Mark Zuckerberg: kein Facebook-Smartphone, dafür aber eigene Suchmaschine

12. September 2012 Kategorie: Mobile, Social Network, geschrieben von:

Anlässlich des TechCrunch Disrupt-Events in San Francisco hat Mark Zuckerberg dem TechCrunch-Gründer Michael Arrington ein Interview gegeben, in welchem er sich zu vielen Baustellen bezüglich Facebook geäußert hat. Im Interview zeigt er sich zum Beispiel selbst enttäuscht, was den Börsen-Start angeht. Generell können wir aus seinen Worten herauslesen, dass das Stichwort „mobil“ ganz oben auf der Facebook-Agenda steht. So will man sowohl dafür sorgen, dass künftig die mobilen Apps wesentlich runder laufen und auch endlich dickes Geld mit den mobilen Nutzern verdienen.

Natürlich wurde er in dem Zusammenhang auch wieder zum Facebook-Smartphone befragt. Er verneinte, dass Facebook hier an einem eigenen Gerät bastelt. Allerdings dementierte er nicht, dass in Kooperation mit einem anderen Unternehmen – Beispiel HTC – ein Facebook-Smartphone eines anderen Herstellers kommen könnte.

Sehr spannend fand ich die Aussage, dass man bereits intensiv an einer eigenen Suchmaschine arbeite. Es gäbe täglich über eine Milliarde Suchanfragen, aus denen man derzeit nichts mache. Daran bastelt man bei Facebook, aber Zuckerberg konnte nicht sagen, wann es mit einer eigenen Suchmaschine soweit sei.

Alles in allem setzt man schwer auf das mobile Geschäft, will da künftig mehr Geld verdienen als mit der Web-Version des Netzwerks und zeigt sich enttäuscht von HTML 5 – dort will man nämlich den Schwachpunkt ausgemacht haben, wieso die mobilen Apps so wenig performant waren bislang. Klingt für mich spannend und ich bin schwer gespannt, wie man das alles in Zukunft umsetzen wird und ob die Nutzer dort dann auch mitziehen, wenn Werbung auf unsere Smartphones und Tablets Einzug hält.

Quelle: TechCrunch via Basic Thinking


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