Electronic Frontier Foundation setzt sich für alte Videospiele ein

9. April 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) setzt sich mehr oder weniger erfolgreich für eine freie digitale Welt ein. Diesmal setzt sich die Organisation für Gamer ein, genauer gesagt für solche, die alte Spiele erhalten, welche von den Publishern längst nicht mehr unterstützt werden. Die Entertainment Software Association (ESA) möchte nämlich nicht, dass solche dahingehend verändert werden, dass sie auch heute noch nutzbar sind.

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Die EFF fordert eine Ausnahme in Sektion 1201 der Anti-Umgehungs-Regelung des Digital Millennium Copyright Acts. Diese Sektion bereitet Communities, die beispielsweise Games lauffähig machen, deren Server bereits abgestellt wurden, rechtliche Probleme. Forscher, Museen oder auch das Internet Archive sind von dieser Regelung betroffen. Für diese Gruppen soll die Ausnahmeregel geschaffen werden.

Die ESA sieht derartige Veränderungen an den Games allerdings als Hacking, etwas das nach der Ansicht von ESA mit Piraterie in Verbindung gebracht wird. Gleichzeitig stellt man sich auch gegen die Umgehung von DRM (Digital Rights Management) in diesem Zusammenhang. Die Electronic Frontier Foundation fordert deshalb vom Copyright Office eine entsprechende Ausnahme, damit das Kulturgut Videospiele auch erhalten werden kann.

(Quelle: EFF)


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