RSS Feedreader auf eigenem Server inklusive Android App

Nein, natürlich prügle ich keinen, wenn er mich fragt: “du, kennste nen guten Feedreader? – Aber nicht den Google Reader!” Mein Freund Bernd ist auch so einer. Er nutzt Tiny Tiny RSS, einen kostenlosen Reader den ihr auf eurem eigenen Webspace installieren könnt. Plattformunabhängig im Browser also. Angenehmer Nebeneffekt – Tiny Tiny RSS kann man einfach dazu bringen, aus gekürzten Feeds ganze zu machen.

Zweiter Teil des Beitrags: es gibt ausserdem eine kostenlose Android App namens Tiny Tiny RSS Reader. Diese hat Nils als Open Source übernommen und geforkt.

Wer also Muße hat, der darf das Ganze ausprobieren und Nils gerne Feedback geben. Ich selber nutze ja den erwähnten Google Reader zum Lesen meiner Feeds und kann also weiter nichts dazu sagen ;)




    21 Kommentare zu “RSS Feedreader auf eigenem Server inklusive Android App”

  1. Heiko (twitter ) sagt

    Den gekürzten Feed zu umgehen, dass wäre natürlich sehr gut. Aber ich glaube, ich bleib auch beim Google Reader, ist halt doch ganz praktisch und weniger Arbeit…

    Kommentar am 19. August 2010 um 17:11 geschrieben.


  2. Jeffrey sagt

    Tiny Tiny RSS habe ich mir auch mal angeschaut, sieht echt interessant aus.

    Habe mich dann aber für den Google Reader entschieden, da ich da alle benötigten Funktionen und so oder so schon einen Google Account hatte.

    Kommentar am 19. August 2010 um 17:11 geschrieben.


  3. NetzBlogR sagt

    Ich hab’ mir gestern – auf Deinen Rat hin – mal vorgenommen, TinyTinyRSS anzuschauen. Da die Online-Demo irgendwie gar nicht funktionieren wollte, habe ich erstmal “Gregarius” installiert, um das zu testen.

    Ansich kann der alles, was ich mir von einem einfachen FeedReader wünsche – nur zwei nicht: Gelesene Artikel markieren ist umständlich und alte Artikel löschen geht gar nicht.

    Heute werde ich also mal TTRSS auf den Server schmeißen.

    Kommentar am 19. August 2010 um 17:21 geschrieben.


  4. Moguul (twitter ) sagt

    Das Thema gekürzte Feeds beschäftigt mich auch schon länger.
    Es macht wirklich Laune auf dem Ipad seine ganz persönliche Zeitung dabei zu haben (benutze Reeder, synct mit Google), aber was mich aufregt sind diese sinnlos gekürzten Feeds.

    Da sollte sich viele mal an die Nase fassen und überlegen, was man dem Leser eigentlich antut.

    Wenigstens der Cadchy machst richtig. Die Feeds mit Reeder zu lesen sieht smooth aus, geht flott und hej, mit einem klick schreib ich Kommentare oder leg’s bei ReadItLater ab.

    Kommentar am 19. August 2010 um 17:30 geschrieben.


  5. Martin sagt

    Interessante Sache, bin aber eher auf der Suche nach einer solchen Lösung für Bookmarks. ;)

    Kommentar am 19. August 2010 um 17:45 geschrieben.


  6. Paul Peter sagt

    @Moguul: warum sollten sich die “gekürzte RSS-Feed-Anbieter” an die Nase fassen?

    Ich als Webmaster mehrerer Webseite bieter auch nur gekürzte RSS an. Die Besucher sollen auf meine Webseite kommen, wenn sie den Rest lesen wollen. Und dann sollen sie auf meiner Webseite weiter surfen (egal ob kommerzielle Webseite oder nicht). RSS-Feed ist nur eines von vielen Marketing-Tools einer Webseite

    Kommentar am 19. August 2010 um 17:55 geschrieben.


  7. Tobi sagt

    Ich benutze rsslounge: http://rsslounge.aditu.de

    10000mal besser als tiny tiny rss. Es hat eine schickere Oberfläche, kann die Bilder aus Fotoblogs direkt in einer übersichtlichen Thumbnail Übersicht anzeigen und hat noch einiges mehr unter der Haube. z.B. können Prioritäten vergeben und Feeds entsprechend gefiltert werden. Das ganze ist natürlich für lau und OpenSource.

    Viele Grüße
    Tobi

    P.S.: sorry für die unverblümte Werbung, bei dem Beitrag musste das aber sein ;)

    Kommentar am 19. August 2010 um 18:43 geschrieben.


  8. tux. (twitter ) sagt

    Online-Feedreader sind Blödsinn; können niemals die Flexibilität eines lokalen Programms erreichen, gerade auch was die Abrufhäufigkeit betrifft. (Cronjobs, pah!)

    Kommentar am 19. August 2010 um 18:46 geschrieben.


  9. René sagt

    @Tobi
    Seh ich genauso! Rsslounge ist um einiges besser.

    @tux.
    Als Ergänzung finde ich Online-Feedreader aber sehr praktisch – gerade auf einem eigenen Server.

    Und was die gekürzten Feeds angeht: FiveFilters.org schaut wirklich interessant aus! Ich denke jeder soll für sich entscheiden, ob er gekürzte Feeds anbietet oder nicht. Ich selber habe jedoch sehr wenige gekürzte Feeds in meinem Reader. Die fliegen meist nach kurzer Zeit wieder raus. Auf der anderen Seite besuche ich Blogs die mir einen vollständigen Feed anbieten sehr oft um auch die Kommentare zu lesen…
    Testen werde ich FiveFilters.org auf jeden Fall mal!

    Kommentar am 19. August 2010 um 19:15 geschrieben.


  10. coriandreas (twitter ) sagt

    Über solche Server-Tools kannste massig berichten :-) Gibts da wo ne Zusammenstellung?
    Denn die Open-Source-CD/VDV is sowas von out, jetzt kommen die Tools, die auf dem eigenen Webserver laufen!

    Kommentar am 19. August 2010 um 19:15 geschrieben.


  11. Bernd (twitter ) sagt

    @Tobi: Dafür hat Tiny-Tiny-RSS andere Vorteile, nix für ungut. Aber zum Glück kann ja jeder selbst entscheiden was er nutzen will.

    Außerdem hat TT eine schicke mobile iPhone-Ansicht :D

    Kommentar am 19. August 2010 um 19:28 geschrieben.


  12. Timo sagt

    Für diejenigen, die von gekürzten Feeds genervt sind, gibt es einen prima Dienst:

    http://www.wizardrss.com/

    Einfach dort die Adresse des gekürzten Feeds eingeben und man bekommt eine neue Feed-Url über WizardRss für einen Full-Feed, d.h. WizardRss zieht automatisch die Komplettartikel. Benutze ich z.B. mit Google Reader am PC und Feeddler auf dem iPad für den Feed von Lesen.net. Funktioniert super (einziger Nachteil: Die Artikel erscheinen ein paar Minuten bis Stunden verzögert im WizardRss Feed).
    Ach so, und das Ganze ist gratis, ohne Werbung, und keine Anmeldung nötig. Was will man mehr.

    Kommentar am 19. August 2010 um 21:08 geschrieben.


  13. Markus sagt

    Leider funktioniert die Android App nicht mit der aktuellen Tiny Tinny RSS Software!

    Hier die Beschreibung:
    –> This version doesn’t work with the current Tiny Tiny RSS version as some changes to their API aren’t yet merged. You can find information on how to obtain these changes yourself here <–

    Ist sonst aber eine sehr colle Geschichte!

    Kommentar am 19. August 2010 um 21:57 geschrieben.


  14. NetzBlogR sagt

    @tux. Online-Feedreader sind genau dann kein Blödsinn, wenn man weltweit auf die abonnierten Feeds zugreifen will.

    Stell’ Dir nur mal vor, Du bist im Urlaub und sitzt im Internetcafé oder Du bist auf der Arbeit, wo Du keine Programme installieren darfst.

    Man kann natürlich immer einen USB-Stick mit der portablen Version eines Feedreader-Programms mit sich herumschleppen. Dann könnte man aber ein Problem bekommen: Wenn man – wie z.B. ich – im Büro auf Mac arbeitet, privat aber auf PC. Was machst Du dann?

    Wie toll wäre es da, wenn Du zum Lesen der Feeds einfach Deine Online-Feedreader-Installation aufrufen könntest, die auf jedem Betriebssystem funktioniert.

    Kommentar am 20. August 2010 um 09:26 geschrieben.


  15. Florian Niefünd (twitter ) sagt

    nice
    aber ich bleibe bei meinem google reader :-P

    Kommentar am 20. August 2010 um 09:42 geschrieben.


  16. tux. (twitter ) sagt

    @NetzBlogR: RSSOwl läuft prima unter jedem mir bekannten Internetcafé-Betriebssystem.

    Kommentar am 20. August 2010 um 12:50 geschrieben.


  17. Gunther sagt

    Auch ich war auf der Suche nach einem Feedreader, der auf dem eigenen Webspace läuft, und habe einiges ausprobiert, so z. B. Gegrarius (etwas hölzern und umständlich), Lilina (für mich ebenfalls umständlich), RSSLounge (finde ich bloated) und auch Tiny Tiny RSS (hab’ ich nicht zum Laufen gebracht). Hängen geblieben bin ich dann bei Fever – kostenpflichtig, aber hervorragend. Inklusive Eye-Candy für die iPhoner ;-)

    Trotz allem dienen mir die Feeds nur als Wegweiser zum Original, da es an der Quelle ein angepasstes Layout, die Möglichkeit zu kommentieren usw. gibt.

    Kommentar am 20. August 2010 um 16:30 geschrieben.


  18. Nils Braden (twitter ) sagt

    @Markus: Hab das wohl etwas drastisch formuliert, so schlimm ist es nicht. Der Reader funktioniert auch komplett mit der offiziellen Version von tt-rss.org, jedoch sind drei Features die ich implementiert habe um das Abrufen der aktuellen Daten zu beschleunigen nicht vorhanden. Es geht also nur etwas langsamer, sollte aber trotzdem funktionieren.

    Die Methoden die ich noch gebaut habe liefern einmal einen schnellen überblick, wo ungelesene Artikel sind, damit in der Oberfläche mit nur einem HTTP-GET Aufruf alle Zähler richtig angezeigt werden. Dann liefert eine Methode alle Artikel eines Feeds inklusive Inhalt zurück und die letzte ruft beim Start des Readers für alle Feeds alle neuen Artikel ab. Die letzte muss aber noch fest verdrahtet werden, sollte heute oder morgen im trunk erscheinen.

    Viele Grüße,
    nils

    Kommentar am 21. August 2010 um 12:08 geschrieben.


  19. hik sagt

    @Nils Braden
    @Markus

    Kann ich bestätigen, die Android app funktioniert.

    Kommentar am 27. April 2011 um 12:34 geschrieben.


  20. hik sagt

    @tux.

    Worin genau sollte sich die Abrufhäufigkeit von online / offline feedreader unterscheiden?
    Offline kannst du nie die flexibilität erreichen die man durch einen online reader erreichen kann, schon alleine die geräte und orts unabhängigkeit ist “konzeptbedingt” offline ja gar nicht möglich. wenn man diese unabhängigkeit nicht benötigt, ists natürlich was anderes.

    Kommentar am 27. April 2011 um 12:37 geschrieben.


  21. tux. (twitter ) sagt

    Der Vorteil eines RSS-Lesers ist es doch, dass man sich nicht mehr den Browser vollmüllen muss. Ein Online-RSS-Leser läuft diesem Konzept zuwider.

    Übrigens, apropos Flexibilität:
    Versuch mit dem Guhgl-Reader mal Offline-Feeds zu realisieren.

    Kommentar am 27. April 2011 um 12:42 geschrieben.



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