Endlich! Android beherrscht Satzzeichen in der deutschen Spracheingabe

18. August 2014 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Was mich unter Android extrem annervte? Das Fehlen von Satzzeichen bei der deutschen Spracheingabe. Ging einfach nicht und machte die Spracheingabe, die ich wirklich gerne benutze, auf dieser Plattform für mich unnütz. Ein Nerv, über den ich im vergangenen Jahr erst bloggte – schließlich war der Fehler bekannt und er wurde einfach nicht behoben. „Gesprochene Satzzeichen werden momentan nur für Eingaben auf Englisch unterstützt.“ – so Googles Hilfeseite noch heute. Es scheint sich aber still und heimlich etwas getan zu haben, wir konnten nachvollziehen, dass die Spracheingabe über Google an zwei Nexus 5, einem Nexus 7 und einem LG G3 funktioniert. Probiert es aus, freut euch über die neuen Möglichkeiten und benutzt in Zukunft Satzzeichen 🙂 (danke Christoph!)

Google Spracheingabe



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51 Kommentare

Niko 18. August 2014 um 22:13 Uhr

Dass so ein Feature so lange gedauert hat ist echt ein Armutszeugnis.

Nino Schneider 18. August 2014 um 22:18 Uhr

Mal eben ausprobiert. Klappt wunderbar (Nexus 4 und 7 -2013). Danke für die Info. :-)))

AndiFFM (@AndiFFM) 18. August 2014 um 22:20 Uhr

Kleinigkeiten die aber immer wieder toll sind. 😀

Lux 18. August 2014 um 22:23 Uhr

Super, danke!

Malte 18. August 2014 um 22:23 Uhr

Moto G – funktioniert auch! 🙂

anon 18. August 2014 um 22:27 Uhr

Funktioniert ok, jedoch zeigt sich, dass statt 🙂 nur Doppelpunkt Klammer zu geschrieben wird.

Martin 18. August 2014 um 22:27 Uhr

HALLELUJA! Endlich!!!! Da ist jetzt einer der großen Vorteile von Swype dahin. Jetzt kann man auch mit Swiftkey ordenltich diktieren.

elknipso 18. August 2014 um 22:30 Uhr

Das war wirklich mehr als schwach von Google so lange damit zu warten. Aber manchmal verstehe ich die Priorisierung beim Entwickler Team von Google sowieso nicht.
Es hatte auch deutlich über ein Jahr gedauert bis sich Google mal dazu bequemte einen extrem nervigen Bluetooth Bug beim Galaxy Nexus zu fixen welcher dafür sorgte, dass man den Flugzeugmodus quasi nicht mehr effektiv nutzen konnte. Denn nach der Nutzung des Flugzeugmodus war es nicht mehr möglich sich mit verschiedenen Freisprecheinrichtungen zu verbinden. Dies war erst wieder nach einem Neustart des kompletten Gerätes möglich, was natürlich eine sinnvolle Nutzung des Flugzeugmodus stark einschränkte bis unmöglich machte. Der Bug war auch schnell bei Google in den Entwickler Foren bekannt mit etlichen Betroffenen, aber trotzdem hat Google einen derart groben Bug einfach mal eine halbe Ewigkeit dezent ignoriert.

jkrwdf 18. August 2014 um 22:46 Uhr

Dieses für Spracheingabe unabdingbare Feature funktioniert endlich nativ (Dank an die Google Mitarbeiter in Hamburg, die die Entwickler in Mountain View endlich von der Existenz von Menschen außerhalb der USA überzeugt haben). Kann ich jetzt mal wieder SwiftKey probieren. War bisher auf Swype festgelegt, weil die Spracherkennung dort (Dragon) das schon immer konnte („Neue Zeile“ fehlt bei Google noch).

Klaus 18. August 2014 um 22:48 Uhr

Ach das ich das noch erleben darf!

oxking 18. August 2014 um 22:50 Uhr

Endlich, ich hatte die Hoffnung ja schon lange aufgegeben!
Warum nur hat dieses wichtiges Feature so lange gedauert?
Toll dass es jetzt endlich funktioniert.

tbachner65 18. August 2014 um 22:51 Uhr

Klappt: Schalke ist raus Ausrufezeichen

MOS 18. August 2014 um 22:52 Uhr

Kann es sein, dass nur., neue Zeile und Absatz funktioniert, aber kein Ausrufezeichen und Fragezeichen? oder gibt es da spezielle Befehle für Fragezeichen…;-)

mh 18. August 2014 um 22:55 Uhr

Laeuft. OPO 4.4.4. 😛

cleve 18. August 2014 um 23:00 Uhr

Wird auch mal Zeit! Aber leider funktioniert das „?“ nicht….

Lux 18. August 2014 um 23:02 Uhr

Ausrufezeichen und Fragezeichen funktionieren bei mir. Gibt es schon irgendwo eine Übersicht, was alles geht? Ich weiß noch nicht, wie ich einen Bindestrich (z. B. in „Android-App“) sagen soll.

Andreas 18. August 2014 um 23:05 Uhr

Funktioniert nicht zuverlässig. Kann Apple das besser?

Walhalla 18. August 2014 um 23:08 Uhr

Ausrufezeichen und Fragezeichen geht. Punkt und Komma mag er aber nicht 😉

gogega 18. August 2014 um 23:23 Uhr

Mein Gott, das ich das noch erleben darf! Jetzt kann ich Swypen deinstallieren! Jetzt fehlen zum Glück mit Android nur noch eine verlässliche Headset-Steuerung für Musikwiedergabe, eine funktionierende Sprachwahl generell (und vor allem über Bluetooth) und eine verlässliche Spracheingabe von Terminen ohne Google-Now. Da hat Microsoft mit Cortana mal eben Google bei weitem überholt. Aber meine genannten Sachen fehlen schon ewig und werden wohl nie mehr kommen. Ich frage mich jedes Mal, warum diese Mängel nie richtig von der Technik-Presse mal benannt werden…

mh 18. August 2014 um 23:31 Uhr

@Walhalla: Bei dir vielleicht. Ich konnte jedes Satzzeichen nutzen. 🙂

Markus 18. August 2014 um 23:32 Uhr

Funktioniert auch auf dem s2, s3, s4, Galaxy tab,…

@Andreas: Nein Apple ist da ganz weit abgeschlagen.

Swaddy 18. August 2014 um 23:43 Uhr

Bei mir (Sony Z1 Compact) geht . und ,
Aber immerhin ein Anfang…

Andy 19. August 2014 um 00:20 Uhr

Ich mach 3 Kreuze in den Kalender..

Sean K. Woods 19. August 2014 um 00:31 Uhr

Eigendlich müsstest du ein Vergleich Video auf deinen YT Channel laden… 😉

Mav 19. August 2014 um 02:27 Uhr

Hallo, ich kann bestätigen, dass diese Funktion auch auf dem Samsung Galaxy S5 funktioniert! Diesen Text habe ich nämlich gerade mit der Google Spracheingabe eingegeben.

Mike 19. August 2014 um 08:33 Uhr

Ich bin die Spracherkennung von swype respektive dragon gewohnt. Leider muss ich feststellen, dass die Google Spracherkennung an sich deutlich schlechter ist und ich viel zu oft nachbessern muss 🙁

Christian 19. August 2014 um 08:34 Uhr

eeendlich, eeeendlich, darauf warte ich wirklich schon seit Jahren! Oft genug als Fehler gepostet….. ehrlich, das war von google absolut erbärmlich!

Holgi 19. August 2014 um 09:11 Uhr

Cool, so schiebt Google den Ball zurück an die User. Nun kann sich jeder überlegen wo, welches Satzzeichen hingehört. Nach PUNKT u. FRAGEZEICHEN wirds dann wohl wieder schwerer u. man kann sich nicht mit Google rausreden 😉

B.K. 19. August 2014 um 09:19 Uhr

dass ich dies noch erleben darf!

Tobi 19. August 2014 um 09:23 Uhr

Yippie 🙂 nun macht es gleich viel mehr Spaß die Sachen zu diktieren.

Mav 19. August 2014 um 09:32 Uhr

„Armutszeugnis“, „schwach“, „erbärmlich“… ihr Deutschen wisst schon, dass ihr nicht der Mittelpunkt des Google Universums seid, oder? Kennt ihr auch die anderen vielen Google Dienste, die es weiterzuentwickeln gilt? Da kenne ich viel nervigere Google „Fehler“, die ich für die Allgemeinheit störender finde als diese fehlenden Satzzeichen bei der Spracheingabe.

Aber: irgendwann ist eben für jede Nutzergruppe mal eine kleine erfreuliche Nachricht wie diese dabei. Gut, dass es noch Menschen gibt, die sich darüber freuen können, anstatt dem gemeinen Deutschen alle Ehre zu machen und nur rumzumeckern.

Und mal Hand aufs Herz: nutzt ihr die Funktion, um Romane zu schreiben? Ich würde mal die Behauptung in den Raum stellen, dass sich die Masse an Menschen, die mit ihrem Smartphone täglich Nachrichten verschicken, leider einen Dreck um Grammatik und Zeichensetzung kümmert.

bat 19. August 2014 um 09:39 Uhr

@Holgi:

Dein 2. Komma, zum Beispiel, gehört nach ‚überlegen‘.

Henning 19. August 2014 um 09:59 Uhr

Bis jetzt wurde noch nicht erwähnt, ob das nur die Online-spracheingabe betrifft oder ob das auch offline funktioniert. Zumindest habe ich bis jetzt kein Update der Offline-Daten für die deutsche spracheingabe bekommen, steht noch immer auf Version 4. In einem ersten Test wurde auch nur das Komma erkannt, der PUnkt nicht, daher dachte ich zunächst, daß das nur ein angenehmer Nebeneffekt der multilingualen Spracheingabe wäre. Naja, werds gleich noch genauer testen und freu mich fürs erste einfach, daß ich jetzt die Spracheingabe endlich sinnvoll nutzen kann.

Muß mich allerdings dem allgemeinen Unverständnis anschließen, warum Google das nicht schon vor mindestens nem Jahr gefixt hat. Ist ja schließlich nicht nur die deutsche Sprache betroffen, sondern afaik alle außer Englisch. Und Google setzt doch schon so sehr auf Spracheingabe, auch schon vor Android Wear. Da sollte man meinen, daß eine für möglichst viele Sprachen funktionierende spracheingabe Priorität hat.

Thomas B. 19. August 2014 um 10:14 Uhr

Auch bei mir funktionierten bei einem ersten Test „Punkt“ und „Komma“ nicht („Fragezeichen“ und „Ausrufezeichen“ schon); ich habe dann einfach einmal weiter „diktiert“, und dann wurden bei mir zumindest auch Punkt und Komma korrekt erkannt. Also z.B. „Das ist ein Test Punkt Und er funktioniert Ausrufezeichen“.

Bei „Das ist ein Test Punkt“ hat es witzigerweise nicht geklappt… Ist also scheinbar noch etwas buggy, aber definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Funktionieren sollen auch „Absatz“, „Neue Zeile“ und „Minus“ (für den Bindestrich). 🙂

Gerhard 19. August 2014 um 10:48 Uhr

In welchen Programmen bzw Apps funktioniert das ganze eigentlich? Funktioniert die Spracheingabe auch in Google Docs? Ich würde endlich mal gerne das hangeschriebene Tagebuch meiner Tochter digitalisieren…..

Ulrich 19. August 2014 um 11:13 Uhr

Ich habe heraus gefunden wieso es manchmal funktioniert und dann wieder nicht.

Eine kleine Pause um das Satzzeichen herum, es wird als Satzzeichen interpretiert.
Durchgängig im gesprochenen Satz, das Wort wird weiterhin ausgeschrieben.
Wer also mal „minus“ statt „-“ braucht.

Clemens Rüttenauer 19. August 2014 um 12:20 Uhr

Das ist mein enttäuschender Test:
„Dies ist ein erster test mit dem motto g punkt mich interessiert komma ob jetzt die satzzeichen korrekt eingefügt werden punkt hat das funktioniert fragezeichen“
Woran kanns liegen?
Nebenbei: Apple kann das schon lange!

Mav 19. August 2014 um 12:30 Uhr

„dies ist ein erster Test mit dem Motorola Moto g. Mich interessiert, ob jetzt die Satzzeichen korrekt eingefügt werden. Hat es funktioniert?“ sieht hier eigentlich ok aus… allerdings auf einem Samsung Galaxy und Swiftkey, wobei Swiftkey ja auch nur die Google Spracheingabe startet.

Lux 19. August 2014 um 12:45 Uhr

@Gerhard: Das funktioniert überall, wo man einen Text eingeben kann. Meine Swiftkey-Tastatur hat z. B. einen Button, mit dem man auf Spracheingabe umschalten kann.

Sven 19. August 2014 um 13:01 Uhr

Das wurde auch mal zeit…

Das Ich 19. August 2014 um 14:32 Uhr

@Mav Bist du Rassist? Hast du was gegen Deutsche? In welchem Zelt bist du geboren? Wie auch immer, dein Beitrag ist recht bescheiden.

Mav 19. August 2014 um 15:25 Uhr

@Das ich
Weder Rassist noch in einem Zelt geboren 🙂 gönn dir mal ein Bier.

Mir gefällt das nun gut im Zusammenspiel mit Swiftkey, das mir nach dem Diktieren immer drei mögliche Texte zur Auswahl anbietet. Möglicherweise muss man seine eigene Betonung beim Diktieren etwas anpassen, damit auch die letzten Fehler beim Diktieren vermieden werden können. Lernt Google nicht sich mit der Zeit der Aussprache des Benutzers anzupassen?

    Lux 19. August 2014 um 15:56 Uhr

    Ja, man kann das gut steuern, indem man Pausen und Betonungen gezielt setzt. Kann sein, dass sich Google irgendwann wirklich der Aussprache des Benutzers anpasst. Und auch lernt, welche Schreibweise bevorzugt wird. 🙂

Clemens Rüttenauer 19. August 2014 um 21:05 Uhr

@Mav
Wie die Masse der Menschheit mit Satzzeichen umgeht, ist mir ziemlich wurscht. Ich möchte nur, dass meine eigenen Texte, meinen eigenen Ansprüchen genügen. Und dennoch, Satzzeichen können auch sinngebend sein. Nimm den Satz: Paul will Paula nicht. Jetzt setze nach „will“ ein Komma und der Satz erhält eine ganz andere Bedeutung. Wir werden allerdings nie erfahren, ob die Masse der Menschheit diesen Witz versteht.
Zur Technik: mein Fehlversuch könnte damit zusammenhängen, dass ich die Offline Sprachdatei installiert habe.




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