Netflix will Eigenproduktionen in 2016 fast verdoppeln

8. Dezember 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von: Oliver Pifferi

artikel_netflixNetflix wird oft als „neues Fernsehen“ bezeichnet, auch wenn es primär ein Streamingdienst ist. Bisher schon mit einigen Eigenproduktionen sehr gut aufgestellt, legt Netflix im Jahr 2016 gemäss den Kollegen von engadget offensichtlich noch ein paar Scheite nach: Wie Ted Sarandos, Programmdirektor für den Inhalt, am Montag mitteilte, plant der Dienst nun, im kommenden Jahr die Anzahl der Eigenproduktionen nahezu zu verdoppeln. Von 16 Eigengewächsen im auslaufenden Jahr 2015 möchte Netflix die Schlagzahl im folgenden Jahr auf 31 Produktionen aus der eigenen Feder erhöhen.

Zehn Spielfilme, zwölf Dokumentationen, zehn Stand-Up-Specials und 30 weitere Sendungen für Kinder stehen auf der Netflix-Agenda für das kommende Jahr. Eine beachtliche Anzahl also, die auch Indiz dafür zu sein scheint, dass Netflix den ein oder anderen Gang zulegt und somit auch in Regionen vorstößt, die zumindest auf dem amerikanischen Markt bisher den Kabel-Schwergewichten HBO oder Showtime vorbehalten waren.

Durch die mit Netflix-Eigenproduktionen einhergehende Exklusivität mit Serien wie House of Cards oder Jessica Jones, die auch weltweit mit den eigenen, zeitlich unbeschränkten Rechten versehen sind, glaubt Ted Sarandos auch, die besseren Karten gegenüber den Mitbewerbern in den Händen zu halten: Schließlich sei es doch besser, alles auf einer Plattform zu finden, als sich jedes Mal externen Inhalt anderer Anbieter beschaffen zu müssen.

Macht so erst einmal Sinn, ich persönlich bin ja auch ein Freund der „Alles-aus-einer-Hand“-Prämisse. Mal schauen, was Netflix in der nahen Zukunft also so auf die Beine stellt, stehen doch auch Expansionspläne für Bollywood-Produktionen und Anime-Serien offenbar noch auf dem Programm und auch in Japan ist man ja nun bereits auch seit Anfang September mit am Start.

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Über den Autor: Oliver Pifferi

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