iOS 9.3: Blaulichtfilter aktivieren

16. Januar 2016 Kategorie: iOS, geschrieben von: caschy

ios artikelIn diesem Jahr wird die Entwicklerkonferenz WWDC 2016 von Apple wieder einige Neuerungen für Entwickler und Nutzer mitbringen. Doch bereits im Vorfeld gibt es schon einige Neuerungen bei iOS zu beobachten, denn für Entwickler und Ausprobierwillige steht mittlerweile iOS 9.3 als erste Beta zur Verfügung. Um iOS 9.3 zu testen, muss man kein Entwickler sein, jeder Nutzer kann sich und sein Gerät dafür anmelden. Natürlich sollte jedem klar sein, dass eine Beta unrund laufen kann. Da kann es sein, dass Apps nicht laufen, das System langsamer reagiert oder sich der Akku schneller leert.

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Wer dennoch ausprobiert, der kann den neuen „Nachtmodus“ von iOS 9.3 testen. Diesen habe ich mir gestern einmal vorgenommen und bin begeistert. Hierbei muss man festhalten: das Ganze ist natürlich keine Apple-Idee, Wissenschaftler predigen immer wieder, dass das normale Licht der Bildschirme nicht so gut ist in den Abendstunden. Seit langem gibt es da Lösungen wie f.lux (Mac, Linux und natürlich Windows), die Apple aber nicht in den App Store gelassen hat, selbst ein Anbieten eines Downloads wurde untersagt.

Nun hat Apple mit iOS 9.3 eine ähnliche Funktion in das System implementiert und jeder, der später mal auf iOS 9.3 aktualisiert, der sollte unbedingt einen Blick in Einstellungen > Anzeige & Helligkeit > Blaulichtfilter werfen. Hiermit will man das klassische Problem lösen, welches LCDs so mit sich bringen: während die Farbe Blau im Laufe des Tages im Sonnenlicht abnimmt und Rot zunimmt, strahlen die Displays konstant blau. Das lichtabhängige und für den Schlafrhythmus zuständige Hormon Melatonin soll uns angeblich negativ beeinflussen, wenn wir halt am Abend noch lange in das „Blaulicht“ starren.

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Um das blaue Licht abzusenken, muss man also die Farbtemperatur absenken. Hier bietet iOS nun diverse Möglichkeiten neben dem manuellen Aktivieren an. Zum einen kann man Bedingungen anlegen – wer auf Nummer sicher gehen will, der kann Uhrzeiten angeben, wann der Blaulichtfilter aktiviert werden soll. Hierbei wird bei Erreichen der Uhrzeit eben auf diesen Modus gewechselt – und wenn die von euch eingestellte Endzeit erreicht ist, wechselt das Display in den normalen Modus.

Man kann aber auch von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang basierend auf dem aktuellen Ort diesen Modus aktivieren – was euch lieber ist. Neben einer automatischen Justierung, die ich persönlich als ausreichend empfand, kann der Nutzer übrigens noch nachregeln und die Farben auf kälter (mehr blau) oder wärmer (mehr rot) stellen.

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Probiert das auf jeden Fall mal aus – und wer halt schon jetzt mal die Wirkung ausprobieren will, der kann sich ja zumindest für Windows, Linux und OS X F.lux besorgen, alternativ steht Linux-Nutzern Redshift zur Verfügung. Android-Nutzern stehen Apps wie Twilight oder Lux Auto Brightness beiseite (wobei Twilight in der Kritik steht, weniger zu Erreichen als ein Dimmen des Displays). Eine F.lux-Version für Android ist aber schon intern in der Mache und wird bereits getestet.

Und nun du: Sind diese Apps und Modi Blödsinn – oder etwas, was euch täglich begleitet und sich positiv auswirkt?



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Über den Autor: caschy

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