Digg baut den Google Reader nach

15. März 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Noch immer bin ich wütend auf Google, weil diese die Newsquelle Nummer 1 für Millionen von Menschen einfach zum 1. Juli 2013 einstellen. Die auf dem Markt befindlichen Alternativen? Bis auf Feedly für mich unbrauchbar. Nun meldet man sich bei Digg zu Wort. Digg, die ehemalige Größe im Bereich der Social Bookmarks, will den Google Rader quasi nachbauen. Dieses Projekt hat man nach ganz oben auf die ToDo-Liste geschoben.

digg-logo

Bereits in der zweiten Hälfte 2013 will man den Feedreader vorstellen. Hierbei will man nicht nur ein hastig zusammengeschustertes Konstrukt zeigen, sondern einen Reader präsentieren, der die Ansprüche der Benutzer im Jahre 2013 erfüllt, so sollen unter anderem auch soziale Netzwerke wie Reddit, Facebook und Twitter implementiert werden. Ich drücke mal fest die Daumen und hoffe, dass wir bald einen anständigen Reader-Ersatz haben. Der Bedarf scheint definitiv da zu sein.

»

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 15493 Artikel geschrieben.


56 Kommentare

UDZGuru 15. März 2013 um 22:10 Uhr

Jetzt einen brauchbaren RSS-Reader zu veröffentlichen bzw in die Dienste zu integrieren wäre eine Riesenchance für beispielsweise Microsoft oder Yahoo. Eine schöne Verzahnung in outlook.com oder eben Yahoo Mail. Da könnten die jetz sehr schnell ne echte Menge Google-Benutzer “abschöpfen”

Matthias 15. März 2013 um 22:12 Uhr

Ich finds ebenfalls noch schlimm… Bis jetzt hat sich noch keine Alternative für mich gefunden – auch Feedly oder Newsblur nicht – welche ja doch sehr oft genannt werden. Ich werd auf jeden Fall abwarten was sich die nächsten Wochen entwickelt. Wie ich gesehen habe wurde auch z.B. bei App.net was angeschoben.

Was mich doch auch sehr gewundert hat, das trotz der Fülle an neuen und alten Feedreadern, ausnahmslos alle vollkommen überrant worden sind – von daher find ich die Begründung von Google “declinined Usage” immer fadenscheiniger

thommesborg 15. März 2013 um 22:13 Uhr

Ich drücke uns allen Feednerds die Daumen!

marcshake 15. März 2013 um 22:13 Uhr

Ich hab im Moment meinen schnell zusammengehämmerten Reader (gestern abend angefangen) http://trancefish.de/reader

UDZGuru 15. März 2013 um 22:16 Uhr

Ah.. Hab mir vorhin mal Bloglines angeschaut. Das is auch ganz brauchbar. Leider gibts keine Apps für die Smartphone Plattformen und inwieweit die Website “mobiltauglich” ist weiss ich auch nicht. Sollte man mal probieren. Aber von der Funktionalität kommt das dem Google Reader doch schon mal sehr sehr nahe.

Felix 15. März 2013 um 22:17 Uhr

Feedly ist als app zu vernachlässigen und im web so la la. Wenn gReader sich ein ordentliches backbone zulegt und dann noch irgendwie eine ordentliche Website zusammenschustert, dann wäre das meine erste Wahl.

Keule 15. März 2013 um 22:18 Uhr

“Noch immer bin ich wütend auf Google…”
Ruhig Brauner.
Ich finde das auch “echt blöd”. Ich nutze den Reader täglich und er ist neben Email mein meine meist genutzte (Web)App. G+ ist derzeit überhaupt kein Ersatz dafür. Falls Google darauf spekuliert, dass sich G+ als Informationsquelle wie RSS entwickelt, muss noch einiges bei G+ passieren.
Ich denke es wird sich bei alternativen RSS-Readern jetzt noch einiges tun bis zum 1. Juli. Ich hoffe auch auf eine gleichwertige, vielleicht auch bessere, Alternative. Dies ist vielleicht die Chance für andere Anbierter aus dem Schatten hervorzutreten. Einige Anbieter, die sich mit ihrer App ausschließlich auf den GoogleReader fixiert haben müssen umdenken. Oder werden verschwinden.
Ich benötige eigentlich nur folgende Features: Synchronisation zwischen Smartphone und Browser/Desktop App von (un-)gelesenen und markierten Artikeln. Und das in einer übersichtlichen Listendarstellung.
Nicht mehr und nicht weniger.

kkklar 15. März 2013 um 22:19 Uhr

da gReader (Android App) angekündigt hat, auch tätig zu werden, dass alles beim alten bleibt, bin ich guter Hoffnung

quantatheist 15. März 2013 um 22:22 Uhr

Ja, Eigenwerbung stinkt, aber ich habe mir ein paar webbasierte RSS-Systeme angeschaut. Und ein paar sind doch ganz gut als GR-Alternative anzusehen. (Wird noch vervollständigt.)
http://quantatheist.de/2013/03/webbasierte-rss-newsfeeder

Thomas Voiß 15. März 2013 um 22:22 Uhr

Ich habe leider auch noch keine wirkliche Alternative gefunden und warte gespannt ab, was sich in den nächsten Wochen so entwickelt. Feedly ist für mich auf Grund der festen Breite nicht wirklich eine alternative.

Manuel 15. März 2013 um 22:23 Uhr

Ich versteh das Ganze nicht. Geht es um die Einstellung des Programms “Google Reader”? Dann versteh ich die ganze Aufregung nicht, Alternative RSS-Reader gibt es ja ohne Ende. Oder geht es um die Einstellung des RSS Dienstes? Ich bin verwirrt, helft mir.

Felix 15. März 2013 um 22:26 Uhr

@Manuel: Geht darum, dass nahezu alle Reader als backend den Google Reader nutzen. Geht der offline, bricht alles zusammen. Es sei denn, die Leute kümmern sich und machen was eigenes. Das tun einige anscheinend.

@Thomas Voiß: Ja die feste Breite ist irre nervig. Und die Lesbarkeit der grauen Navigation links. Grauenhaft. Und die app ist noch viel schlimmer leider.

Jay 15. März 2013 um 22:26 Uhr

Ich bin mittlerweile bei Good Noows. Ist wesentlich übersichtlicher als Googles Reader

Die Internet 15. März 2013 um 22:27 Uhr

“Alternative RSS-Reader gibt es ja ohne Ende.”

Und jede Menge Leute haben hier bereits geschrieben, daß die Alternativen für sie nicht zu gebrauchen sind. Ruhig mal das Lesen-und-verstehen-Plugin anschmeissen.

Manuel 15. März 2013 um 22:45 Uhr

@Felix: Ok, jetzt habe ich verstanden. Das ist natürlich richtig. Jetzt find ichs auch doof…

@Die Internet: Ja, super Antwort, ganz toll. Ich konnte mir einfach nciht vorstellen dass es an den hunderten von programmen liegt die es gibt. Wenn aber alle als Backend den Google Reader benutzen ist die Problematik ja klar. Und weil ichs nicht verstanden hab, hab ich nachgefragt. Also, alles cool!

oliver 15. März 2013 um 22:45 Uhr

digg — das es die überhaupt noch gibt :)

Don Salva 15. März 2013 um 22:49 Uhr

Ich weiß nicht was ihr habt. Also netvibes.com im Reader layout gleicht so ziemlich dem Google Reader. Zudem kann man seine Reader-Feeds aus google OPML importieren. Ratz, fatz ist es gemacht.

Gut, ich nutze den Reader eben auch nur dazu, als Reader. Abonniere RSS feeds, und lese, mehr auch nicht. Wer mehr braucht, dann kA. Als Reader aber selbst, ist der netvibe.com 1a.

Meine 30+ abos gehen bisher einwandfrei. Ich bin allerdings auch vor einer ganzer Weile umgestiegen und net erst jetzt.

Andi 15. März 2013 um 22:49 Uhr

Find es auch schade. Nutze rss hauptsächlich auf meinem Nexus mit greader.

Grade auf dem Android ist feedly überhaupt keine Alternative. Ich baue drauf das greader wie angekündigt sich auf einen alternativen rss Dienst aufsetzt.

Torsten Fan von Caschy 15. März 2013 um 22:56 Uhr

…gReader wird es richten…so werden sie es berichten…ALLES WIRD GUT…

Don 15. März 2013 um 22:58 Uhr

Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob Google+ vom Ende des Readers wirklich profitieren kann. Ich jedenfalls habe oft aus dem Google Reader heraus etwas auf G+ geteilt.
Wenn es das nicht gegeben hätte, wäre der G+-Stream also auch deutlich leerer gewesen!

Chris 15. März 2013 um 23:00 Uhr

Feedly baut die GoogleReader-API auch nach und will sie sogar für weitere Feedreader-Apps öffnen.

stiller 15. März 2013 um 23:01 Uhr

Feedly geht eigentlich, nur leider lässt sich die Sortierreihenfolge in der Android APP nicht auf “oldest first” umstellen. Hoffentlich wird deren API frei… dann können die ganzen Reader Apps darauf zugreifen. Wobei es demnächst bei Feedly Kohle kostet.

Georg 15. März 2013 um 23:09 Uhr

@marcshake: Ungefragt Feeds zu parsen und öffentlich wiederzugeben ist glaube ich nicht legal, oder? Sofern die Feeds nicht gekürzt sind, teilst du ja die gesamten Inhalte.

Ich nutze schon länger Tiny Tiny RSS. Leider fehlt ein Windows-Client. In Zukunft soll auch OwnCloud einen RSS-Reader erhalten…wenn die Entwicklung der Clients endlich in die Gänge kommt, hätten wir dann zusammen mit einer Suchmaschine und einem Videohostern nach Wahl einen Funktionsumfang, für den man Google gleich ganz in die Tonne treten kann. :D

Fever, TT-RSS, Newsblur, Good Noows…es gibt so viele Alternativen, und für jedes System bietet irgendeine der Alterantiven eine passende Anwendung an. Was mich wirklich traurig stimmt, ist nicht der Verlust vom Google Reader, sondern die Tatsache, das die Mehrheit der User anscheinend die Wahl und Einrichtung geeigneter Anwendungen verlernt hat. Wir brauchen auf keine Alternativen zu warten, es sind genug da, wenn man nur bereit ist zu suchen. Man bekommt sie halt von keinem digitalen Ökosystem auf dem Silbertablett serviert. Vielleicht ist das ganze Cloud-Gedöns ja zu einfach geworden…anscheinend richten wir unsere Nutzung nach der Cloud aus und nicht anders herum.

Chrisian Puricelli 15. März 2013 um 23:17 Uhr

Wir (MyNews.is) arbeiten auch an einem Alternative http://reader.mynews.is/, eine API planen wir auch.

Matze 15. März 2013 um 23:22 Uhr

Ich habe noch immer nicht verstanden, was das einzigartige an diesem Dienst ist (war). So ziemlich jeder Browser und jeder Email-Client kann doch mit RSS-Feeds umgehen.

Stefan 15. März 2013 um 23:42 Uhr

@Matze: Ich denke, bei vielen (wie auch bei mir) ist es die Geräte-übergreifende Synchronisation des Google Reader, die das Lesen der Feeds so bequem macht. Ich lese im Büro im Browser, kann danach in der Bahn auf dem Handy weiterlesen, und zu Hause auf dem Sofa mit dem Tablet. Mein Device ist immer auf dem letzten Stand.

stiller 15. März 2013 um 23:53 Uhr

@Matze – das Problem ist das Backend. D.h. Google hält auf seinen Servern die Datenbank mit allen RSS feeds und den dazugehörigen Artikeln. Wenn man nun einen Artikel liest, wird er als gelesen markiert. Auf diese Daten kann ich nun Geräteübergreifend mir tausenden verschiedenen Apps zugreifen. Alles perfekt synchronisiert und Überall gleich. Das der Reader von Google nicht perfekt ist ist so Wurst. Nimm einen anderen der die Datenbank über die Reader API abfragt.

IPhone, WinPhone, Android, Windows, Linux… was auch immer. Egal. Google synchronisiert es (zumindest noch 2 Monate :-( ). Alle Feeds auf allen Geräten. Nicht doppelt gelesen. Seamless transition. Auf dem Handy lesen, danach am Tablet, dann im Browser im Internetcafé…

Jetzt? Schei… ein einziges Gerät nutzbar. Wie soll das nächste Gerät wissen was ich schon gelesen habe? Feedreader gibt es tausende, aber niemand der alles synchronisiert. Das hat Google gemacht. Und zwar 8 Jahre lang. Die Konkurrenz wurde durch Gratis plattgemacht. Jetzt gibt es keine richtige Alternative.

Jetzt muss man sich wieder auf ein Gerät beschränken. Nix Cloud…

Extrem schei… ist das Google dafür sogar Geld verlangen hatte können. So wie für die erweiterten Dienste von Ihnen. Aber nein, wir brauchen ja das Geld nicht. Google+ zu pushen ist wichtiger… FU… auf die User.

Stefan 16. März 2013 um 00:01 Uhr

>Noch immer bin ich wütend auf Google, weil diese die Newsquelle Nummer 1 für Millionen von Menschen einfach zum 1. Juli 2013 einstellen.

Die aussage zeugt nur von eienm,grenzenloser Dummheit.
Selber Schhuld wenn man die Freiheit Predigt,und sich dann jedem Dikator an den Hals wirft der grade hot ist,

Bei Twitter genasuo schlimm,Twitter,Google Facebook und co. haben eganu wie du eigen Interssen,die juckt genau so wenig wie dich was ander wollen,solange sie keinen vorteil darin sehen,sich gedanken um andere zu machen.

stiller 16. März 2013 um 00:11 Uhr

@Stefan. – alle grossen Konzerne sind evil. Eigentlich sollte man ab einer bestimmen Größe zerschlagen. Alle wollen nur wachsen, dominieren und Kohle scheffeln. Konzerne die größer sind als Nationen!

Was jetzt halt nervt ist das Google den Service plattmacht obwohl man dafür gerne zahlen würde. Dazu haben Sie die kleinen halt durch Ihr Gratis, Gratis aus dem Markt gedrängt.

Leide entwickelt sich das Netz wieder in ein geschlossenes System. Wahrscheinlich halt zu viele “Normalos” drin, und nicht mehr nur die Freaks und Idealisten. Man, früher war es besser :-)

Blaine 16. März 2013 um 00:25 Uhr

Die können sich ruhig Zeit lassen, ich bin mit Feedly erst einmal zufrieden. Vom Funktionsumfang her kann der Dienst mit Google Reader mithalten und übertrifft ihn sogar in einigen Bereichen (Darstellung der Feeds). Mir fehlt nur noch ein Notifier, dann bin ich glücklich.

stiller 16. März 2013 um 00:33 Uhr

Ja, komme auch gerade immer mehr in feedly rein.

Hab gerade entdeckt das man zwar nicht einen Ordner auf “oldest first” stellen kann, dafür aber einen einzelnen Feed. Bin happy…

Endlich wieder richtig durch die annähernd 200 Feeds und 1000 Artikel pro Tag wühlen :-) :-) :-)

Ah, Information fliesse!!!

Außerdem hat ein Entwickler sofort auf meine mail geantwortet. Werde jetzt mal die beta geschickt kriegen. Hat mehr Funktionen…

Hoffe echt das die nicht übermässig teuer werden. Zahle aber gerne, dann stellen die wenigstens nicht einfach den Dienst ein. Anders als Google die zuviel Geld haben.

Steffen 16. März 2013 um 01:51 Uhr

Grund für die Einstellung des Google Readers ist doch sicherlich die mangelnde Monetarisierung.

Wieso Google auch nie nur einen Versuch gewagt hat den Reader zu kommerzialisieren bleibt wohl Mountain Views Geheimnis. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass Google den Code der Community überlässt die so eine offene Alternative entwickeln kann.

Auf Feedly und digg würde ich nur ungern zurückgreifen und mir stattdessen eher eine TinyRSS Instanz auf dem Server installieren.

Hajo 16. März 2013 um 03:30 Uhr

Feedly getestet, kommt nicht ran. = Scheiße! Hoffe dann mal Digg wird besser.

Thomas 16. März 2013 um 06:43 Uhr

Ich finde es auch schrecklich, dass Google den Reader einstellen will. Auf der Suche nach einer Alternative habe ich Tiny Tiny RSS gefunden.

Das ist ein kostenloses Script, welches auf dem eigenen Webspace/Server aufgesetzt wird. Die Installation ist relativ einfach.

Der Reader erkennt, ob man mit einem Rechner oder mit einem Smartphone darauf zugreift und stellt die Feeds angepasst dar.

Auch eine Aggregator Funktion ist vorhanden. Tiny Tiny RSS fasst die gebuchten Feeds zu einem neuen Feed zusammen.

Unter http://tt-rss.org/ kann man das Script herunterladen.

Christian Puricelli 16. März 2013 um 07:25 Uhr

@stiller Ja, das Problem für die Reader die es zur Zeit gibt ist das Backend. Da wir mit MyNews.is ein Backend haben das einfach zu einem Reader erweitert werden kann haben wir uns entschlossen eine Alternative zu bauen, und werden auch eine API eröffnen.

Nieeeeemals 16. März 2013 um 07:30 Uhr

TAPTU….. sag ich da nur

Bin ich den der einzige der den reader kennt?

Matze 16. März 2013 um 08:09 Uhr

@Stefan, stiller: Danke für die Erklärungen. Mir war nicht bewusst, dass die Funktionen “als gelesen markieren” und “Synchronisierung” irgendwie wichtig sind. Ich lese regelmäßig so ca. 10 News-Seiten, die klappere ich 3x täglich ab. Da erkenne ich gerade noch so an der Überschrift, ob ich einen Artikel bereits gelesen habe. ;)
Tatsächlich nutze ich auch die RSS-Funktion meines Browsers nicht. Ich hab’s mal versucht, aber ich fühle mich immer gestört und genötigt, einen Artikel sofort anzuklicken, sobald er aufpoppt. Da habe ich lieber meinen eigenen Rythmus und nehme mir die 10min, um meine News-Seiten durchzuklicken, wenn ich auch gerade 10min Zeit habe.

Hartmut Schmidt 16. März 2013 um 08:21 Uhr

Ich vermute. der Grund für die sehr schnelle Einstellung des Google Readers ist das deutsche Leistungsschutzrecht. Und in vielen anderen Ländern führt Google ja auch intensive Gespräche mit den Verlagen.
Ich lese nur komplette Feeds im Google Reader. Und bis auf die Bilder kommen dann alle Inhalte von Google-Servern.
Das für viele Nutzer der Google Reader nur Mittel zum Zweck ist, interessiert die Rechtsverdreher leider nicht.

JMK 16. März 2013 um 09:13 Uhr

Stimmt. Wegen des deutschen LSR wird der Reader global eingestellt.

fatluiLui 16. März 2013 um 09:24 Uhr

Ich bin, glaube ich einer der Wenigen hier, die den Google Reader nicht vermissen werden. Ich hatte mit ihm immer das Problem, dass einige Artikel-Updates zwar den neuen Datumsstempel bekamen, aber leider nicht dadurch wieder nach “oben” gekommen sind!
Ich wünsche mir aber auch einen systemübergreifende Lösung!

Momentan nutze ich unter Linux Akregator. Unter Windows RSS-Owl und unter Android RSS-Demon, SparseRSS und die Beta von Appyet. Ich hoffe, dass auf Android auch mal endlich Pixel veröffentlicht wird.

Lui 16. März 2013 um 09:27 Uhr

Was passiert eigentlich mit feedburner? Müsste ja unberührt bleiben?

Nico 16. März 2013 um 13:08 Uhr

Ich persönlich habe noch nie RSS Reader verwendet und kann daher auch nicht die globale Trauer um Googles Reader verstehen. Muss wohl was wichtiges sein oder für faule, die nicht auf News Seiten unterwegs sind..

heutger 16. März 2013 um 13:29 Uhr

Vielleicht monetarisiert Google ja so seinen Reader: Man stellt ihn ein, weil er selbst nicht genug bringt (und viele ja drauf aufbauen, aber sicherlich auch nicht zahlen würden, nutzen sie ja nur die Schnittstelle), der Aufschrei ist groß, der Wettbewerb macht was neues eigenes, das will natürlich beworben werden, also flix Google Adwords schalten…

seankoellewood 18. März 2013 um 09:10 Uhr

Mein Problem beim Reader Closing würde es lösen wenn es in die ifttt Protokolle eingebaut werden würde… bisher sind die digg social sharing Aktionen ja sogut wie gar nicht existent leider weshalb ich digg nie genutzt habe (mit posten nach tumblr, fb, twitter, ,appnet, linkedin, wp, etc. oder draft von pinterest, zootool, delicious würde ichs nutzen…

marcshake 19. März 2013 um 13:58 Uhr

@Georg: vermutlich hast du recht. Hab daher das “Content-Ecoded”-Flag erstmal wieder rausgenommen und lese nur die Description.

Tobbi 26. März 2013 um 14:08 Uhr

Ich bin gespannt auf Diggs Projekt, könnte durchaus was werden.

Susa 6. April 2013 um 14:19 Uhr

Mit Feedback kann ich nicht viel anfangen. Rssdemon ist mein Favorit.


Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.