Facebook auf dem GDC: Cross-Plattform-Gaming und die Chance für Entwickler

20. März 2014 Kategorie: Internet, Mobile, Social Network, geschrieben von:

Facebook ist eines der größten Games-Portale, das seine Kreise dank sozialem Netzwerk auch auf Spiele außerhalb von Facebook selbst ausweitet. Bei vielen Spielen, egal ob mobil oder stationär, kann man sich mit Facebook verbinden, so gegen seine Freunde spielen oder den Spielstand über mehrere Plattformen synchron halten. Ein paar interessante Zahlen und Fakten nannte Facebook jetzt auf der gerade stattfindenden Game Developers Conference. Im Durchschnitt spielen 375 Millionen Menschen jeden Monat Games, die mit Facebook verknüpft sind. Täglich werden über Facebook (Desktop und Mobile-Apps) 735 Millionen Referrals zu Spielen herausgeschickt. Das Potential ist hier sehr hoch und soll künftig auch stärker genutzt werden.

Facebook_GDC

Das Verhalten der Spieler wurde von Facebook in einer internen Studie untersucht. Dort wurde festgestellt, dass Menschen, die ein Spiel auf mehreren Plattformen spielen können, mehr Zeit und auch Geld investieren, als Spieler, die nur auf einer Plattform spielen. Dazu kommt, dass Cross-Plattform-Spieler sich 2,4 mal mehr mobil mit einer App beschäftigen, als Spieler, die nur auf Mobilgeräten zocken. Ebenso wird von Cross-Plattform-Spielern Facebook 1,5 mal häufiger genutzt als von Leuten, die ausschließlich die Desktop-Variante nutzen. Spendabel zeigen sich die Cross-Plattformer ebenfalls. Die Umsätze von Cross-Plattform-Spielern auf dem Desktop sind 3,3 mal höher als die der Single-Plattform-Desktop-Nutzer.

Auf Grund dieser doch recht deutlichen Zahlen, will es Facebook noch einfacher machen, Spiele auf verschiedenen Plattformen anbieten zu können und auch entdeckt zu werden. Die Verknüpfung mit Facebook in einem Spiel ist schon ein guter Schritt, der mit dem Facebook SDK für Unity sehr einfach gemacht wird. Aber auch das Entdecken von Spielen und vor allem die andauernde Interaktion mit solchen will Facebook fördern. Am Beispiel von „Top Eleven – Be a Football Manager“ zeigt Facebook, dass durch gezielte bezahlte Werbung ein enormer Gewinn möglich ist. In diesem Fall zahlte sich die Investition mit einem 589% RoI aus.

Auch bei den Spieleanfragen auf Facebook gibt es Änderungen. Anstatt nur noch zu sehen, dass Person XY eine Anfrage für Spiel YZ geschickt hat, werden die SPieleentwickler die Möglichkeit haben, diese Benachrichtigungen gezielter einzusetzen. Anstatt „Mutti hat Dir eine Anfrage für Farmville geschickt“ heißt es dann „Mutti hat dir eine Kuh für Farmville geschickt“. Für die Interaktion mit solchen Benachrichtigungen sicher eine willkommene Neuerung.


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Quelle: Facebook |

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