Nest Protect: Cooler Rauchmelder, falls es einmal zu heiß wird

9. Oktober 2013 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Rauchmelder kennen die meisten von Euch sicher als an der Decke angebrachte Dosen, die im Notfall anfangen zu plärren. Dass es auch anders, also wesentlich moderner geht, zeigt Nest Protect. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Rauchmelder, der kleine Kasten meldet sich auch, wenn bestimmte Kohlenmonoxid-Werte überschritten werden. Das kleine Gerät wird über Smartphones oder Tablets (iOS, Android) eingerichtet und kontrolliert.

nestprotect

Ein Falschalarm ist mit Nest Protect so gut wie ausgeschlossen, bevor der Alarm losgeht, gibt es ein sogenanntes Heads-Up, eine Anzeige, die einen warnt. Ist zum Beispiel nur das Essen angebrannt kann man den Alarm mit einer Handbewegung abstellen. Außerdem spricht das Gerät mit einem anstatt direkt nervig los zu piepsen.

Hat man mehrere der Nest Protect Boxen in Betrieb – die Verwaltung für jeden Raum erfolgt ebenfalls über die App – können diese auch untereinander kommunizieren, sodass ein Alarm in der Küche auch im Schlafzimmer ankommt. Die ganze Sache wirkt sehr durchdacht und ist wohl jedem Rauchmelder aus dem Baumarkt überlegen.

Das spiegelt sich allerdings auch im Preis wider. 129 Dollar werden für ein Gerät fällig, stattet man eine ganze Wohnung oder ein Haus damit aus, ist das schon relativ kostspielig. Aber andererseits, wenn es einen davor bewahrt zu den 400 Brandtoten pro Jahr in Deutschland zu gehören, spielt der Preis wohl eher eine untergeordnete Rolle.

Nest Protect kann momentan vorbestellt werden, wann die Geräte geliefert werden können, teilt man auf der Webseite leider nicht mit. Habt Ihr Rauchmelder im Einsatz?



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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