Google Cardboard: Entwickler-SDK unterstützt nun virtuellen Raumklang

13. Januar 2016 Kategorie: Google, Hardware, geschrieben von: Pascal Wuttke

artikel_cardboardEs muss nicht immer Oculus sein. Auch wenn Google Cardboard sicher nicht die technische Oberklasse hinsichtlich Virtual Reality ist, ist sie dennoch die günstigste Lösung. Zusammensetzen, Smartphone einschieben und schon kann man beispielsweise spezielle YouTube-Videos mit 360° Umsicht ansehen. Um diese Erfahrung zu optimieren, fehlte der Google Cardboard noch ein Element: Virtual Surround-Sound. Klar, einige Smartphones sind dank Stereo-Frontlautsprechern und Surround-Software in der Lage einen ungefähren virtuellen Sound zu kreieren – und das auch teilweise sehr gut, doch an eine echte Dolby Surround-Anlage oder -Lautsprecher kommt der Effekt natürlich nicht heran.

Hier setzt Google nun mit einem Update für das Cardboard SDK für Unity und Android an und ermöglicht Entwicklern, ihre Apps mit Raumklang auszustatten. Laut Google soll der Surround-Sound nicht nur sehr realistisch gestaltet, sondern auch mit jedem x-beliebigem Set an Kopfhörern nutzbar sein. Hierfür wird die Physiologie des Kopfes des Trägers in Relation zur jeweiligen Geräuschquelle im virtuellen Raum gestellt. Heißt im Klartext: Lässt ein Entwickler in einer VR-Demo ein Flugzeug von schräg hinten links starten, so taucht der Klang aus diesem Winkel auch in den Kopfhörern auf.

Dabei versichert Google, dass dieses Zusatzfeature die Performance des Smartphones nur minimal beeinträchtigt, denn das SDK ist speziell für mobile CPUs entwickelt worden. Falls sich VR-Entwickler unter Euch befinden, so könnt Ihr auf der dedizierten Entwicklerseite mehr dazu erfahren.

(Quelle: Google)

image00


 

Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: Pascal Wuttke

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Pascal hat bereits 940 Artikel geschrieben.