Kickstarter-Projekt Zombie Earth: Ingress trifft auf Plague Inc.

10. Mai 2013 Kategorie: Android, iOS, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Ortsbasierte Spiele gewinnen durch die hohe Verbreitung von Tablets und Smartphones immer mehr an Bedeutung. Dass dies funktioniert, sieht man an Ingress, das bereits eine sehr große Fangemeinde hat. Zombie Earth verfolgt ebenfalls den ortsbezogenen Ansatz und versucht sich über die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter zu finanzieren.

Ist die Finanzierung erfolgreich, 75.000 Dollar sind das Ziel, soll das Game im September für iOS und Android erhältlich sein. Man muss sich das Spiel als eine Mischung aus Ingress und Plague Inc. vorstellen. Man läuft mit dem Smartphone durch die reale Welt und muss sich vor Zombies schützen oder als Zombie versuchen, andere zu infizieren. Gestartet wird mit Patient 0, von da aus beginnt dann das Spiel.


Um eine Verbreitung der Zombies aufzuhalten, muss man sich im Spiel Gegenstände kaufen, die die Zombies aufhalten. Es gibt vier Klassen, Heiler, Polizei, Jäger und Zombie. Man muss sich nicht auf eine Klasse festlegen, sondern kann diese im Spiel jederzeit wechseln. Sollte der Fall eintreten, dass alle Zombies vernichtet sind, oder aber nur noch Zombies unterwegs sind, wird das Spiel zurückgesetzt und man startet wieder mit einem Patient 0. Erfahrungspunkte und Items bleiben in diesem Fall dann erhalten.

ZombieEarth
Das Spiel wird es auch nach erfolgreicher Finanzierung schwer haben, wie jedes ortsbasierte Spiel. Der “location based mobile rpg”-Ansatz ist aber sehr vielversprechend. Es sind einfach eine gewisse Menge an Nutzern erforderlich, um daraus einen Erfolg zu machen. 2011 gab es das Spiel FoursqWar, das einen guten Ansatz hatte, mangels Spielern aber mittlerweile nicht mehr verfügbar ist. Was ich damit ausdrücken will, es gibt keine Garantie, dass das Spiel auch überall gut spielbar ist, sollte man sich dazu entschließen, es zu unterstützen.

Spannend ist die Infizierung der Welt mittels Game allemal. Und wenn es darum geht, die Leute nach draußen zu bringen, hat man schon zwei Gründe, dieses Spiel zu unterstützen. Auf der Kickstarter Projekt-Seite findet Ihr weitere Infos und könnt auch die verschiedenen Staffelungen für Unterstützer sehen. Meine Vermutung ist, dass wir das Spiel über kurz oder lang auch ohne Kickstarter-Erfolg sehen werden. Dazu scheint es schon zu weit vorangeschritten zu sein. Was meint Ihr?

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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