Flappy Bird: Entwickler nimmt derzeit 50.000 Dollar durch Werbung ein – täglich!

6. Februar 2014 Kategorie: Android, Mobile, geschrieben von: caschy

Der virale Spielehit Flappy Bird beschert seinen Nutzern nicht nur Halsschlagadern in der Dicke einer Fleischwurst, dick ist auch die Geldbörse des Indie-Developers Dong Nguyen. Nach eigenen Aussagen nimmt er derzeit durchschnittlich 50.000 Dollar pro Tag ein, nur durch die Werbung. Das Spiel, welches derzeit für iOS und Android (und bald für Windows Phone) zu haben ist, spült so umgerechnet 36.900 Euro pro Tag in die Kassen, der Spiele-Hit mit Nerv-Faktor konnte bereits über 50 Millionen Downloads generieren.

Flappy-Bird

Für die Umsetzung des Hits hat Dong Nguyen nur wenige Nächte Arbeit investiert, so teilt er es in einem Interview mit The Verge mit. Die Werbung soll sich gegen einen In-App-Kauf auch in Zukunft nicht deaktivieren lassen, Dong Nguyen glaubt, dass jegliche Änderung das Spiel ruinieren würde. In Zukunft wird er weiter Spiele auf den Markt bringen. Kapital sollte zumindest da sein, ich beglückwünsche Dong Nguyen zu seinem Erfolg – eine Idee muss anscheinend nicht mehr neu sein, sie muss sich nur viral verbreiten, da gehört auch eine Menge Glück zu.



Über den Autor: caschy

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30 Kommentare

Marco Krage 6. Februar 2014 um 12:45 Uhr

Meine Glückwünsche an Dong Nguyen.

Mario K. 6. Februar 2014 um 12:50 Uhr

Hat jemand eine Empfehlung für ein Buch in dem man Spieleentwicklung lernen kann? 😉

Cris 6. Februar 2014 um 12:51 Uhr

Fast wie’n Sechser im Lotto.

Spiel hab ich 20min gespielt und dann deinstalliert. Bietet einfach zu wenig. Würde mich interessieren wie viele Leute noch es einfach nur ausprobieren und wieder deinstallieren. Dazu die Werbeeinnahmen. Vielleicht spielen es ja gar nicht mal so viele länger als eine Stunde!

Habil 6. Februar 2014 um 12:54 Uhr

man wird ehrlich gesagt bisschen neidisch bei dem Erfolg.
Wer schon mal ein Spiel programmiert, weiß dass FlappyBird ziemlich unten in der Komplexitätsskala ist.

Damals bei unserem Programmierprojekt an der Uni, wären wir mit Flappy Bird nicht durchgekommen. Einfach zu wenig.

Aber ich gönne es dem Entwickler. Glückwunsch!

sr 6. Februar 2014 um 12:59 Uhr

Der Link zu TheVerge geht irgendwie sonstwohin…

elknipso 6. Februar 2014 um 13:11 Uhr

Habe mir das Spiel mal angesehen, und gleich wieder deinstalliert, ist definitiv nicht gut für meine Nerven :).

FlutterRage (@Flutter_Rage) 6. Februar 2014 um 13:15 Uhr

@Mario K.
Mit Büchern brauchst du da normalerweise nicht anzufangen. Alles was du benötigst findest du im Netz und am meisten lernt man eh einfach durch ausprobieren.

Und wie Habil schon schrieb: Flappy Birds ist relativ einfach zu programmieren und gab es auch schon zuvor in verschiedenen Varianten. Der Entwickler hatte hier einfach ne Menge Glück gehabt, dass das Spiel (aus welchen Gründen auch immer) plötzlich so beliebt geworden ist.

Sascha Ostermaier 6. Februar 2014 um 13:21 Uhr

Sicher schön für den Entwickler, aber leider sorgen solche Hype-Games auch dafür, dass Mobile Gaming nicht ernst genommen wird und als „kleine Spielerei“ in der Masse ankommt.

böubbediblubb 6. Februar 2014 um 13:34 Uhr

@cris: ich spiel es jeden abend 5 minuten… deinstalliere es überhaupt nicht.

puro 6. Februar 2014 um 13:52 Uhr

Da spiel ich lieber das hier: http://squishybird.com/

😀

alex 6. Februar 2014 um 13:56 Uhr

„halsschlagader in der dicke einer fleischwurst“. ei. da haste mal wieder tief in die metaphernkiste gegriffen. is klar wie klosbrühe

Cro 6. Februar 2014 um 14:19 Uhr

@FlutterRage

Der Erfolg ist einfach erklärt. Der Lets Player „PewDiePie“ mit seinen 22 Mio Youtube Abonnenten hat das Spiel vor einer Woche angespielt (http://youtu.be/lQz6xhlOt18), seit dem Zeitpunkt geht das Spiel durch die Decke. 🙂

wMAN 6. Februar 2014 um 14:30 Uhr

Ich wünsche ihm, dass der Erfolg möglichst lange anhält.
Allerdings befürchte“ ich dass der Hype in 2-3 Wochen wieder um ist.
Aber selbst dann sollte sich das Spiel für ihn gelohnt haben 😉

Bulli 6. Februar 2014 um 14:38 Uhr

Ok, ok… wegen der Aussage von elknipso „nicht gut für die Nerven“ habe ich es auch mal installiert.

AHHHH! Das Teil lässt die Hauptschlagader ordentlich anschwillen. Nee, ich habe es nach 2min wieder deinstalliert. Ich muss mich selber schützen… *lach*

$50,000 pro Tag? Wow! Da ziehe ich meinen Hut vor Dong Nguyen. Das ist ja mal ein netter Jackpot. Ich gönne es ihm.

Barkeeper 6. Februar 2014 um 15:03 Uhr

„…Halsschlagadern in der Dicke einer Fleischwurst“ danke für den tollen Lacher! Im Ernst: toll geschriebener Artikel. Aber von Games mit so einem hohen Nervfaktor bin ich schon lange weg… Gott sei Dank! 😉

Marvin Kühne 6. Februar 2014 um 15:32 Uhr

So habs auch mal ausprobiert…

Hab mich glaube ich noch nie in so kurzer Zeit soooooooo sehr aufgeregt.

Tony 6. Februar 2014 um 16:36 Uhr

Mich würde interessieren wie es mit der Werbung ist? Verdient man da schon allein wenn die eingeblendet wird oder erst wenn jemand auf den Link klickt?
Vielleicht weiß das jemand hier.

Thalon 6. Februar 2014 um 16:54 Uhr

@Tony
Ich weiß es nicht zu 100%, aber ich meine man bekommt einen ganz geringen Betrag pro Einblendung. Für aktive Clicks bekommt man mehr.
So glaube ich das vor einiger Zeit gelesen haben.

Zois 6. Februar 2014 um 17:51 Uhr

OK, installiert, 2 Minuten gespielt und wieder deinstalliert.. Was für ein Schrott

Han Solo 6. Februar 2014 um 19:15 Uhr

Hab mal gelesen für ne halbwegs erfolgreich App muss man mindestens das doppelte des Entwicklungsbudgets ins Marketing stecken..

Um PewDiePie zum spielen zu bringen brauchte es sicher noch einiges mehr, das hat sich scheinbar aber auch gelohnt

Sean K. Woods 6. Februar 2014 um 19:42 Uhr

Ich denke das ist nur ne phase weil grad jeder es ausprobiert und wieder löscht

Habil 6. Februar 2014 um 19:49 Uhr

@Han Solo:

ich glaub kaum, dass der Entwickler PewDieDie dafür bezahlt hat.
So eine App wird man kaum mit der Absicht programmieren Erfolg zu haben. In diesem Fall glaube ich an unverschämtes Glück.

Ich sehe Flappy Bird als Experiment des Entwicklers, weil er ein neues Framework ausprobieren wollte oder irgendwas anderes.

Wenn er doch in das Marketing investiert haben sollte, und das bei so einem Spiel, bleibt nur noch zu sagen: Respekt! Da hat jmd absolut den richtigen Riecher für die konsumierende Masse.

Aber ich tendiere zu meiner ersten These 😛

s3bast1an 6. Februar 2014 um 21:46 Uhr

OT: Hi Caschy, hast Du mal ausgewertet, wie die Abschaltung des Google Readers deine Zugriffszahlne verändert hat? Ich komme nach dem Tod des Readers und des google/ig leider kaum noch an deine (und viele andere) News ran.

zinullamobile 7. Februar 2014 um 07:01 Uhr

@s3bast1an

warum nutzt Du nicht einen anderen Dienst ? Bei mir hat z.B. Netvibes google/ig ersetzt. Bin damit auch sehr zufrieden. Sieht eigentlich sogar schicker aus, als iGoogle.
Bei readern gibt es auch einige alternativen. Feedly z.B.
Somit hat sich bei im Grunde nicht viel geändert

    s3bast1an 7. Februar 2014 um 08:21 Uhr

    @zinullamobile Hey, netvibes sieht echt gut aus … und so funktional wohl auch. Das geht wohl auch für Feed statt Reader (nicht nur statt ig) .. an den meisten neuen Readern stört mich die proprietäre Software und der ganz „Magazinstyle“-Gedöns. Ich hatte hunderte Feeds in Kategorien, die ich so durchgeflippt bin nach dem Titel .. da hab ich natürlich nen Problem, wenn immer nur drei Nachrichten auf den Schirm passen 🙂
    Danke also.

Leon Loeser 7. Februar 2014 um 09:21 Uhr

der frustfaktor ist einfach zu erklären: schlechte hitboxen ubd grausame Flugeigenschaften das spiel ist zum kotzen. minimaler Einsatz, maximaler Erfolg

Knut 7. Februar 2014 um 10:20 Uhr

ich spiele es mit Absicht nicht, weil ich solche Abzocker die keine eigenen Ideen haben nicht unterstützen will




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