Mächtige neue Google-Features: Music Match und Photo Sphere

30. Oktober 2012 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Casi

Tja, da hat es Google gestern ja mächtig rappeln lassen – und zwar sowohl an der Hardware- als auch an der Software-Front. Ich habe mir mal zwei Punkte herausgepickt, die mir jenseits den Hardware-Vorstellungen besonders gut gefallen haben. Da ist zunächst mal die Photo Sphere-Funktion, die man nun unter Android 4.2 vorfindet. Es ist eine Weiterentwicklung der Panorama-Funktion. Hier erstellt ihr jetzt nun eine Vielzahl von Fotos, könnt im Gegensatz zum normalen Panorama-Shot aber eine komplette 360 Grad-Ansicht schaffen. Die fertig gerenderten Werke könnt ihr hochladen und auf dieser Seite auch die Bilder von anderen betrachten.

Durch die hoch geladenen Bilder könnt ihr natürlich auch beliebig navigieren, so wie ihr es von Street View beispielsweise kennt – der ganze Spaß erinnert stark an Photosynth von Microsoft und stattet jedes Android 4.2 Smartphone mit dieser Funktion aus. Google stellt das Feature auch in einem kurzen Clip vor:

Weiter sehr spannend und ebenfalls von mir herbeigesehnt: Google Music für Deutschland! Ich habe Google Music hier auch in Betrieb genommen, sobald es verfügbar war, aber zum einen gibt es sehr viel andere Dienste, die mich mehr geflasht haben und zum anderen hatten wir es ja mit einer sehr abgespeckten Version dessen zu tun, was in den USA angeboten wurde. Jetzt kommt Google Music am 13.11. nach Europa, wie Caschy hier gestern schon ankündigte – und tatsächlich auch in vollem Funktionsumfang nach Deutschland. Ihr könnt also Musik sowohl streamen als auch kaufen und mein besonderes Augenmerk gilt der Music Match-Funktion: 20.000 Songs aus euren eigenen Beständen könnt ihr in die Google-Cloud schaufeln, um sie von dort aus dann sowohl auf Android-Tablet und -Smartphone als auch im Browser nutzen zu können. Wenn ich sage, dass man diese Menge hochschaufelt, dann ist das in der Praxis nicht ganz richtig – eure Songs werden nämlich mit der Google-Datenbank abgeglichen und sobald ein Song dort erkannt wird, befindet er sich unter euren 20.000 Kandidaten, ohne dass ihr ihn selbst hochladen müsst. Damit bietet man die Funktionalität, die man in den USA auch von Apple iTunes und Amazons MP3-Shop gewohnt ist, die uns Google aber kostenlos liefert. Wichtig bei den 20.000 Titeln: die Songs, die ihr bei Google Music kauft, werden nicht von eurem 20.000 Song-Konto abgerechnet – eure Cloud kann also 20.000 Songs aufnehmen plus alles, was ihr bei Google kauft. Selbst Musikverrückte wie ich sollten damit eine Weile hinkommen.

Alles in allem ein ganz großer Auftritt von Google gestern, der mit Android 4.2 und den angesprochenen Features auftrumpfen konnte und zudem bei seinen neuen – durch die Bank gelungenen – Geräten eine sehr aggressive Preispolitik fährt, welches sowohl die Tablets als auch das Nexus 4 zu Kassenschlagern machen wird.

Quelle: Android.com


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Über den Autor: Casi

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