Micropayment: Twitter schmeisst Flattr raus

16. April 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Es ist noch nicht so lange her, da machte Flattr das Bezahlen auch für Dienste wie SoundCloud, Twitter, Flickr, Instagram und Co möglich. Noch einmal ein kleiner Reinholer für die, die nicht wissen, was Flattr ist. Flattr ist ein Micropayment-Dienst. Mit Flattr könnt ihr Schreiber von Blogs und anderen Publikationen unterstützen.

Flattr

Ihr zahlt zum Beispiel per PayPal Summe XYX auf euer Flattr-Konto ein und legt fest, dass von dieser Summe monatlich 5 Euro ge-flattrt werden dürfen. Ihr seht auf Blogs also den kleinen Flattr-Button und drückt diesen, wenn euch ein Beitrag besonders gefällt.

Eure 5 Euro werden dann unter allen von euch ge-flattr-ten Beiträgen / Seiten gerecht aufgeteilt. 10 x auf Flattr geklickt und jeder Ersteller erhält 50 Cent. Einfach zu verstehen, oder? Wie erwähnt: Mitte März weitete man das Ganze aus. Wer sein Flattr-Konto mit Twitter, Soundcloud und Co vernetztem der konnte sogar einem Benutzer bei Twitter etwas zukommen lassen, indem er einen Tweet favorisierte. Twitter argumentiert, dass Flattr gegen API-Richtlinien verstößt. Die genauen technischen Details über das Warum & Weshalb sind im Blog von Flattr festgehalten.

In Kurzform: Flattr und die Aktion von Favorisierungen wurden als nicht erlaubte Werbemaßnahmen ausgelegt, da Flattr auch 10 Prozent der Erlöse erhält. Flattr selber gab an, dass man auf diese 10 Prozent verzichtet hätte, dennoch blieb Twitter hart. Eine Bezahlung, egal welcher Art, darf nicht durch eine Twitter-Aktion, wie zum Beispiel das Favorisieren & Retweeten ausgelöst werden. Lange Rede, kurzer Sinn: Twitterer kann nicht mehr über die im letzten Monat eingeführte Variante entlohnen, stattdessen müsste man die Browser-Erweiterung von Flattr nutzen, um Twitterer zu entlohnen. Weiterhin gab Flattr bekannt, dass man nun auch Content-Producer auf YouTube mit Micropayments unterstützen kann.

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Über den Autor: caschy

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