HTC One M8: ein erster Eindruck zum HTC-Flaggschiff

25. März 2014 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von:

Nun sitze ich hier in London in meinem Hotelzimmer und verdaue die Präsentation des HTC One M8. Überraschungen gab es dank zahlreicher Leaks keine mehr, dennoch ist es doch immer etwas anderes, wenn man das entsprechende Gerät dann tatsächlich in den Händen hält. Das hab ich jetzt auch schon kurz gemacht und möchte Euch natürlich meine ersten Eindrücke hier lassen, die zwar nicht sehr ausführlich sind, dafür folgt ja aber dann der Testbericht, bei dem Ihr gerne mitmachen könnt. So viel vorneweg, ein schlechtes Smartphone sieht definitiv anders aus.

HTCOne_M8_Front

Als erstes muss ich ein Wort zur Optik des HTC One M8 verlieren. Die Produktfotos werden dem Smartphone einfach nicht gerecht. Das Metallgehäuse, dem der Kunststoffrahmen des HTC One (M7) fehlt, ist ein echter Hingucker. Und so gut wie es live aussieht, lässt sich das HTC One M8 auch anfassen. Es gibt keine scharfen Kanten, man spürt sofort, dass alles aus einem Guss ist. Das fühlt sich sehr „Premium“ an und sieht auch so aus. Wer optisch mit dem Smartphone nichts anfangen kann, sollte es sich unbedingt einmal in freier Wildbahn anschauen.

Zu der technischen Ausstattung möchte ich noch nichts sagen, da hier der Dauergebrauch entscheiden wird, ob die Ausstattung ausreicht (wovon ich ausgehe) oder nicht. Ebenso zu den Software-Features. Muss ich erst alles für mich einstellen, um darüber urteilen zu können. Was auf jeden Fall cool ist, sind die Offscreen-Features. Neben dem mittlerweile von mehreren Herstellern eingesetzten Double-Tap, um das Gerät aufzuwecken, geht HTC einen Schritt weiter und lässt auch Gesten bei ausgeschaltetem Display zu. So lässt sich zum Beispiel Blinkfeed direkt aufrufen, ohne das Gerät erst extra aufwecken zu müssen. Bei häufiger Nutzung kann dies durchaus zeitsparend sein.

Die Kamera habe ich ebenfalls kurz ausprobiert. Nicht wegen der Qualität, sondern wegen der zahlreichen Features, die angepriesen wurden. Diese machen einen ordentlichen Eindruck, detailliert gehe ich darauf aber ebenfalls im Testbericht ein. Ob nun die 4 Megapixel der Ultrapixel-Kamera ausreichend sind, muss sich zeigen, die Kamera des Vorgängers glänzte ja nicht gerade durch gute Kritiken.

Was ich persönlich momentan am besten finde, ist das Dot View Cover für das HTC One M8. Die Löcher in der Frontabdeckung sind nur an den Lautsprechern tatsächlich Löcher, dazwischen ist das Cover im Prinzip dicht. Per Double-Tap auf das Cover bekommt man Informationen wie Uhrzeit und Wetter angezeigt. Aber auch Benachrichtigungen kann man so sehen und auch Anrufe können entgegengenommen werden, wenn das Cover geschlossen ist. Das sieht nicht nur schick aus, sondern ist auch richtig nützlich, wenn man beispielsweise nur einmal kurz die Uhrzeit checken will. Hier in kurzes Video von dem Cover in Aktion:

So nach kurzem Ausprobieren muss sich das HTC One M8 keinesfalls hinter einem Galaxy S5 oder Xperia Z2 verstecken. Im direkten Vergleich mit dem HTC One (M7) fällt das mehr an Gerät deutlich auf, was nicht nur, aber auch, auf die Größe bezogen ist. HTC hat mit dem neuen One nicht versucht, wieder alles umzukrempeln, sondern hat sich anscheinend tatsächlich Gedanken gemacht, wie man ein Gerät verbessern kann, anstatt es einfach neu zu machen. Guter Ansatz.

Das waren nur die ersten paar Worte zum neuen HTC One M8, nun seid Ihr am Zug. Die nächsten 10 Tage werde ich das Gerät nutzen. Wenn Ihr bestimmte Dinge wissen wollt, hinterlasst einen Kommentar, ich werde versuchen auf alle Eure Fragen einzugehen, sofern es mir möglich ist. Ich bin erst einmal positiv überrascht von HTC, ob dies aber auch in 10 Tagen noch so sein wird?


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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