„Pokémon Go“: Neue Pokémon und anpassbare Pokéstops geplant

25. Juli 2016 Kategorie: Android, Apple, Games, Mobile, geschrieben von: André Westphal

Pokemon_go_150Ich selbst habe es nach kurzer Zeit aufgegeben, doch „Pokémon Go“ begeistert weiterhin die Massen: Jedes Mal, wenn ich am örtlichen Park beim Joggen meine Runde drehe, sehe ich Kids mit ihren Smartphones nach Pokémon jagen. Am örtlichen Vapiano musste in Kiel sogar schon die Polizei anrücken, da Zocker den Eingang blockierten. Ursache: Dort wurde ein Pokéstop eingerichtet. Entwickler Niantic muss nun allerdings ran, damit den Jüngern das Spiel nicht auf Dauer zu monoton wird. Auf der Comic-Con in San Diego hat CEO und Gründer, John Hanke, daher einen kleinen Vorgeschmack auf das gegeben, was für „Pokémon Go“ noch geplant ist.

So seien laut Hanke natürlich neue Pokémon angedacht, nach welchen die Gamer dann mobil jagen können. Dabei plant der Entwickler offenbar schon langfristig, denn Hanke sprach von der Einführung neuer Kreaturen über „die nächsten Monate und Jahre„. Zuerst dürfte Niantic aber wohl noch daran arbeiten die Serverprobleme endgültig zu den Akten zu legen.

Außerdem will Niantic die Pokéstops aufwerten. Dort werden aktuell häufig Köder ausgelegt, um Pokémon, und damit zwangsweise auch andere Spieler, anzulocken. Allerdings könne man sich bei Niantic weitere Anpassungsoptionen vorstellen. Etwa seien Items vorstellbar, mit denen Spieler die Funktionen eines Pokéstops verändern können. Als Beispiel nennt Hanke, dass die Pokéstops verletzte Pokémon heilen könnten. Natürlich arbeite man zudem an Trading-Funktionen, damit Spieler untereinander Pokémon austauschen können. Ebenso wolle man das Training erweitern und eventuell weiterführende Optionen zur Zucht von Pokémon einführen. Nun gut, wenn man Pikachu mit einem Rattfratz kreuzen könnte – dann wäre ich aus stumpfer Neugierde vielleicht auch wieder dabei. Wann die neuen Features kommen könnten, wollte Hanke aber nicht verraten.

Witzig: Der Niantic-CEO hat im Rahmen des Panels auf der Comic-Con auch zugegeben, dass man im Augmented-Reality-Spiel quasi bewusst eine Fitness-App versteckt habe. So sei es für Kinder und Jugendliche natürlich wunderbar vor die Tür zu gehen und sich zu bewegen – sobald man ihnen dies aber direkt nahelege, schwinde die Lust. „Pokémon Go“ animiere die Kids deswegen indirekt sich zu bewegen: „Das Spiel ist am Ende eigentlich nur ein Weg, um nach draußen zu gehen, die eigene Stadt zu erkunden und Spaß mit anderen Leuten zu haben“, erklärt Hanke.

Na ja und wenn dabei noch etwas Geld für Niantic abfällt, hat Hanke vermutlich auch nichts dagegen – was auch vollkommen legitim ist. Mir selbst war „Pokémon Go“ rasch zu monoton. Ich drehe da als Jogger lieber ganz ohne Augmented Reality meine Runden und zocke mobil lieber „Card Wars: Kingdom“ oder an der PS4 „Uncharted 4: A Thief’s End“. Aber Geschmäcker sind verschieden und ich bin mir sicher, dass „Pokémon Go“ noch länger viele von euch begeistern dürfte. Das zeigt ja auch die Flut von Tools, welche aktuell erscheinen. Auch die Skepsis der Verbraucherzentrale Bundesverband dürfte den Erfolg der Augmented-Reality-App daher wohl kaum bremsen.

Pokémon GO
Entwickler: Niantic, Inc.
Preis: Kostenlos+
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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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