Samsung soll ab 2017 in den USA und Südkorea gebrauchte High-End-Smartphones anbieten

22. August 2016 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_samsungDer Samrtphone-Absatz wird – vor allem im hochpreisigen Bereich – immer mehr zum Kampf. Neue Käufer lassen in Wachstumsländern greifen eher zu günstigeren Modellen, die für die Hersteller oftmals eine niedrigere Marge bringen. Samsung möchte es 2017 nach Informationen von Reuters mit günstigeren High-End-Modellen probieren. Aber nicht generell günstiger, sondern eben günstigere, gebrauchte und aufbereitete Geräte anbieten. Vor allem in Märkten, in denen Nutzer nach einem Jahr ein Upgrade erhalten können. Die Rückläufer werden dann aufbereitet und wieder in den Verkauf gegeben. Losgehen soll es 2017, da würden sich dann die durchaus erfolgreichen Galaxy S7-Varianten als solche refurbished Varianten anbieten.

Voraussichtlich wird so ein Programm nur in den USA und Südkorea starten. In den USA heißt die große Konkurrenz Apple, in Südkorea sind es Hersteller günstiger Smartphones, die den High-End-Herstellern das Geschäft erschweren. Den Nutzer kann es in beiden Fällen freuen, erhält er so doch die Möglichkeit, zwar schon etwas ältere Hardware zu kaufen, diese dafür aber günstiger und trotzdem quasi „aus erster Hand.“ Auch für Geschäftskunden könnten diese günstigeren Geräte interessant sein.

Da Samsung aber nicht nur im High-End-Bereich verkauft, kann so ein Programm aber auch nach hinten losgehen. Nämlich dann, wenn die Kunden dafür auf Samsungs eigene, günstigere Mittelklasse-Geräte verzichtet. Fraglich ist, wie hoch die Preise der Geräte ausfallen werden. Android-Smartphones rutschen oftmals bereits wenige Monate nach der Veröffentlichung auf ein niedriges Preisniveau, wobei dies bei Samsungs High-End-Smarpthones in letzter Zeit bereits nachgelassen hat, so zumindest meine Empfindung.

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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