Nikolaj Coster-Waldau führt mit Google Street View durch Grönland

13. Februar 2017 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Google stellt über Street View häufiger bestimmte Orte rund um den Globus vor. Jetzt hat man sich mit Nicolaj Coster-Waldau zusammengetan. Der Schauspieler dürfte den meisten von euch besser als Jaime Lannister aus „Game of Thrones“ bekannt sein. Coster-Waldau engagiert sich auch als UN-Botschafter und hat laut Google „als erster Hollywoodstar überhaupt Panoramaaufnahmen für Googles Dienst Street View gesammelt“.  Dafür war das Darsteller dann mit dem Team von Google in Grönland unterwegs, um 360-Grad-Aufnahmen zu ergattern. Es kam zu diesem Zweck ein Rucksack mit 15 einzelnen Kameras zum Einsatz.

Dabei war Coster-Waldau auf Eisflächen unterwegs, beanspruchte ein Quad-Bike und nahm auch in einem Hubschrauber Platz. Das Ziel war jedoch nicht Grönland als eisiges, aber vergnügliches Land zu präsentieren, sondern auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Darüber hat der Schauspieler dann auch hier für Google gebloggt. Denn in Grönland wirkt sich der Klimawandel besonders extrem aus. Das Eis auf den Gletschern schmilzt und karge Landschaften kommen zum Vorschein. Laut dem „Game of Thrones“-Star könnten wissenschaftliche Berichte zwar informieren, doch er hoffe mit den Panoramaaufnahmen zu verdeutlichen, was wirklich in Grönland vor Ort drastisches geschehe.

In Grönland verändert sich durch das schmelzende Eis auch die Lebensgrundlage der Menschen: Auch wenn es neue Möglichkeiten gibt z. B. wertvolle Metalle zu gewinnen, versiegen hingegen Einnahmequellen durch Fischfang und Jagd. Der Meeresspiegel steigt und das Ökosystem gerät in Grönland insgesamt in Gefahr. So weist Nicolaj Coster-Waldau darauf hin, dass bei seinem nächsten Besuch die Landschaften, wie er sie jetzt mit Google festhalten konnte, schon leider völlig anders aussehen könnten.

Eine Übersicht zu den neuen Aufnahmen für Google Street View aus Grönland erhaltet ihr hier. Die Landschaften sehen in der Tat (noch) zum Teil idyllisch aus und es wäre schön, wenn das noch länger so bleiben könnte, als es vielleicht leider in der Realität der Fall sein wird.


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