Google Drive mit Android synchronisieren

28. Dezember 2015 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: caschy

syncEs gibt viele Apps da draußen, die uns die Synchronisation von Daten von A nach B ermöglichen. Auch im Smartphone-Bereich ist da einiges zu finden, denn schließlich wollen Leute unter Umständen den identischen Datensatz mobil vorliegen haben, wie dies am Rechner oder in der Cloud der Fall ist. Bei mir sind das immer einige Dokumente und Musik-Ordner, die ich immer abgeglichen haben möchte. Gerade auf Reisen ist das praktisch, denn nicht überall habe ich eine Verbindung ins Netz, um meine (in der Cloud gelagerten) Dokumente abzugreifen.

Zig Lösungen habe ich hier bereits im Blog vorgestellt, einige der Apps spezialisieren sich auf einzelne Dienste, während andere ein möglichst großes Portfolio an unterstützen Diensten anbieten wollen. Eine dieser spezialisierten Apps zielt auf Nutzer von Googles Dienst Google Drive ab. Die meisten Dienste verzichten immer noch darauf, dass die Nutzer Ordner offline synchronisieren können, stattdessen hat man die etwas lasche Auswahl, einzelne Dokumente offline verfügbar zu halten.

Hier springt Autosync Google Drive in die Bresche. Der Entwickler hält noch zusätzliche Apps für Dropbox und OneDrive bereit. Erwähnenswert ist die App momentan, da sie aktualisiert wurde und mittlerweile den Support für SD-Karten unter Android 6.0 Marshmallow mitbringt – keine Selbstverständlichkeit bei diesen Apps, die mit dem neuen System noch ihre Probleme haben sollen (FolderSync ist einer der Kandidaten, die mehr Dienste können, aber eben Probleme mit Marshmallow haben laut Nutzerbewertungen).

Die Arbeitsweise von Autosync Google Drive ist rasch erklärt: der Nutzer wählt Ordner aus, die vom Google Drive auf sein Smartphone synchronisiert werden sollen. Hierbei ist er nicht nur auf ein stumpfes Herunterladen von Dateien beschränkt, auch eine richtige Synchronisation ist möglich, sodass lokal gelöschte Dateien nicht nur lokal verschwinden, sondern auch im Google Drive – sofern man dies denn möchte. Anwendungsbeispiele gibt es da einige, das können Dokumente und Musik wie bei mir sein, andere sichern hier noch einmal zusätzlich ihre Fotos oder andere Dinge vom Smartphone. Alles was per Ordner im Google Drive und auf dem Smartphone ansprechbar ist, kann von A nach B gesichert oder auch synchronisiert werden.

Autosync Google Drive
Autosync Google Drive
Entwickler: MetaCtrl
Preis: Kostenlos+
  • Autosync Google Drive Screenshot
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Der Entwickler setzt auf ein Freemium-Prinzip, sodass Interessierte an der App erst einmal ausprobieren können. Rein preislich würde ich Lösungen wie FolderSync den Vorzug geben – sofern man keine Probleme mit Marshmallow und einer etwaig vorhandenen SD-Karte hat. Der Grund ist einfach: die Pro-Version ist günstiger, zudem wird ein Mehr an Diensten unterstützt. Autosync Google Drive hat gleich zwei Möglichkeiten, den Entwickler zu entlohnen. Für 1,99 Euro verschwindet die Werbung, satte 5,99 Euro werden für die Pro-Version fällig die dann auch das Synchronisieren mehrerer Ordnerpaare unterstützt, zudem dürfen die Dateien größer sein – 10 Megabyte sind es in der kostenlosen Version, die vom Smartphone in die Cloud übertragen werden können. Doch man bietet auch weitere Mehrwerte an, beispielsweise einen Passwortschutz oder eine komplette Synchronisation des gesamten Google Drives.

Google Drive mit Android synchronisieren

App starten, mit dem Google Drive verbinden und festlegen, in welchen Ordner die Daten heruntergeladen werden sollen. Dieser muss nicht existent sein und kann mit der App angelegt werden:

drive sync 1

Anschließend wählt man den Google Drive-Ordner aus, der auf dem Smartphone landen soll. Wichtig ist dabei am Ende eines, nämlich die Art der Synchronisation. Hier habt ihr einmal den klassischen Up- und Download, aber auch nur Uploads, Hochladen und löschen nur Downloads und weitere. Die klassische Synchronisation läuft über die Option Up- und Download. Daten landen dann aus der Cloud im definierten Ordner, lokal hinzugefügte in der Cloud.

drive sync 2

Abschließend bekommt der Nutzer noch einmal eine Übersicht:

drive3

Auf jeden Fall sollte ein Nutzer auch einmal einen Blick in die Einstellungen von Autosync Google Drive werfen. Hier finden sich wichtige Einstellungen, die man auf jeden Fall kennen sollte. So lässt sich beispielsweise der Zeitraum für die automatische Synchronisation wählen oder aber auch die Bedingung für eine Synchronisation.

drive sync 4

So kann justiert werden, dass die automatische Synchronisation nur bis zu einem bestimmten Akkuzustand erfolgt, zudem kann die App auch erlaubte WLAN-Netzwerke in ihre Bedingungen aufnehmen – wie übrigen auch Dateien nach Dateigröße oder Ausschlussoptionen wie Dateiendungen. Wie initial erwähnt: viele Wege führen hier nach Rom.


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Über den Autor: caschy

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