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iOS 10: Gelöschte Standard-Apps werden nicht vom Gerät gelöscht

15. Juni 2016 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

ios 10Von Apple vorinstallierte Apps vom iPhone oder iPad löschen, lange Zeit mussten Nutzer darauf warten, iOS 10 bringt diese Funktion nun. Allerdings ist sie eher kosmetischer Natur, denn die Apps werden auch nach der Entfernung vom Homescreen nicht vom Gerät gelöscht. Wer also auf wundersame Speichervermehrung durch Löschen hoffte, wird enttäuscht. Die Apps bleiben auf dem iDevice, lediglich die zugehörigen Verknüpfungen und Nutzerdaten werden gelöscht. Entscheidet man sich für eine Neuinstallation, werden einfach die Verknüpfungen wieder erstellt.

Sorgt natürlich dennoch für mehr Übersichtlichkeit, außerdem natürlich für die Möglichkeit, neue Standard-Apps zu nutzen. Löscht man beispielsweise die Mail-App, kann man später eine andere App als Standard nutzen (aktuell in der Dev-Version funktioniert das jedoch noch nicht, vermutlich da Url-Schemes noch nicht implementiert sind). Schade ist das Verstecken statt Löschen der Apps natürlich für Nutzer von Geräten mit wenig Speicher. Das hätte einfach für mehr Platz sorgen können, so wird aber leider nichts daraus.

 

Gleichzeitig bedeutet dies allerdings auch, dass App-Updates für diese Apps nicht über den App Store kommen werden, sondern weiterhin nur mit einem System-Update aktualisiert werden können. Für das Ausmerzen von zu spät erkannten Fehler nicht die beste Lösung, eine Lösung über den App Store wäre hier sicher – zumindest für den Nutzer – praktikabler. Der Grund für das Verbleiben der Apps im System hängt wohl mit der Sicherheitssignierung zusammen, bestätigt ist dies aber nicht.

(via TechCrunch)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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