Mein neuer Blogclient

25. Juli 2009 Kategorie: Internet, Portable Programme, WordPress, geschrieben von:

Ja, bisher habe ich immer den Windows Live Writer zum bloggen empfohlen – er ist definitiv der beste Blogclient dort draussen (zumal er auch portabel zu haben ist: Portable Windows Live Writer). Doch er hat einen entscheidenden Nachteil. Er läuft definitiv nur unter Windows – aber nicht jeder nutzt Windows. Ich selber habe mir eine Zeit lang ecto angeschaut – einen Blogclient für Mac OS X. Fand ich im Nachhinein auch nicht so toll. Mich nervte immer das Umdenken – war ich mit Windows unterwegs konnte ich den Live Writer mit all seinen Annehmlichkeiten nutzen – saß ich am Apfelrechner, so musste ecto herhalten. Eine Auflistung über alle gängigen Blogclients findet ihr übrigens hier. Ich muss gestehen, dass ich den internen Editor von WordPress immer für die größte Grütze hielt. Ich kann mich nicht einmal daran erinnern, wann ich dort zuletzt einen Text verfasst hatte. Des Weiteren fand ich dieses „im Browser bloggen“ auch irgendwie unschön. Sieht halt aus wie der Browser, funktioniert wie der Browser – kurzum: etwas eigenes musste her.

blogfoxDas Ergebnis seht ihr auf dem Screenshot. Total unspannend, für mich aber momentan die beste Wahl. Gemacht habe ich einfach folgendes: ich schnappte mit den portablen Firefox und installierte mir das Theme NASA Night Launch. Die Symbolleiste passte ich mir mit häufig benutzten Seiten an – alles unnötige flog raus. Der portable Firefox bekam als einzige Erweiterung noch die deutsche Rechtschreibprüfung verpasst und mein Setup war grob fertig.

Nun ging es also an das gehasste Dashboard von WordPress. Allerdings fiel mir ein Plugin für WordPress ein, welches ich in der Vergangenheit mal vorgestellt hatte – der Fluency Admin. Dieser bietet für faule Menschen auch die Möglichkeit Unterpunkte per Shortcut anzuspringen. Damit man sich diese nicht merken muss, steht das Kürzel direkt dran 🙂

blogfox2

Tja – nun habe ich ihn: den Blogclient meiner Träume. Auf jedem Betriebssystem nutzbar und immer gleich ausschauend. Vielleicht hätte ich tatsächlich mal früher einen Blick auf den WordPress internen Editor werfen sollen. Naja, besser spät als nie. Wie schaut es bei euch aus – Backendblogger oder irgendeine Software am Start?


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Über den Autor:

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