändert wird oder versucht wird, von einem neuen Apple-Gerät darauf zuzugreifen. Dieses Vorgehen praktiziert Apple bereits, wenn man sich mit einer Apple-ID erstmals von einem neuen Gerät aus in iTunes oder dem App Store einloggt und Käufe tätigt.

Außerdem will Apple die 2-Faktor-Authentifizierung stärker in den Vordergrund rücken, was bereits mit iOS 8 und iCloud geschehen soll. Noch einmal zurück zum Fall der gestohlenen Celebrity-Fotos sagt Tim Cook: „We want to do everything we can do to protect our customers, because we are as outraged if not more so than they are.“


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