Raketenforscher

30. Oktober 2007 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Ein Ehepaar erwarb einen aktuellen PC nebst Designmonitor bei uns. Heute wollten sie das Gerät umtauschen, weil wir angeblich bereits gebrauchte Ware verkaufen – und der Monitor sei auch kaputt.

Einrichten sollte das nun eine andere Person.

Nun der Plot: Der Typ hatte den armen Leuten tatsächlich erzählt, dass auf dem PC Dateien aus dem Jahre 2006 wären. Seiner Meinung nach ein untrügliches Zeichen für ein gebrauchtes Gerät. Ich erklärte daraufhin den Ablauf einer Entwicklung einer Software bis zum Release. Das die Dateien dann älter sind, leuchtet schon ein – vor allem, wenn auf einem anderem PC besagte Dateien das exakte Erstelldatum haben.

Des Weiteren erwähnte ich, dass es die Hardware nachweislich vor knapp einem Jahr noch nicht gab – und ich leider auch nicht im Besitz einer Zeitmaschine wäre. Somit war die PC Geschichte geklärt.

Kommen wir zu guter letzt zum Monitor, den der „Einrichter“ für defekt befunden hatte, weil das Netzteil einen Wackelkontakt hätte. Bei besagtem Gerät handelt es sich um einen LG der 1900er Reihe mit Klavierlackbeschichtung, welche ein externes Netzteil haben – bei dem der Stecker mit Schmackes gedrückt werden muss, bis es halt „klack“ macht.

Ich habe den – mittlerweile glücklichen Kunden – gesagt, sie sollen sich das Geld wiedergeben lassen.

Unglaublich, oder?

Zu guter letzt habe ich das Gesamtpaket rabattiert, damit die Kunden das verlorene Geld wiederhaben.


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Über den Autor:

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