Hallo Magenta: Smart Speaker der Telekom ist offiziell und kommt im ersten Halbjahr 2018

13. November 2017 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Dass die Deutsche Telekom einen eigenen smarten Lautsprecher auf den Markt bringen möchte, ist für Leser unseres Blogs ein alter Hut, wir berichteten bereits. Nun ist die ganze Sache offiziell. Auf „Hallo Magenta“ wird der Lautsprecher hören, damit man ihn per Sprache befehligen kann, insbesondere für Telekom-Dienste. Aber nicht nur das, auch Alexa wird der Lautsprecher beherrschen, wenn er in der ersten Jahreshälfte 2018 eingeführt wird. So lange müssen sich potentielle Nutzer nämlich noch gedulden.

Durch den Alexa-Zusatz – der bislang wohl besten Lösung für Sprachsteuerungen – ist man auch nicht auf Telekom-Dienste (zum Beispiel Sprachsteuerung von Entertain TV) beschränkt, sondern kann den Lautsprecher dabei eben auch wie einen Echo mit all seinen Skills nutzen. Interessant könnte zudem die Sache mit dem Datenschutz sein. Gerade bei stetig zuhörenden Lautsprechern weiß man ja nie so recht, was vom Gesagten jetzt tatsächlich wo landet, auch wenn uns die Hersteller immer wieder versichern, dass dies alles geschützt sei.

Bei der Telekom werden die Befehle 30 Tage lang gespeichert – auf Servern in Deutschland und damit deutschem Datenschutzrecht unterliegend. Allerdings dürfte das nur für „Hallo Magenta“-Befehle gelten, quatscht man mit Alexa, werden die Aufnahmen wohl auch bei Amazon gespeichert.

Auch technisch soll sich der Smart Speaker sehen lassen können: 25 Watt Ausgangsleistung, der Sund wird über zwei 42mm-Lautsprecher ausgegeben. Vier Mikrofone sorgen dafür, dass der Nutzer stets verstanden wird. Entwickelt wurde das Paket auch unter Beteiligung von Forschern des Fraunhofer
Instituts für Digitale Medientechnologie aus Oldenburg.

Spannend wird letztendlich auch der Preis sein. Wobei man so einen Smart Speaker auch gut als „Goodie“ zu einem Vertrag reichen könnte. Ich glaube schon, dass der Speaker Abnehmer finden wird, die Telekom-gebrandeten Router tun dies ja auch. Aber das werden wir dann nächstes Jahr sehen.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

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