Facebook: eigene Seite erstellen für Anfänger

18. Juni 2011 Kategorie: Social Network, geschrieben von:

Ach ja, ist ja Samstag. Da liegen die Besucherzahlen eh immer weit unter dem Durchschnitt. Da kann ich ja auch mal Themen posten, die nicht sooo populär sind. Einfache Dinge. die ich einfach mal festhalten möchte. Zum Beispiel, wie der Anfänger eine Facebook-Seite erstellt.

Für sein Blog, sein Gewerbe oder für Opas Schrebergarten-Kneipe (ich komm aus dem Ruhrpott – wenn ich alt bin, werde ich einen Schrebergarten besitzen und mir selber Schnaps brennen!). Meine Facebook-Seite hat mittlerweile ein paar Facebook-Fans gefunden – diese nutzen diese zum Beispiel als News-Ersatz. Anstatt RSS & Co. Wie das funktioniert, reiße ich hier gerne an. Quasi wie ihr automatisiert eure Beiträge zu Facebook bringt.

Der erste Schritt ist natürlich das Erstellen einer Seite. Der Link zum Erstellen einer eigenen Facebook-Seite lautet: https://www.facebook.com/pages/create.php. Dort könnt ihr auswählen, für welche Art ihr eine eine Seite erstellen wollt. Wenn ihr ein Blog betreibt, dann könntet ihr zum Beispiel Marke oder Produkt wählen.

Nach diesem Schritt ist die Seite bereits erstellt, aber nicht fertig. Ihr könnt nun ein Logo und eine Beschreibung für eure Seite hinterlegen. Für diesen Beitrag habe ich mal einen „Knorker Testblog“ erstellt.

Das Logo könnt ihr schnell per Klick auf das Fragezeichen oben links hinzufügen. Details und Infos über die Seite lassen sich oben rechts über „Seite bearbeiten“ hinzufügen. Die Infos könnt ihr sicherlich selber ausfüllen, hier werde ich nicht jeden Punkt erklären. Das bekommt ihr hin!

Die Möglichkeiten sind vielfältig, aber dennoch selbst erklärend. Sollen Wörter nicht erlaubt werden? Nur Benutzer die Seite sehen, deren Profil aussagt, dass sie über 13 sind? Was soll der neue Benutzer als erstes sehen? Eine Infoseite oder die Pinnwand? Falls Pinnwand – soll zuerst nur der eigene Sermon angezeigt werden oder auch Aussagen der zukünftigen Fans? Falls wer eine Vorschalteseite aktivieren und anlegen will, anstatt die sofortige Ansicht auf die Wall freizugeben: wählt die Vorschalteseite mit Bedacht, erklärt vielleicht, worum es bei euch gehen wird.

Soweit alles fertig eingetragen? Dann bist du durch! Nun kannst du deine Seite veröffentlichen und mit Inhalten füllen. Ja, richtig: mit Inhalten füllen. Facebook wird dir vorschlagen, Freunde einzuladen. Aber warum sollten Freunde von dir Fan der Seite werden? Doch sicherlich wegen des Inhalts, oder? Also: erst der Content, dann die Promotion.

Wann bekommt meine eigene Facebook-Seite denn nun einen leicht zu merkenden Namen? Werft ihr einen Blick in eure Adressleiste, so werdet ihr feststellen: die Adresse zu eurer Seite kann sich kein Mensch merken. Sobald ihr 25 Fans habt, könnt ihr eurer Seite unter https://www.facebook.com/username/ einen Namen zuweisen. Also wie bei mir oder meinem Blog – mit einer kurzen URL: facebook.com/caschy oder eben facebook.com/EureSeite.

War es das? Grob gesagt ja. Vieles ist learning bei doing – und Facebook bietet schier unzählige Möglichkeiten, die eigene Facebook-Seite zu gestalten. Vielleicht gehe ich (sofern ich genug Rückmeldungen bekomme) mal auf einzelne Details ein. Ist ja auch immer eine Zeit- und Lust-Sache.

Nun zur Sache mit den Bloggern. Ich selber lasse für meine Blogseite meinen Feed automatisch zu Facebook laufen. 4000 Menschen sind mittlerweile Leser. Sofern sie mich (bzw. dieses Blog) nicht ausgeblendet haben, werden sie über jeden Beitrag informiert. Und ja, da kommen einige Besucher von Facebook zu mir – das ist nicht zu unterschätzen. Man kann das wirklich als Marketinginstrument nutzen, welches nichts kostet – und Facebook-Junkies und RSS-Verweigerern immer frische News anbieten. Doch wie kommt der Beitrag zu Facebook? Klar, kann man von Hand machen. Ist aber albern.

Besucht bei Facebook die Anwendung RSS Graffiti. Hier klickt ihr eure neue Seite an und wählt „Click here to add RSS Grafitti to this Fan Page“ und erteilt im Anschluss die nötigen Rechte.

Ist dies geschehen, kann eure Feed-URL bei RSS Graffiti hinterlegt werden. Ich habe für diesen Test einmal mein eigenes Blog genommen.

Wer mehrere Blogs nutzt, der kann einfach auch mehrere Feeds einlesen lassen. It’s up to you. Von nun an wird dynamisch gecheckt, ob neue Inhalte bereit stehen. Ist dies der Fall, so landen sie auf der Fanpage.

Jau, wie bereits oben angerissen: das war so der erste grobe Anfang, wie man sich eine kleine Facebook-Seite aufbaut. Kein großer Heck Meck, habe sogar ich hinbekommen. Dauer ca. 20-30 Minuten. Nutzen? Kann ich euch nicht sagen, kommt auf euren Content an. Auf Wunsch vielleicht später mehr.

Dieses kleine Blog findet ihr auch bei Facebook – und wer der Meinung ist, mich etwas Facebook-näher kennenlernen zu wollen, findet mich persönlich natürlich auch selbst.


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Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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