Im Schatten von Facebook: Badoo wächst und wächst

25. Mai 2012 Kategorie: Social Network, geschrieben von: Casi

In meinen Anfangstagen als Blogger habe ich mich ausschließlich dem „Web 2.0“ gewidmet und in diesem Rahmen sehr gern ein Social Network nach dem nächsten unter die Lupe genommen. Noch bevor jemand „Beta-Phase“ rufen konnte, war ich schon angemeldet. Fast gleichzeitig vollzog ich meinen virtuellen Umzug von MySpace zu Facebook. Wo Facebook heute steht, muss ich niemandem erzählen, was aus all den WKWs, StudiVZs und MySpaces geworden ist, hat ebenso jeder mitbekommen. Schwierige Zeiten also für ein Netzwerk, sich im Schatten von Facebook etablieren zu können. Wenn selbst ein Gigant wie Google zu kämpfen hat, kann man sich vorstellen, wie groß die Erfolgs-Chancen sind, heute ein Network aus dem Boden zu stampfen, welches die Massen anzieht.

 

Dem Russen Andrey Andreev ist exakt dieses Kunststück gelungen. 2006 hat der Kamerad sein Netzwerk badoo ins Rennen geschickt und seitdem beharrlich seine User-Zahlen in die Höhe geschraubt. Mittlerweile ist man bei 150 Millionen Nutzern angekommen, hat ein funktionierendes Geschäftsmodell – und keine Werbung. Somit scheint Andreev exakt das gelungen zu sein, was Mark Zuckerberg partout nicht gelingen will: ein veritables Finanzmodell zu etablieren!

Innerhalb eines Jahres konnte man in Deutschland seine Nutzerzahl  um 148 Prozent auf 2,3 Millionen anschwellen lassen, wie ComScore ermittelt hat. Doch da hört es mit den beeindruckenden Zahlen noch lange nicht auf: Badoo gehört zu den drei beliebtesten Facebook-Apps und die mobile Anwendung findet sich bei Google Play in den Top Ten wieder.

Wie das passieren konnte, ohne dass ihr jemals davon erfahren habt? Kann ich euch erklären: Badoo setzt darauf, dass wir eben nicht nur mit unseren Hintern vor den Rechnern hocken und uns vernetzen wollen. Stattdessen setzt man auf echte Kontakte. Badoo möchte, dass wir Bekanntschaften schließen, die wir nicht virtuell anstupsen oder gruscheln – sondern real treffen. Dabei gibt sich Badoo natürlich betont geschmeidig: ihr sollt angeben, ob ihr daran interessiert seid, mit jemandem einen Kaffee zu trinken, ins Kino zu gehen, spazieren zu gehen, whatever. Das ist natürlich sehr oberflächlich betrachtet, denn wenn Junge X bei Badoo Mädchen Y treffen will, dann haben beide tendenziell andere Dinge im Kopf als Kaffee oder Kino! Knallhart gesagt: Badoo wächst und wächst, weil es ein nahezu unendlich großer Kontakthof ist. Von der ebenso spontanen wie schnellen Nummer über eine wie auch immer geartete Beziehung ist alles möglich und wird auch dementsprechend genutzt. Seinerzeit habe ich mal bei Wired einen sehr interessanten Artikel dazu gelesen – die anschließende Anmeldung dort war übrigens nur zu Studienzwecken meinerseits erfolgt 😉

Aber wie finanziert sich die Bude denn, wenn dort keine lästigen Werbeeinblendungen das Flirt-Vergnügen einschränken? Ganz einfach: man setzt auf ein Freemium-Modell, welches sich im Ansatz vielleicht mit einem Netzwerk wie StayFriends oder auch Social Games wie Farmville vergleichen lässt. Ihr könnt euch Menschen in der Nähe anzeigen lassen, könnt auch deren Profil aufrufen, seht aber beispielsweise nur ein Foto anstelle des kompletten Albums. Es gibt die Möglichkeit, „SuperPowers“ zu erwerben, mit deren Hilfe ihr feststellen könnt, wer bei Badoo bereits angegeben hat, dass ihr ihm oder ihr gefallt. Desweiteren könnt ihr durch eben diese SuperPowers dafür sorgen, dass ihr viel prominenter auf Badoo wahrgenommen werdet, egal ob es dabei um die Startseite geht, bei denen ihr gegen Kohle euer Foto im Bilder-Stream wieder finden könnt, oder ob ihr einfach nur im Postfach des angebeteten Menschen ganz oben erscheinen wollt.

Diese Dienste lässt sich Badoo entlohnen: Soll meine Birne auf der Startseite kurzfristig auftauchen, kostet mich das 100 „Punkte“. 550 Punkte kann ich erwerben, das kostet mich schlanke 10 Euro. Wollt ihr die SuperPowers erwerben, die euch virtuelle Geschenke verteilen lassen und ähnliche Späße mehr, die euch Aufmerksamkeit bringen. Für drei Monate kostet dieses Abo dann insgesamt ca 20 Euro.

Das wird dem Vernehmen nach auch von den Nutzern sehr gern in Anspruch genommen. Klar, wenn ich plane, möglichst viele Menschen real zu daten, um was-auch-immer mit denen zu treiben, dann hau ich vermutlich auch gerne mal 20 oder 30 Euro für ein paar Monate raus. Jetzt die Preisfrage an euch: kennt ihr Badoo, seid ihr dort angemeldet – und wenn ja: habt ihr es bislang lediglich als einen weiteren Facebook-Klon wahrgenommen oder nutzt ihr es so, wie es scheinbar der Großteil der dort Angemeldeten tut?

Quelle: Focus.de via WiWo



Über den Autor: Casi

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Carsten hat bereits 610 Artikel geschrieben.

40 Kommentare

Kevin 25. Mai 2012 um 17:08 Uhr

Ich habe von dem Namen badoo zwar gehört, allerdings wusste ich bis jetzt nicht was es ist. Aus meinem Bekanntenkreis habe ich noch nie etwas davon gehört und dann soll es 2,3 Millionen Nutzer in Deutschland haben? Fraglich…

smk 25. Mai 2012 um 17:14 Uhr

War mal angemeldet, nervte mich tierisch mit Geschenke-Gedöns und Hinweisen auf Dienste, die was kosten.
War mir zu überladen mit albernen Dingen, kann mich aber zum Glück an die Einzelheiten kaum noch erinnern.

Das Ding war mal ne Partnerschaft von Freent Singles, sprich statt dort, hatte man einen Badoo-Account obwohl man dachte, man sei bei Freenet. Als Freenet das dann eingestellt hatte war man plöztlich „richtig“ bei Badoo, war iwi strange das Ganze.

Als ich den Support bemühen musste, schien man dort auch recht ahnungslos. Mein Fazit: Wer FB nicht nervig genug findet, solls testen, ansonsten was „seriöses“ nehmen.

sav 25. Mai 2012 um 17:36 Uhr

Noch nie was von gehört, geschweige denn benutzt und nach dem lesen des Beitrags auch nicht wirklich Interesse dran das zu ändern. Ich bleib weiterhin bei Facebook (jaja, Badoo ist was ganz anderes, neue Leute treffen, Dating und so…), aber auch nur weil es bislang die einfachste und neben der SMS (in meinem Freundeskreis) verbreitetste Möglichkeit ist Plattformübergreifend (Smartphone, Tablet, PC, Laptop) Nachrichten zu schreiben.

Ditma 25. Mai 2012 um 18:01 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich, wir haben zwar schon davon gehört, es aber noch nicht getestet. Besteht auch nicht wirklich Bedarf. Ich denke, viele Menschen nutzen Facebook und Co auch eher für Marketing Angelegenheiten und einfach nur aus Langeweile.

Aber die Zahlen sprechen definitiv für sich und genau hier behauptet sich ein Sprichwort: Lass Dich nicht unterkriegen, egal was auch kommt. Und wenn man hier sieht, dass er genau so weiter macht, dann macht er alles richtig. Andere wären doch schon längst gekippt…

Gruß

Max Moritz 25. Mai 2012 um 18:11 Uhr

1. Facebook hat ein funktionierendes Geschäftsmodell, ist hochprofitabel und damit meine ich nicht den Börsengang.

2. Fast alle Dating-Seiten haben ein Freemium-Modell und zwar schon seit den 90ern (Das war im vorigen Jahrhundert) als es die Wörter „Freemium“, Web2.0 und SocialNetwork noch gar nicht gab.

3. Dieser Artikel liest sich wie bezahlte Werbung.

Paul Peter 25. Mai 2012 um 18:12 Uhr

gehört ja. Webseite angeschaut: ja. angemeldet: nein

ist doch „nur“ eine weitere Flirtplattform….

Peterchen 25. Mai 2012 um 18:47 Uhr

Freemium ist fuer Idioten

maddin 25. Mai 2012 um 18:53 Uhr

schöne werbung

hannes 25. Mai 2012 um 18:55 Uhr

Soso, jetzt weiß ich endlich wo diese ominösen Einladungen dauernd her kommen 😉 scheinbar kann man da also auch die Kontakte aus einem Mail-adressbuch alle auf einmal einladen ^^
Also: gehört davon ja, genutzt Nein.

caspi 25. Mai 2012 um 18:56 Uhr

Ich hoffe, dass man dort sowas wie „die Angela M. hat bereits mit 237 Kerlen Kaffee getrunken“ nicht zu sehen bekommt, oder doch?

Philip 25. Mai 2012 um 19:06 Uhr

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich offenbar um eine gewöhnliche Flirtseite mit Bezahltarif handelt und der geradezu euphorischen Schreibe denke ich auch, dass das Ganze als Werbung oder „promoted Post“ o.ä. gekennzeichnet werden sollte. Ist doch sehr offensichtlich.

Charlie 25. Mai 2012 um 19:07 Uhr

Na ja, auf den ersten Blick ist Badoo mehr eine Single- und Kontaktbörse als ein soziales Netzwerk wie Facebook. Diese beiden Netzwerke direkt miteinander zu vergleichen, ist wie Apfel mit Birnen zu vergleichen. Beides ist Obst, das war es dann aber. Eher scheint mir badoo mit meetone.de oder vivaladate.de vergleichbar.

Im Ziel Menschen miteinader zu verkuppel, liegt aber auch die Möglichkeit Geld zu verdienen. Wer neue Leuten kennen lernen will, ist offensichlich viel eher bereit Geld dafür auszugeben, als jemand der in einem Netzwerk seinen Bekanntenkreis pflegt. Nicht umsonst verdienen sich Singlebörsen und Datingplattformen eine goldene Nase. Ich glaube aber, ein soziales Netzwerk wie Facebook wäre mit einem ähnlichen Finanzierungsmodel nie so erfolgreich geworden.

Uli 26. Mai 2012 um 00:03 Uhr

Ich habe bereits von Badoo gehört, aber in einem ganz anderen Licht und auch darüber gebloggt. Dabei ging es darum, dass Freunde von mir bei Badoo angemeldet waren ohne jemals von der Seite gehört zu haben. Dort waren Fotos von Facebook und/oder StudiVZ einfach eingepflegt und man wurde dort als Single veröffentlicht. Egal, ob du eigentlich in einer Beziehung bist oder womöglich verheiratet bist. Sich dann von dieser Plattform löschen zu lassen, war dann wohl auch gar nicht so einfach.
Wen es interessiert, hier ist mein Artikel vom Januar 2011: http://mauzepow.de/2011/01/07/.....attformen/

Kerstin 26. Mai 2012 um 03:02 Uhr

2,3 Millionen Nutzer und keiner hat mir davon berichtet. Mir ist das Portal auch neu und auch nach deinem Erfahrungsbericht reizt es mich nicht – vielleicht bin ich mit meinen 30 Jahren schon zu alt für sowas. 😉

Kritiker 26. Mai 2012 um 03:24 Uhr

Langsam verkommt Caschys Blog wirklich. Das ist Werbung in der niedersten Form. :/
Super gemacht! Noch zwei, drei Artikel dieser Art und dieser Blog fliegt gewiss nicht nur bei mir aus der Liste der zu lesenden Blogs.

Es reicht doch schon, dass offenbar Google und MS hier gerne mal den einen oder anderen Post anschubsen, aber dieser Artikel schlägt dem Fass den Boden aus!

Ich weiß, dass Casi den Beitrag schrieb, da er aber bei Caschy so stehen darf, muss man annehmen, dass Caschy hinter diesen Artikeln steht. 🙁

Headhunter 26. Mai 2012 um 08:26 Uhr

Badoo war noch nie auf meinem Schirm, höre zum erstn Mal davon. Das bleibt auch so. Ich bevorzuge die Gesichts-QSO`s! Bin deswegen unsagbar glücklich seit vielen Jahren. Was nicht heißt, daß ich in der „Stadt der Bräute“ irgendwas übersehe.

Thomas 26. Mai 2012 um 08:44 Uhr

Das ist kein bezahlter Artikel. Wie ihr der Quellenangabe entnehmen könnt, hat der Focus über den Erfolg der Plattform berichtet. Das wiederum heißt, es gibt vermutlich viele Suchen zu dem Thema. Was Casi hier gemacht hat ist SEO und keine Werbung. 😉

Andreas V. 26. Mai 2012 um 10:04 Uhr

Also ich hatte „badoo“ schon mehrfach getestet. Als Fazit kann ich sagen, wer es auf ein „schnelle Date“ anlegt hat durchschnittlich bessere Chancen auch zu einem realen Date zu kommen, als bei anderen Flirt-Netzwerken. Denn nichts Anderes ist badoo! EIn Flirt-netzwerk und kein Soziales Netzwerk im allgemein bekannten Sinne. Innerhalb einer Woche gleich zwei „reale“ Treffen waren mir möglich (welche ich aber im Biergarten undn icht im Schlafzimmer verbrachte) *schmunzel*

Somit kann ich sagen, wer nicht lange hin und her schreibseln will, sondern mit dem „treffen“ flink sein will, dem kann ich badoo wärmstens empfehlen. Aber auch die kritischen Aussagen hier kann aich AUSNAHMSLOS ALLE bestätigen. Es ist nervig und ständig wird man aufs „bezahlen“ hingewiesen. Man spürt extremst den Kommerziellen Aspekt. Sicherlich gerechtfertigt, doch geschieht dies recht aufdringlich.

Und zum Schluss kann ich ebenfalls bestätigen, dass es schon einer Tortur gleicht, bis man sich dort wieder gelöscht hat. Alles in Allem würde ich diese Seite als (bitte verzeiht mir meinen Ausdruck) als Bums-Börse bezeichnen.

Die eigentlich Gefahr besteht aus meiner Sicht darin, dass es passieren kann, sich mit seinem Account ein paar Tagen icht mehr einloggen zu können, obwohl man korrekte Zugangsdaten eingibt. Irgendwann funzt es wieder, doch will man sich vorher löschen oder zumindest seine Fotos entfernen……. Pech gehabt!!! man ist drin „gefangen“. Dieser Umstand lässt Badoo für mich nicht unbedingt im besten Lichte stehen.

Bojarensohn 26. Mai 2012 um 11:06 Uhr

Ja lieber Carsten, leider hast Du doch etwas gebildetere Leser, unter anderem auch Linguisten, die Deinen Text doch recht schnell enttarnen.
Bei Badoo hatte ich mich vor 2 Jahren angemeldet und habe feststellen dürfen, dass wunderschön anzusehende Damen mit tollen Namen aber schlechtem Deutsch mich kontaktierten. Diese waren dann vornehmlich aus Nigeria oder einer der Ex-Sowjetrepubliken und wollten mich kennenlernen hatten aber leider nicht das nötigte Kleingeld, um nach Deutschland zu kommen ;-). Hatte mir den Spass gemacht und ab und zu einem Kolja oder Zulukrieger zu antworten, wobei ich vorschlug „sie“ zu besuchen. Niemals kam eine Antwort und wenn dann ob ich MSN habe. Fazit Finger weg von Badoo! Das Geschäftsmodell ist hochgradig unseriös und versucht Nerds bei Laune zu halten und sie zu verleiten die „SUPERPOWERS“ zu aktivieren. Die wenigen echten Damen waren dann auch gelinde gesagt: geminderter Erwartungen, also typisch online-Kontakt. Eine ähnliche, allerdings nicht so recht durchstartende Plattform ist Aka Aki, auf der dann aber keine Russen oder Nigerianer ihr Unwesen treiben.

HansSprungfeld 26. Mai 2012 um 13:17 Uhr

hoert sich fast an wie gayromeo fuer heterosexuelle^^

Tom 26. Mai 2012 um 13:26 Uhr

Liest sich wirklich wie ein bezahlter Artikel.

Auch in dem verlinkten Artikel von Wired(in den comments) wird eher davor gewarnt, bzgl. Spam, Datenschutz etc.

Leider bietet gerade dieser Blog hier eine ausgezeichnete Plattform um solche Trends auszulösen. Hoffentlich ist es nicht so 🙁

Ich lese auf dem Blog hier wirklich gerne Artikel, aber dieser hier könnte definitv etwas kritischer sein.

h4lfh0nk 26. Mai 2012 um 16:51 Uhr

ich schließe mich den Kritikern dieses Artikels an… kommt wie schlechte Werbung rüber. ….Daumen runter !

Headhunter 26. Mai 2012 um 17:42 Uhr

Wer „Partner-Vermittlungen“, egal wie elitär ihr Auftreten, zum Teil sehr viel Geld in den Rachen wirft, kann nur naiv oder dumm sein. Es gab einen Test von Stiftung Warentest bzw. Finanztest, nach meiner Erinnerung war das Ergebnis bei fast allen nur negativ.

xddddd 26. Mai 2012 um 19:35 Uhr

Casi soll auf sein eignens Blog zurück

XeniosZeus 27. Mai 2012 um 00:13 Uhr

Bitte dann auch einen Bericht über das „soziale Netzwerk“ Faceporn… 😀

Jakob 27. Mai 2012 um 01:12 Uhr

Hallo Caschy,
Nach 4 Jahren Leserschaft werde ich deinen Blog aus meinen Quellen löschen.
Zweifel das es sich hier um Privatmeinungen handelt, hatte ich schon lange, mitlerweile sehe ich es als erwiesen an das es sich nicht mehr um „[…]ein privates Blog von Carsten Knobloch.“ handelt. Der Hinweis ist, wenn ich recht sehe auch tatsächlich verschwunden.

Auch wenns nur SEO ist. Ich finde hier keinen Mehrwert mehr, nach jedem Artikel den ich dann mal lese, habe ich das Gefühl Zeit verplempert zu haben.
Die wenigen interessanten Themen finde ich in vielen anderen Quellen besser dargestellt. Und mal ehrlich, 3-4 Todo List Apps in der Woche? Ernsthaft?
Wenn es dann zusätzlich dermaßen unkritisch wird bin ich geneigt zu denken das einem die Rechte der Leser egal sind und finde das gefährlich. Man geht auf die Straße um u.a. für Datenschutz zu kämpfen und muss dann sowas in deinem Blog lesen. Als ursprünglich mal aus der IT stammende Mensch solltest du aufgeklärter und kritischer sein, als das du solche Artikel auf deinem Blog zulässt.

Ich würde mich freuen eine Diskussion auslösen zu können und natürlich auch wenn sich ein Verantwortlicher hierzu oder den anderen Kommentaren äußert.

Oliver 27. Mai 2012 um 13:04 Uhr

Haha, musste da doch lachen.

Wenn (konstruktiv) Kritik geübt wird, hat sich hier noch nie eine verantwortliche Person gestellt. Entweder wird gebahsed oder man wird gebeten zukünftig den Blog einfach nicht mehr zu lesen.

Die Qualität der Artikel ist mMn ebenso in den letzten Monaten ins Bodenlose gesunken. Persönlich ist hier nichts mehr.

CeKay 27. Mai 2012 um 13:09 Uhr

Also mal ganz ehrlich. Diesen Beitrag hier zu finden erschüttert mich.
Badoo ist der letzte Spammerdreckhaufen. Wer sich mit denen schon mal auseinandersetzen musste der wird nicht anders reagieren wie ich.
Also ganz ehrlich. Für den „Artikel“ sollte sich nicht nur der Autor schämen. Ich komme mir hier langsam vor wie bei der Tagesschau. Halbwahrheiten und Manipulation der Zuschauer. Als nächstes sollen wir für den Blog wohl noch eine Art GEZ bezahlen damit weiterhin Unvoreingenommen berichtet werden kann. Ich hab nix gegen Werbebanner. Aber die Artikel sollten schon noch ein gewisses Niveau haben!

Hermann 27. Mai 2012 um 16:28 Uhr

Tja, das war vergangenen Freitag auch bereits in FocusOnline nachzulesen, und zwar hier: http://www.focus.de/digital/co.....58371.html

hansi 27. Mai 2012 um 20:35 Uhr

danke caschy!

klasse einwurf, einfach herrlich die kontroversen und z.t. angep…… reaktionen
herrliche unterhaltung, you make my day…

weiter so, ich bleibe fan

unknown 27. Mai 2012 um 20:50 Uhr

Ernsthaft? Badoo?

Ich kann Uli da nur beipflichten, auch Freunde von mir und ich selber bekamen damals Mails mit geklauten Informationen und fingierten Sachverhalten. War auch in aller Munde. Nur so ist man so groß geworden! Ob das Portal gut ist, spielt da für mich keine Rolle.

thomas 28. Mai 2012 um 11:15 Uhr

Junge, Junge,

das schlägt dem Fass den Boden aus!
Deine Artikel fallen mir seit einiger Zeit in erste Linie durch stetig sinkendes Niveau auf.

Dieser ist das absolute Negativ-Highlight!

Ordinäre Flirt-Abzocke-Plattformen als soziales Netzwerk anzupreisen ist einfach nur peinlich!!
Wie viel hast du denn dafür bekommen, Caschy?

Dieses Blog fliegt aus meinen Subscriptions und wird durch BILD.DE ersetzt. Da weiss ich zumindest gleich, dass ich verarscht werde.

Adois Caschy!

PS: Bück dich nicht noch weiter runter, mein Lieber.

Tim 29. Mai 2012 um 18:53 Uhr

Bei Facebook gab oder gibt es noch eine Anwendung, die Dir vorgaulkelt, das jemand etwas über Dich gesagt hat und wenn man das wissen will, muss man der Anwendung zustimmen, damit diese auf Deine Daten zugreifen darf. Ich war damals unvorsichtig und schwups hatte ich ein Profil bei Badoo mit meinem Namen im Klartext meinem Facebookprofilbild und weiteren Angaben über mich. Ich hatte dann das Profil wieder gelöscht. Als Antwort erhielt ich: „In 30 Tagen wird es dann unwiderruflich gelöscht.“ Das ist jetzt über ein Jahr her!
Nach dem Bericht hier, dachte ich, ok, probierst Du es nochmal aus. Aber meine Mailadresse war schon im Datenbestand, also habe ich einfach mal ein neues Passwort angefordert, mich eingeloggt und ALLE MEINE DATEN WAREN NOCH DA, Profilbild, persönliche Angaben, Favoriten und Mails. DAS FINDE ICH HÖCHST BEDENKLICH !
Über die Facebookanwendung bekommt auch gar nicht so richtig mit, das da von einem ein Profil angelegt wird. Ich denke mal, die meisten Facebooknutzer klicken auf die Anwendung und wissen gar nicht, dass Sie ein Profil bei Badoo haben, deswegen schaukeln sich die Mitgliederzahlen hoch. Die meisten nutzen das nicht und eine Löschung des Profils gibt es dort nicht wirklich. HÄNDE WEG VON BADOO !!!

seppmüller 29. Mai 2012 um 19:48 Uhr

ich muss ebenfalls sagen, dass der Blog für mich gestorben ist. nach über drei Jahren verschwindet er jetzt aus den Favs. und tschüss!

thomas 29. Mai 2012 um 21:34 Uhr

BOA!

Seid ihr arme Säue geworden!!!

Die letzten kritischen Kommentare einfach löschen. Zensur nennt man sowas!!!!

Ich hoffe dafür schieben euch die Sponsoren eine nagelneues iPad quer in den Arsch…

Tiefer, tiefer… JA, KAPITALISMUS fick mich, fick mich!!!

caschy 2. Juni 2012 um 12:04 Uhr

Wie auch eben bei Facebook geschrieben: dort hast du behautet, dies wäre Paid Content. Hättest du Casis Beitrag gelesen, die Quellen verfolgt, dann wärst du ein wenig schlauer. So bleibt die Tatsache, dass du nur pöbeln willst.

Nicht wichtig 19. Juni 2012 um 23:02 Uhr

Angemeldet seit Bericht in GQ (Juni 2012). Und zwar mit der iPhone APP. Kostenlos kann man zwar viel eingeben und über sich preisgeben, aber ich habe nicht wirklich das Gefühl das das was bringt. Und ständig wird man gebeten, kostenpflichtige Bestandteile in Angriff zu nehmen, um z.B. zu sehen wer sich für einen interessiert oder um mehr Funktionen frei zu geben. Ich habe spaßeshalber versucht mit der einen oder anderen Person einen Chat zu beginnen, bekam aber nie eine Antwort, ich bin auch nicht sicher ob die Nachricht den Empfänger überhaupt je erreicht hat. Einige Teilnehmer sehen regelrecht nach Fakes aus, z.B. wenn jemand angibt 39 Jahr alt zu sein, aber auf dem Foto wie 19 aussieht. Ich beobachte das nun weiterhin, da ich neugierig bin, wie weit man ohne kostenpfl. Bestandteile kommt. Vermutlich aber nicht weit!

Marco 7. Mai 2013 um 21:09 Uhr

Der erste Eindruck war gar nicht so schlecht, wie hier alle schreiben. Vielleicht hat sich mit der Zeit ja was getan. Speziell wenn man mit Handy nach Leuten sucht, kann man das ja direkt und man sieht wer online ist.




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