Nissan Leaf 2: Elektroauto soll bis zu 380 Kilometer schaffen

6. September 2017 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy

Noch scheint das für viele ganz weit weg, doch irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft muss man sich vielleicht mal Gedanken machen über ein Elektroauto. Vielen klingelt es da immer zurecht in den Ohren. Man komme mit den Kisten ja nicht weit. Und das Laden dauert – und davon mal abgesehen, findet man nicht mal überall Ladestationen. Teils berechtigte Einwände werden da genannt. Ändern darf sich zukünftig noch einiges. Aber es soll hier keine Grundsatzdiskussion werden, sondern die kurze Info (und ein Blick über den Tellerrand), dass Nissan den Leaf 2 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt hat.

Und mit dem Leaf hatte man schon ein Fahrzeug geliefert, welches sich in der Sparte Elektroautos gut verkaufte (nach eigenen Aussagen 283.000 Einheiten global). Nissan setzt beim Leaf auf mehr Leistung, 119 kW sind es nun, die erste Generation kam auf lediglich 80 kW.

Die Höchstgeschwindigkeit soll rund 150 km/h betragen. Kommen wir zu Frage, die man immer als erstes hört: Wie weit kommt man damit? Der Nissan Leaf 2 kommt in der Grundausstattung auf bis zu rund 380 Kilometer. Das gilt allerdings nur nach der Berechnung im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), die Amerikaner sind da deutlich anders unterwegs und geben beim US-Modell 150 Meilen an. Das sind lediglich 241 Kilometer. Die Japaner selbst? Sprechen von bis zu 400 Kilometer (nach JC08).

In der Standardausstattung des US-Modells ist die Batterie 40 kWh groß und soll sich von „Alarm bis 80%“ in 40 Minuten mit Quick Charging aufladen lassen, der normale Zyklus bei 3 kW beträgt 16 Stunden, bei 6 kW 8 Stunden. Nach 500 Aufladungen will die Batterie noch 90 Prozent Kapazität bieten, der Hersteller soll eine Garantie von 160.000 Kilometer Reichweite oder acht Jahre geben.

Das kleine Modell soll rund 30.000 Dollar kosten. In Japan geht man im Oktober an den Start, in Europa soll man den Nissan Leaf 2 ab Frühjahr 2018 fahren können. Wer sich dafür interessiert, der findet die Daten dort und kann sich einlesen, denn ein Autoblog, welches sich mit allen Aspekten befasst, werden wir sicherlich nie.


Über den Autor: caschy

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