Microsoft Entwickler für Leaks an Blogger verhaftet

Ein ehemaliger Microsoft-Entwickler wurde am Mittwoch verhaftet, weil er Geschäftsgeheimnisse an einen französischen Blogger ausgeplaudert haben soll. Diese Geschäftsgeheimnisse beziehen sich auf Windows 8. Laut Microsoft soll Alex Kibkalo Prerelease-Software von Windows 8 RT, sowie das Microsoft Activation Server SDK in seinen eigenen SkyDrive-Account geladen haben und dann mit dem französischen Blogger geteilt haben.

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Der namentlich nicht bekannte Blogger hat dann Screenshots von unveröffentlichter Software veröffentlicht, so wie man es halt nun einmal tut, wenn man Dinge leakt. Kibkalo arbeitete 7 Jahre lang für Microsoft, seit August 2013 ist er bei 5nine Software tätig. Welche Strafe ihm jetzt droht, ist nicht bekannt, hoffentlich hört man von dem Fall noch einmal, wenn etwas dabei herausgekommen ist.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

10 Kommentare

  1. Ich staune gerade über die unendliche Dummheit des Mitarbeiters? Arbeitet bei Microsoft und dann bei Skydrive hochgeladen? In den eigenen Account? Unfassbar dumm.

  2. Thomas Baumann says:

    Wenigstens ist der Sch**ß auf den Microsoft Servern geblieben 😀

  3. Ich hätte auch mindestens nen Gdrive Account genommen…
    Wenn der Typ schon den Hoeneß macht, hat er auch die Strafe verdient!
    Vermutlich hat er noch seinen Firmen-SkyDrive Account genommen… #facepalm

  4. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    „ausplaudern“ = „leaken“ ?

  5. Eine Geheimhaltungsklausel ist eine Geheimhaltungsklausel ist eine Geheimhaltungsklausel. Somit kam es hier zu einem Vertragsbruch.
    Und, Jungs, erzählt mir jetzt nicht, die Leaks, die immer mal irgendwo auftauchen sind nicht gezielt vom Unternehmen selbst gestreut, um die Gerüchteküche am Brodeln zu halten.
    Fragt sich allerdings, wie verhältnismäßig eine Verhaftung ist.

  6. Hoffentlich kommt es zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe. Hier geht es nicht ums whistleblowen sondern um Wirtschaftskriminalität (und möglicherweise Wirtschaftsspionage). Nichts anderes ist die Weitergabe von Geschäftsinterna, er hat damit seinem Arbeitgeber einen potentiell erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt. Wie groß dieser ist, werden nun die Gerichte klären müssen.

  7. Muss der Kerl dämlich sein dafür Skydrive zu benutzen… Er hätte das in seinen Google Account laden sollen 😀

  8. @Michael: ja, genau…hängt ihn! Todesstrafe! Oh Mann…manche Kommentare sind echt Comedy pur 🙂 Google doch mal was „Spionage“ wirklich bedeutet bevor Du mit Fremdworten, die Du offensichtlich nicht kennst, um Dich wirfst. Wenn man etwas selbst (!) weitergibt kann es wohl kaum Spionage sein. Setzen 6.

  9. @Michael: Weil das Veröffentlichen eines SDK auch voll die krasse Geheimnisweitergabe ist o.O

    Also manche Leute….wenn Obama uns auffordern würde, zwecks Terrorabwehr aus dem nächstgelegenen Fenster zu springen….das Geschrei überall wäre verdammt groß, aber nicht vor Empörung. Nur weil irgendein Unternehmen sagt, etwas ist „böse“ oder „falsch“, kann es ungesetzlich sein…aber ob ein wirklicher Schaden entstanden ist, das sollten doch unabhängige Leute entscheiden, die den Schaden auch wirklich beurteilen können.

  10. @Timo: Wow, soviel Unwissen in einem Posting. Beeindruckend. Vielleicht mal nicht nur Wikipedia lesen das naechste Mal… Abgesehen davon, dass Dein Versuch einer Argumentation schlicht keinen Sinn ergibt. Nicht den geringsten.

    @Georg: Klar ist es das, solange die Software noch nicht veroeffentlich wurde. Wie kann man nur so kleingeistig sein? „Ungesetzlich“ ist es zudem in jedem Fall, die Frage der Schadenshoehe ist der interessante Aspekt, wie von Dir (und mir weiter oben) schon erwaehnt.