Microsoft Surface: Zahlen sollen enttäuschend sein

15. März 2013 Kategorie: Hardware, Mobile, Windows, geschrieben von: caschy

Offizielle Zahlen von Microsoft zum Thema Surface gibt es nicht, doch laut einiger Insider hat Microsoft bislang nicht wirklich viele der Surface-Geräte absetzen können. So sprechen die Zahlen von derzeit knapp 400.000 Surface Pro und knapp über 1 Million Surface RT. Als kleiner Vergleich: Apple hat im Quartal bis Dezember 2012 22,9 Millionen iPads verkauft. Weltweit wurden laut den Marktforschern bei IDC im Jahre 2012 128,3 Millionen Tablets verkauft.

Surface

Fairerweise muss man sagen, dass das Microsoft Surface Pro erst einmal in Kanada und in den USA zu haben ist. Ich wette, dass man die mehr als schlechten Surface-Zahlen toppen wird, weil das Surface Pro einfach ein Gerät ist, welches man produktiver nutzen kann. Analysten sehen den Marktanteil von Windows-Tablets bis zum Jahre 2017 bei rund 10 Prozent.

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13 Kommentare

Alessandro 15. März 2013 um 20:16 Uhr

Wer Europa als Verkaufsort so missachtet … hier wären auch ein paar Mio weggegangen, ich habe jetzt erst die ersten Surface-Werbungen hier gesehen, seit wann es hier zu haben ist weiß ich aber nicht genau

berliner01 15. März 2013 um 20:23 Uhr

Das wird schon noch. Es geht ja auch um Umdenken. Ich habe schon überlegt ob ich mir ein Surface hole, wenn mein ThinkPad mal aussteigt. Surface ist noch leichter, hat alle nötigen Anschlüsse und ein vollwertiges Betriebssytem. Aber nicht heute und nicht morgen.

nym 15. März 2013 um 20:36 Uhr

Ich war und bin Neuem ja durchaus aufgeschlossen.
So gab ich Windows 8 eine Chance…auch wenn sich mir der Sinn der Metro-Oberfläche ohne Touchscreen auf einem normalen Laptop entzieht. Es verkompliziert alles nur noch.

Also wollte ich das Surface testen und bewarb mich bei der “Leih das Teil” Aktion.
Zwar bekam ich eine Zusage, doch die gesamte Aktion war ebenso stümperhaft organisiert, wie Windows 8 gestaltet und das Surface vertrieben wird.

Zuerst waren die ausleihbaren Geräte vergriffen, ein zweiter Termin wurde vorgeschlagen.
Die Microsoft Mitarbeiter am genannten Standort zu genannter Zeit nicht anzutreffen. Auf telefonische Nachfrage war klar “man habe sich im Termin geirrt”. Die nächste Abholung wäre 2 Tage später möglich gewesen.
Durch den Fehler seitens Microsoft bzw. der angierten Werbeagentur hätte man aber nur einen Tag zum testen.

Ich wollte es wirklich im Alltag testen, dafür reicht leider ein bescheidener Tag nicht aus.
Die Chance hat Microsoft vertan…werden es eben Apple-Geräte in unserer Fachgruppe.

Microsoft leistet sich einen Bock hinter dem anderen.
So gewinnt man keine Kunden (zurück)…

Mavrck 15. März 2013 um 20:42 Uhr

Hatte die RT Version mir bestellt, war vom Display sehr enttäuscht. Deutliche Lichthöfe und ein Windows RT ist einfach sinnfrei, wie ich feststellen musste. Jetzt ist es ein Iconia Tab 510 geworden, hier ist die Verarbeitung zwar nicht so grandios, aber immerhin ein vollwertiges x86 Gerät und sehr brauchbares Tablet zu einem unschlagbaren Preis. Microsoft hätte es wie Google mit dem Nexus 7 machen sollen. Tolle Hardware zu einem sehr guten Preis, um so die Leute anzufixen.

elknipso 15. März 2013 um 21:27 Uhr

Ich denke das wird nichts mehr, das Ding ist einfach zu teuer (Surface Pro) und mit seinem 10 Zoll Display nichts halbes und nichts ganzes.
Um es als Tablet zu sehen ist es viel zu teuer, und um es als Ultrabook bzw. Macbook Air Ersatz zu sehen ist es zu klein und in der Handhabung stark eingeschränkt durch die Konstruktion an sich und der Tastatur.

Dazu kommt, dass Windows 8 alles andere als gelungen ist, die miserable Leistung die Microsoft mit Windows 8 abgeliefert hat, ganz besonders im Hinblick auf einen sinnvollen Workflow hat mich persönlich sogar dazu getrieben mir kein Ultrabook zu kaufen sondern hat mich überhaupt erst in die Apple Ecke im Mac Bereich schauen lassen. Dies tippe ich nun auf einem Macbook Air und ich bin absolut hoch zufrieden mit dem Gerät, und auch dem darauf laufenden Betriebssystem. Auch wenn es für mich am Anfang eine deutliche Umstellung war, da ich viele Jahre lang Microsoft/Windows Systeme administriert habe, also das System durchaus gut kenne.
Aber mittlerweile muss ich auch ganz klar sagen, ein Macbook und OSX ist das bessere Gesamtpaket, mit dem sich wesentlich effektiver arbeiten lässt.

ekelalfred85 15. März 2013 um 21:49 Uhr

freut mich irgendwie. obwohl ich alles andere als ein ms-hasser bin.
wer allerdings auf direkt-vertrieb setzt und eins seiner wichtigsten standbeine – den fachhandel – außen vorlässt (und wenns dann scheisse läuft zurückrudert), verdients nicht anders.

Dirk 16. März 2013 um 13:29 Uhr

@elknipso: Kann ich nur bestätigen. War bei mir exakt der gleiche Ablauf. Entnervt von Windows 8 habe ich mir nach fasst 20 Jahren auch erst ein Macbook (Pro Retina) angeschaut und frage mich noch heute, warum ich so engstirnig war und nicht viel früher über den Tellerrand geschaut habe. Die Gesten, Mission Control etc. – einfach nur ein Traum und da liegen Welten zur Metro-UI. Dank Parallels habe ich das ganze Windows-Zeug zur Not weiterhin on Board, ersetze es aber zunehmend durch ein Mac-Äquivalent und davon gibt’s im Store für so gut wie alles eine zumeist schickere Lösung.

eXeler0n 16. März 2013 um 13:40 Uhr

@Dirk: Ich habe hier ein MacBook stehen und finde OS X auch klasse, wenn man normaler Anwender ist.
Wenn man jedoch viele offene Fenster, Programme und Tabs hat, dann ist OS X einfach nur ein Krampf. Viele tolle Funktionen von Windows 7 fehlen hier (Snap).
Und leider hat OS X ein entscheidenden Nachteil: Ist man auf mehr angewiesen als Internet, Mail und einfach Textbearbeitung ist das System an seinen Grenzen. Auf meinem MacBook ist mir Windows 7 nicht einmal hängen geblieben in einem halben Jahr. OS X (oder Programme unter OS X) hat das in einem halben Jahr mehrmals die Woche geschafft. Office ist ein Krampf, Safari langsam, der Kalender nicht ernsthaft nutzbar, Mail eigentlich ganz gut.
Und eben das Hauptproblem: Hab mal viele Fenster offen und suche dir das notwendige raus… unter OS X ein Alptraum

coriandreas 16. März 2013 um 15:53 Uhr

WAs mich derzeit auch nervt: die Werbung. Ganze Bahnhöfe, fast überall ist alles von dieser Surface-Werbung “zugekleistert”. Da steht auch noch: “Click in”.
1. Hat sich Microsoft nicht der deutschen Sprache verschrieben? Aktualisierung statt Update bspw.?
2. Wieso Klicken? Macht man das nicht mit der Maus? Abgebildet ist aber ein Touchscreen mit Tastatur.
Seltsam bis weltfremd geistert diese Werbung in unseren Städten so, als wenn sie von einem anderen Stern kommen würde? Sind die Außerirdischen bei uns gelandet?

coriandreas 16. März 2013 um 16:04 Uhr

Aber vielleicht ist ja Microsoft nur auf dem falschen Planeten gelandet…?

elknipso 16. März 2013 um 16:32 Uhr

@Dirk
Mich persönlich haben lange die hohen Preise der Macs abgeschreckt. Aber wenn man wirklich fair vergleicht ist ein Macbook nicht teuer. Das einzige Gerät aus der Ultrabook Ecke, dass dem Macbook Air wirklich das Wasser reichen kann ist ein Asus Zenbook, und das ist etwa gleichteuer. Und selbst bei dem Gerät müsste man durch die Einschränkungen von Windows in dem Bereich wieder auf so eine geniale und durchgängige Integration von Gesten verzichten, wie man sie bei OS X vorfindet.
Ich habe früher immer Touchpads gehasst und an jedem Notebook war schnell wieder eine normale Maus dran. Bei meinem Macbook Air hatte ich noch kein einziges Mal das Bedürfnis da eine Maus anzuschließen. Das Touchpad ist einfach ein Traum, anders kann man das nicht formulieren. Sowohl in der Präzision, als auch durch die Multitouch-Gesten.

Und selbst der hohe Preis relativiert sich schnell wieder wenn man zum einen bedenkt, dass OS X selbst auf den “Einsteiger Konfigurationen” perfekt und irre schnell läuft, und dann natürlich noch die sehr hohe Preisstabilität. Wenn man das bedenkt, sind die Geräte nur noch geringfügig teurer, bzw. auf die Nutzungsdauer gesehen schon eigentlich überhaupt nicht mehr, da man sie später noch zu sehr anständigen Preisen wieder verkaufen kann, während ein normales Notebook/Ultrabook nach 2 – 3 Jahren Nutzung kaum noch was wert ist.

@eXeler0n
Du solltest nach Deinem Macbook mal schauen lassen, das Ding hat sicher einen Hardware Defekt. OS X läuft extrem stabil, genau so wie ein Windows 7 mittlerweile auch. Wenn Dein OS X “ständig abgestürzt ist” hast Du entweder massiv daran rum gespielt und es kaputt gemacht, oder an der Hardware ist was defekt. Ein OS X bekommt man genau so wenig zum Absturz wie ein Windows 7. Beide Systeme laufen mittlerweile extrem stabil.

elknipso 16. März 2013 um 16:36 Uhr

@Dirk
Als Ergänzung zu den Preisen noch ein Punkt, den habe ich oben vergessen. Was wirklich unverschämt überteuert ist bei Apple, und eine schlichte Frechheit, sind die Speicherpreise. Aufpreis von 4 GB auf 8 GB RAM macht 100 Euro und der Aufpreis von einer 128 GB auf eine 256 GB macht 250 Euro (oder waren es 300 Euro?) ist schon mehr als unverschämt. Aber scheinbar gibt es genügend Leute welche bereit sind solche irrwitzigen Aufpreise zu zahlen, also wäre Apple aus betriebswirtschaftlicher Sicht hier auch “dumm” weniger zu verlangen.

kjvision 17. März 2013 um 12:45 Uhr

also ich muss sagen, windows 8 ist absolut Traum, die Suchfunktion ist genial. da kann weder os x oder windows 7 mithalten.
metro UI benutze ich selten. windows 8 läuft sehr stabil und schnell. Arbeite gern mit windows 8, trotz-allem bleibt ubuntu für mich erste Wahl.

ich benutze mal auch meine mac mini, ich habe auch manchmal abstürze, stört mich wenig, da es selten benutze.
Ich finde die meisten Leute kaufen mac aufgrund Name und nicht wegen Effektivität bzw Effizienz der OS. OS X soll wirklich mal seinen Finder verbessern, das hat mich am meisten gestört.


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