Matìas Duarte: Smartwatches sind wie elektrische Dosenöffner

29. April 2015 Kategorie: Google, Wearables, geschrieben von:

Die Smartwatch versucht nun seit geraumer Zeit, die Handgelenke der Menschheit zu erobern. Bisher mit mäßigem Erfolg. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass viele einfach keinen Sinn in einem solchen Gadget sehen, vor allem nicht, wenn es öfter an der Steckdose als am Handgelenk hängt. Matìas Duarte, seines Zeichens Google Vizepräsident und mitverantwortlich für Googles Material Design, findet es gar nicht so schlimm, dass die Nutzer bisher keine Smartwatch wollen, denn das soll sich von alleine erledigen.

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In einem Interview mit Bloomberg erklärte er, das Smartwatches bisher nur für Fitnessbegeisterte interessant sind, ebenso wie für Menschen, die viele Benachrichtigungen erhalten. Er führt dabei einen doch sehr passenden Vergleich an. Smartwatches seien wie elektrische Dosenöffner. Man braucht keinen, kauft vielleicht auch keinen, weil er groß und mit Kabeln versehen ist. Nutzt man ihn aber, weiß man schnell den Komfort zu schätzen.

Letztendlich will Duarte aber darauf hinaus, dass Smartwatches immer noch ein Stück Zukunft sind. Es wird die Zeit kommen, in der Wearables in jeglicher Form wie Apps heute behandelt werden. Das mag vielleicht noch eine Weile dauern, aber der Personal Computer wird eine Reihe an Smart Devices sein, nicht mehr nur ein Gerät, das man für alle Aufgaben nutzt. Ob unter diesen Smart Devices dann auch eine Smartwatch ist, wird der Nutzer selbst entscheiden. Aktuell sind Smartwatches jedenfalls nice to have, bringen aber für den Großteil der Leute keinen wirklichen Mehrwert, was dann wiederum auf einen Verzicht hinausläuft.


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