Erneute Warnung an Nutzer: Kim Dotcom wettert gegen MEGA

23. April 2016 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von: caschy

Artikel_MegaWas macht eigentlich Kim Dotcom – und sein ehemaliges Baby MEGA? Die Geschichte ist nicht ganz neu, haben sicherlich viele unserer Leser mitbekommen. MEGA sollte die Anlaufstelle für sicheren Cloudspeicher und das Sharing von Dateien sein. Chats und Mail sollten ein weiteres Ziel sein, doch es kam ja schon vor längerer Zeit ganz anders. Bereits Mitte 2015 sprach Kim Dotcom darüber, dass er der Meinung sei, dass die Daten dort nicht gut aufgehoben seien. Grund dafür mag sicherlich sein, dass ihm die Macht über sein Projekt aus den Händen glitt. Strohmänner haben sich Aktien im großen Stil gekauft, sodass am Ende der Großteil von MEGA einem chinesischen Investor gehörte – dem aus Sicht von Kim Dotcom nicht zu vertrauen sei.

Nun aktuell die neuste Warnung von Kim via Twitter, Nutzer sollen am besten ihre Daten sichern. Mega könne keinen Zahlungen via PayPal oder Kreditkarte entgegen nehmen, die Luft würde dünner werden. Diese Tatsache in Verbindung mit den neuen Besitzern sollen der Grund für Dotcoms Aussage sein. MEGA selber bestreitet finanzielle Engpässe, der Aktieninhaber sei zudem nicht im Management. Doch Dotcom bleibt bei seinen Aussagen.

Statements released by Mega CEO are simply false. I have him on the record admitting what I have warned Mega users about. Mega CEO in December admitted to me that Bill Liu controls Mega. The 5th most wanted criminal in China controls board & puppet shareholders.„.

Nutzer sollen ihre Daten sichern, bevor kein Zugriff mehr besteht. Diese Aussage möchte er mit Bewertungen von Nutzern aus dem Google Play Store untermalen, hier haben einige Nutzer aktuell Probleme, via der App an ihre Daten zu kommen. Ich selber konnte in einem Test eben keinerlei Probleme feststellen, doch ein solides und transparentes Geschäftsmodell eines Dienstleisters sieht wahrscheinlich doch etwas anders aus.

(danke jacci)

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Über den Autor: caschy

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