Kantar Worldpanel: iOS legt in Europa und China zu, viele Android-Wechsler

6. Mai 2015 Kategorie: Android, iOS, Windows Phone, geschrieben von:

Kantar Worldpanel hat die Smartphone-Verkäufe im ersten Quartal 2015 ausgewertet. Diese bescheinigen Apple ein Wachstum in Europa, in den fünf größten Ländern (markttechnisch gesehen) Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien konnte der Anteil der verkauften Geräte um 1,8 Prozentpunkte gesteigert werden, liegt nun bei 20,3 Prozent. In Deutschland steigerte iOS seinen Anteil sogar um 3 Prozentpunkte, während Android 5,7 Prozentpunkte verlor. Gesamt verlor Android 3,1 Prozentpunkte und steht nun bei 68,4 Prozent in den Big Five Europas.

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Aber nicht nur in Europa sieht es für iOS gut aus, auch in China konnten beachtliche Steigerungen erzielt werden. Dort wurde der Anteil von 17,9 Prozent im Vorjahresquartal auf 26,1 Prozent. In China werden nun mehr iPhones verkauft als im Heimatland von Apple. Mehr als ein Drittel der chinesischen Käufer geben zudem an, dass sie das iPhone von Bekannten empfohlen bekommen haben, während nur 23 Prozent meinen, eine Werbung für das iPhone wahrgenommen zu haben.

In Europa müssen die Zuwächse auch irgendwo herkommen, hier sind es viele Wechsler, die sich für ein iPhone entscheiden. 32,4 Prozent der neuen iPhone-Käufer in Europa sollen von Android gewechselt sein. Ähnlich viele, nämlich 35 Prozent sagen hingegen, dass sie sich aufgrund des Preises für ein Android-Smartphone entschieden haben.

In den USA konnte Android sogar um 0,2 Prozentpunkte wachsen, hält im ersten Quartal einen Anteil von 58,1 Prozent. LG gewann hier 3,4 Prozentpunkte, machte 10,8 Prozent des Marktes aus. Samsung hielt seinen zweiten Platz, hier muss man bedenken, dass die beiden Geräte Galaxy S6 und Galaxy S6 edge jedoch noch nicht zum Verkauf standen, sich erst im nächsten Quartal bemerkbar machen werden.

Windows Phone konnte wenig wachsen, lediglich in Frankreich erreicht Microsoft einen Marktanteil von 14,1 Prozent. Vor allem im Bereich der günstigen Geräte ist Microsoft hier erfolgreich. Das könnte sich mit Windows 10 dann allerdings ändern, wenn das Zusammenspiel zwischen Desktop und Smartphone so funktioniert (und vom Nutzer angenommen wird), wie es Microsoft bewirbt.


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