Die neuen AGB der Telekom sind da

2. Mai 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Die neuen AGB der Deutschen Telekom sind nun da. Wie erwartet ist die Drosselung nun schriftlich fixiert worden: „Ab dem im Folgenden für das jeweilige Produkt aufgeführten übertragenen Datenvolumen (Down- und Upload) wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs auf 384 kbit/s (Down- und Upload) begrenzt. Die Zählung des übertragenen Datenvolumens beginnt jeden Monat mit dem Kalendertag der betriebsfähigen Bereitstellung des aktuellen Call & Surf-Produktes. Am gleichen Kalendertag des Folgemonats wird eine gegebenenfalls erfolgte Begrenzung wieder aufgehoben.“

Deutsche Telekom

Basic, Comfort und Comfort Plus: 75 GB, Comfort VDSL, Comfort VDSL, Comfort IP SPeed mit VDSL 50: 200 GB, Comfort IP (Speed) mit Fiber 100: 300 GB, Comfort IP (Speed) mit Fiber 200: 400 GB. Was in den AGB nicht zu finden ist? Start der Drosselung. Laut AGB könnte die Deutsche Telekom ab sofort drosseln. Ebenfalls fehlen weiterhin Preise für Zubuch-Gigabyte, diese will man sich anscheinend noch bis 2016 überlegen und lässt so alle Kunden im Dunkeln. UN-FASS-BAR! Mir tun die Mitarbeiter in den Stores der Telekom wirklich leid, denn diese dürfen sich mit unbequemen Fragen löchern lassen. (danke Lars)



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52 Kommentare

max 2. Mai 2013 um 10:22 Uhr

Hm, warum wurde das dort foxiert? ich dachte nur für Neukunden. Man hätte es auch richtig machen können, sowas wie „Kunden die seit dem xx ein Neuvertrag haben…“ und vorherdie GB-Preise mitteilen. Sehr unprofessionell.

DomS 2. Mai 2013 um 10:22 Uhr

Wo du wohl recht hast, man sollte trotz allem mit den Mitarbeitern von diesem sch*** Verein freundlich umgehen. Die können nun wirklich nichts dafür. Aber die werden sich wohl einiges anhören dürfen.

Martin 2. Mai 2013 um 10:24 Uhr

Hehe, wie gesagt, ich werde niemanden mit Fragen löchern. Die einzige Möglichkeit dem Thema zu begegnen ist zu Mitwerbern zu wechseln die jetzt Werbung mit „echter Flatrate“ machen werden. Alles andere an Gejammer wird so einen Riesenkonzern einfach nicht interessieren wenn die Zahlen weiterhin stimmen…

Timo 2. Mai 2013 um 10:24 Uhr

@Max: wieso nicht? Na, weil es so mehr Umsatz erwirtschaftet. Weshalb auch sonst. Oder glaubst Du etwa die wollen zum kundenfreundlichsten Unternehmen gewählt werden? 🙂

NurMaSo 2. Mai 2013 um 10:33 Uhr

wer sagt eigentlich dass nich andere anbieter die das tkom netz nutzen ebenfalls zum drosseln verpflichtet werden?

Rob 2. Mai 2013 um 10:40 Uhr

@Max
Die neuen AGB gelten nur für Neukunden, weil nur Neukunden die neuen AGB unterschreiben. Bestandskunden bekommen die bis zu einem etwaigen Vertragswechsel nicht zu sehen, da für sie noch die AGB gelten, die zum Zeitpunkt der Vertragsabschlusses unterschrieben haben.

Die AGB enthalten keine Klausel ala “Kunden die seit dem xx ein Neuvertrag haben…”, weil man mit dem Akzeptieren neuer AGB quasi ein neues Geschäft zu neuen Bedingungen eingeht und in dieser hinsicht wieder „Neukunde“ ist.

Jens 2. Mai 2013 um 10:40 Uhr

Also der Stand ab wann das gilt, steht eigentlich allgemein bei den AGB die ich kenne irgendwo in einer Fußzeile.

Und die Info wieviel die Zusatzpakete kosten wird vermutlich – genau wie bei T-Mobile – nicht im Hauptvertrag bzw. dessen AGB fixiert, sondern in den zu den Zusatzpaketen. Alles andere wäre unprofessionell.

marcO (@dh3lix) 2. Mai 2013 um 10:43 Uhr

Ach wäre doch toll wenn die Trottelkom sich dazu durchringen könnte auch Bestandskunden in einen neuen Vetrag zwingen zu wollen. Ich würde so gerne die Sonderkündigungsrechtswelle miterleben … *hachz*

Jochen 2. Mai 2013 um 10:48 Uhr

schöne Schweinerei. Kann man denn schon irgendwo nachschauen, wieviel man pro Monat genutzt hat. Habe nichts in meinem T-online account gefunden.

joe 2. Mai 2013 um 10:49 Uhr

Hab mich kurzfristig auch noch am 30.04. auf VoIP umstellen lassen (mit den alten AGB´s), bevor ich dann später zwangsweise und dann mit den neuen AGB´s umgestellt werde. Trotzdem hab ich da immer noch ein schlechtes Gefühl.

Carsten 2. Mai 2013 um 10:50 Uhr

Abgesehen davon, dass ich die gesamte Drosselung inakzeptabel finde, ist auch die dann gültige Geschwindigkeit eine Zumutung. Mit 384 kbit/s kommt man heute nicht mehr sehr weit, finde ich.

Man könnte ja glatt von Nötigung (zwingend ein Upgrade zu kaufen) sprechen… 🙂

Würde man wenigstens nur auf 1/3 der bisherigen Leistung reduzieren, oder pauschal auf 1 bis 2 Mbit, so könnte man als Kunde zumindest noch „alltägliche“ Aufgaben wie eMail-Versand und Online-Banking ansatzweise komfortabel durchführen.

Von Firmen und SoHos möchte ich gar nicht erst sprechen… Leute, die regelmäßig Fotos oder Videos an Kunden versenden etc. können ab der zweiten Monatshälfte Urlaub machen…

danielschmid1993 2. Mai 2013 um 10:51 Uhr

komischerweise steht hier nichts von „speziellen diensten“ die der drosselung ausgenommen sind
spotify, entertain etc

blubb 2. Mai 2013 um 10:52 Uhr

In der Fußzeile der neuen AGB steht „02.05.2012“. Ist das ein Tippfehler von der Telekom oder wollen die wirklich so stehen lassen?

Christoph 2. Mai 2013 um 10:52 Uhr

Ich wart schon drauf, dass bei den Entertain Kunden alles schwarz ist, weil die das nicht hinbekommen, den Traffic voneinander zu Trennen 😉

Chris 2. Mai 2013 um 10:57 Uhr

Ähm, Änderungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten zunächst ohnehin nicht für Altverträge. Eine Änderung der Bedingungen ist aber grundsätzlich möglich, sofern sie den gesetzlichen Anforderungen (§ 305 ff BGB) genügen. Abgesehen von den gesetzlichen Regelungen bezüglich des Einbezugs und Inhalts von AGB für Verbraucher, beschreibt die Telekom in den ihrigen in Ziffer 8, welche Änderungen vorbehalten sind, wie der Kunde darauf aufmerksam gemacht wird und welche (Rechts-)Folgen dies u.U. nach sich zieht. Ich zitiere hier mal nur den wesentlichen Teil. So ist dort unter Ziffer 8.4 zu lesen: »Nach Ziffer 8.1 bis 8.3 beabsichtigte Änderungen der AGB, der Leistungsbeschreibungen sowie Preiserhöhungen, die nicht ausschließlich durch eine Erhöhung der Umsatzsteuer bedingt sind, werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden schriftlich mitgeteilt. Dem Kunden steht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen ein Sonderkündigungsrecht zu. Kündigt der Kunde innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung nicht schriftlich, werden die Änderungen zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens Vertragsbestandteil. Der Kunde wird auf diese Folge in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.«

Matze.B 2. Mai 2013 um 11:05 Uhr

Tja, sieht nicht schön aus so direkt schwarz auf weiss in einer offiziellen AGB …
Im Moment komme ich mit 200 GB (VDSL 50) noch gerade so hin, aber wie sieht das in 3 Jahren aus?

Bulli 2. Mai 2013 um 11:07 Uhr

Ich arbeite bei einem PC-Notdienst und habe die Drosselkom bisher immer verteidigt, meist bei Kunden auch empfohlen. Mit den Worten: Kostet zwar ein paar Euros mehr, aber funktioniert wenigstens perfekt (bei uns in der Gegend).

Die neue Gangart der Telekom wird diese Einstellung ändern.

Mich betrifft es natürlich auch. Sobald ich durch Umzug oder Auslauf von klassischem ISDN mit DSL einen neuen Vertrag machen müsste, werde ich wechseln.

Jens 2. Mai 2013 um 11:20 Uhr

Dann hat man aber doch nur den Download der Upload geht ja auch von den 75 GB ab

CU 2. Mai 2013 um 11:35 Uhr

Ich verbrauche augenblicklich nicht mehr als 75 GB im Monat, aber trotzdem finde ich das Vorgehen unverschämt und nicht Zeitgemäß. Drosselung meinetwegen, aber nicht auf diese langsame Geschwindigkeit und auch nicht bei dieser Menge.
Werde meinen Vertrag jetzt gleich kündigen zum offiziellen Vertragsende. Die haben sich bei meinem Umzug schon so angestellt, dass ich die Schnauze voll hatte, aber das ist jetzt noch der Rest…

Martin 2. Mai 2013 um 11:42 Uhr

Wie ich in einem früheren Kommentar (anderer Beitrag) bereits vermerkt hatte: die neuen Tarife werden über kurz oder lang für jeden gelten. Zwangs-Umstellung der Anschlüsse auf VOIP, andere Tarifstruktur… schwups ist ein neuer Vertrag da. Die Telekomiker werden sich schon etwas passendes ausdenken.

@NurMaSo: genau das ist meine Befürchtung: da die meisten Anbieter die Leitungen von der Telekom anmieten, rechne ich bei diesen Anbietern ebenfalls mit Drosselungen.
Einzige Hoffnung ist für mich das Kartellamt, dass das monopolartige Ausnutzen eines solchen Verhaltens nicht dulden dürfte.

Wobei ich mich frage, wohin das ganze Geld versickert: die Telekom bekommt von ihren Kunden Geld zur Bereitstellung der Leitung (und ist nebenbei oft deutlich teurer als der Wettbewerb). Die Telekom bekommt weiterhin von den ganzen ‚Subunternehmen‘ (Wettbewerber) Geld, das sie ihre Dienste durch die bestehenden Leitungen durchschleusen. Monatlich dürften da einige Millionen, wenn nicht gar Milliarden zusammen kommen.

Ich befürchte, es ist wie bei der Kfz- und Kraftstoff-Steuer, die eigentlich zur Erhaltung und zum Ausbau der Straßen da sein sollte; über den armseligen Zustand der deutschen Stoßdämpfer-Teststrecken brauchen wir ja nicht zu diskutieren und das Geld wird in sinnlosen anderen Etats sowie einem viel zu großen Wasserkopf verschleudert.

Timo 2. Mai 2013 um 11:55 Uhr

Witzig finde ich den pinkfarbenen Text rechts oben in den AGB: „Erleben, was verbindet“ 😀

Sollte eher heißen „Erleben, wie einem die Kunden davonlaufen“ 😉

Marvel 2. Mai 2013 um 12:02 Uhr

Unsere Kündigung liegt schon fertig frankiert bereit und geht noch heute raus. Drosselkom F*ck U

Da Easy Mitch 2. Mai 2013 um 12:02 Uhr

Ich höre immer nur Die Kunden rennen weg“. Wo rennen sie denn hin? Bei vielen anderen Anbietern wären die Kunden doch froh, wenn tatsächlich erst nach 75GB auf 384Kbit/s gedrosselt und nicht im Minutentakt der Downstream neu ausgewürfelt würde.

Die Telekom weiss schon, warum sie sich solche Aktionen erlauben kann.

Christoph 2. Mai 2013 um 12:41 Uhr

Hehe, das Datum in den AGB ist noch immer falsch 😉

Fraggle 2. Mai 2013 um 12:41 Uhr

@Da Easy Mitch?
Echt? Ich kenne es hier genau andersherum. Bei mir selber bot Telekom nur 2 MBit Leitung an. 1&1 sowie Vodafone (ehemals Arcor zu der Zeit) 16 MBit, die auch erreicht werden. Im Nachbardorf gibts dank Unitymedia sogar 50Bit. Wohlgemerkt, alles stabil. Ich würde daher sagen, pauschal ist da kaum zu sagen diese oder jene sind besser, es hängt von der Gegend ab.

Christoph 2. Mai 2013 um 12:41 Uhr

PS. Das sind keine AGB, das ist lediglich die Leistungsbeschreibung

Markus 2. Mai 2013 um 12:50 Uhr

Haha, wie geil ist das denn? Heißt also je teurer das Paket das ich wähle, desto schneller bin ich in der Drosselung! Ist natürlich auch eine Definition von High-Speed: „steigen Sie um auf Glasfaser, dann surfen sie noch schneller mit 384 kbit/s“ 🙂 Die müssen ihre Kunden ja für ziemlich bescheuert halten. Mal sehen ob sie es sind und das mit sich machen lassen. Ich tippe mal: JA.

Wenn sich das Konzept durchsetzt können die Cloud- (und andere) Dienste wohl dicht machen. Da sichert man doch lieber wieder auf der guten alten Festplatte zu Hause.

Uwe 2. Mai 2013 um 12:58 Uhr

@Matze B.
das Tool ist schon mal ok, aber leider sehe ich dann nur den Verbrauch eines Rechners,
ich suche auch was für alle Verbraucher! Das war mit meiner letzten Fritzbox noch möglich, mit dem Speedport natürlich nicht mehr *mmmpf*

Matze.B 2. Mai 2013 um 11:14 Uhr

@Jochen:
NetSpeedMonitor http://www.floriangilles.de/so.....eedmonitor

Paul D. 2. Mai 2013 um 13:34 Uhr

Tja, wie will die Telekom uns eigentlich noch vereimern?
Die letzte Meile und der T-Techniker, der immer unzuverlässig ist, sind doch schon schlimm genug.
Ich hoffe, dass jede Menge Kunden von diesem Dinosaurier abspringen.

Da Easy Mitch 2. Mai 2013 um 13:37 Uhr

@Fraggle: Geht aktuell meinen Eltern so. Die hatten jahrelang über 1&1 stablie 16.000, in letzter Zeit schwankt die Bandbreite zwischen 16.000 und 0, stellenweise ist es so schlimm dass sie nicht mal mehr eine Webseite öffnen können. Und bei der Fehlersuche bin ich auf unzählige Beiträge im Netz gestoßen, die genau das gleiche im Zusammenhang mit 1&1 berichten.

Brave 2. Mai 2013 um 13:47 Uhr

Kann man jetzt aufgrund der Vertragsänderung von einem sonder kundigungsrecht gebrauch machen?

Da Easy Mitch 2. Mai 2013 um 13:53 Uhr

Brave, hat sich Dein Vertrag geändert?

Brave 2. Mai 2013 um 13:57 Uhr

Ja ich hbe nicht mehr die gleichen Leistungen

max 2. Mai 2013 um 14:43 Uhr

3, 2, 1, los! Kündigen!!!

napfelsaft 2. Mai 2013 um 14:50 Uhr

Bei Bestandskunden ändert sich doch nichts bis sie einen neuen Vertrag abschließen –> in einen neuen Vertrag gedrängt werden.

Alle Verträge die ab heute (02.05.13) abgeschlossen werden beinhalten die neuen Klauseln 🙂 Die für Dich geltenden AGBs hast du mit der Auftragsbestätigung damals zugeschickt bekommen.

Ich guck mir das ganze Theater jetzt noch an und schau was die BNetzA dazu sagt. Aber eine Kündigung des Anschlusses wird mittlerweile immer wahrscheinlicher weil mich einfach nur die Einstellung der Telekom aufregt. Riesen Konzern der den Hals nicht voll genug bekommen kann.

Bei einer normalen Preiserhöhung hätte wahrscheinlich Niemand wirklich was gesagt, aber dann kommt so eine unehrliche S******. Hätte man von Anfang an Klartext gesprochen dann würde ich mir nicht so veralbert vorkommen. Und mit so einer Einstellung, mit der man probiert alle Menschen an der Nase herum zu führen, kann ich mich nicht mehr identifizieren.

Das sieht so aus als wenn man nun auf Teufel komm raus probiert überall alle Einnahmequellen anzuzapfen. Bekommen wir es nicht von den Kunden dann nehmen wir es halt von den anderen ContentProvidern. Und ein ehrliches Statement von wegen „Ja so ist es“ können wir nicht abgeben sondern wir probieren uns weiter rauszureden. Was ein Kindergarten 🙂

Ich würde mich freuen wenn die BNetzA hier draufhauen würde und erkennt, dass die Telekom kein DSL-Provider, Netzbetreiber und Content Anbieter auf einmal sein kann und den Konzern hier in drei Teile zerschlägt oder den Betrieb von Geschäftsbereichen untersagt.

Aber das ist Wunschdenken und wird sehr wahrscheinlich nicht passieren 🙂

Grüße

Tchooe 2. Mai 2013 um 15:29 Uhr

@Fraggle:
„Im Nachbardorf gibts dank Unitymedia sogar 50Bit.“

DA möchte ich nicht wohnen … 😉

Frage an alle:
Ich habe mit der von Caschy kürzlich vorgestellten Windows 8-App mal geschaut, was bei mir so an Traffic durchgeht – und große Augen gemacht, denn einen großen Teil des Traffics konnte ich mir nicht erklären.

Kann der oben erwähnte Netspeedmonitor mir den Traffic nach einzelnen Programmen/Diensten/Applikationen aufgeschlüsselt auch als Statistik für einen längeren Zeitraum anzeigen?
Falls nicht: Gibt es ein anderes Tool, das das kann?

germandutchman 2. Mai 2013 um 16:00 Uhr

ist in usa schon gang und gäbe:

More than 64 percent of broadband subscribers in the U.S. have a cap on their usage.
… this is about protecting their entrenched TV businesses as well as keeping the price for service high, despite the decreasing costs to send traffic over the network

http://gigaom.com/2012/10/01/data-caps-chart/

Ist also exakt die selbe Vorgehensweise der Telekom, nur im Hightechinternetland US&A. Wird leider in der Diskussion überhaupt nicht erwähnt.

Eventuell 2. Mai 2013 um 16:03 Uhr

Mein Schwager hatte mir mal das hier empfohlen: http://www.de.paessler.com/prtg. Kein Witz, hat er in der Firma….!

Dirk 2. Mai 2013 um 16:51 Uhr

@napfelsaft Das hätte ich selbst nicht besser sagen können. 100% Deiner Meinung !!!

hammelwade 2. Mai 2013 um 22:02 Uhr

48kb/s sind ein absoluter Witz. Zu nichts zu gebrauchen. Ich hab den Zirkus mit LTE jeden Monat. Wenigstens lässt Vodafone einem noch ca 65-70kb/s

Oldschool 3. Mai 2013 um 03:44 Uhr

Drosselung wie erwartet, aber habe ich mich bei dem Zeitraum „bis zum gleichen Kalendertag des Folgemonats“ verlesen?

Heißt das: am 27.03. das Volumen gerissen bis zum 27.04. gedrosselt?

friddes 3. Mai 2013 um 08:03 Uhr

@Caschy: „diese dürfen sich mit unbequemen Fragen löchern lassen“. Was gibt es hier noch zu fragen? Raubritter kann man nur mit gleichen Waffen schlagen: Sofern nur irgend möglich muss der zahlende Kunde wechseln! Wenn nur zehn Prozent der DrosselKOM-Kunden wechseln, dann rechnet sich deren Kalkulation doch nicht mehr. Selbst wenn man persönlich KEINEN Vorteil hat (z.B. beim Wechsel des Stromanbieters), sollte man ab und an mal wechseln. Das schafft mit Sicherheit Arbeitskräfte beim Anbieter und macht seine Kalkulation zur Makulatur. Wenn man aber immer wie ein Schaf freiwillig zur Schlachtbank geht, ist man selber schuld. Löst Euch von den ach-so-geliebten Ausreden wie „Ich war schon immer bei der Telekom“; „Das bringt doch nichts“; „Ich will meine Festnetzrufnummer behalten“; „ISDN/analog funktioniert auch bei Stromausfall“; „Ich benötige (als Privatperson) meinen FAX-Anschluss“; usw.
Was ich im Laufe der Jahre so an Ausreden (wg. Faulheit) gehört habe, geht auf keine Kuhhaut mehr. Auch die, die nicht so ohne weiteres kündigen können, sollten doch einfach mal dem Anbieter ihre Kontovollmacht entziehen und monatlich selbst überweisen. Das klappt super! (Habe ich bereits vor Jahren gemacht als die Verlage gemeint haben, sie könnten sparen, wenn sie mir keine Jahresrechnung für Fachzeitschriften mehr senden würden. Die brauchte ich aber für die Steuererklärung, denn aus den Buchungssätzen war teilweise nicht zu ersehen, wofür die Abbuchung eigentlich war.) Bewegt Euch!! Kontert diesem neumodischen Marketinggehabe und fallt nicht immer wieder auf deren Marketingsprüche herein. Lest das neueste Test-Heft der Stiftung Warentest und schaut Euch mal den Beitrag ab Seite 40 mit den Handytarifen an. Dort kommt die Telekom (wie auch Vodafone) ihr Fett weg. Aber so was von scharf!!! Wer da noch Kunde ist, ist selber schuld!!! – Wie schon oben geschrieben…

Jap 3. Mai 2013 um 09:13 Uhr

Starker Post, zumal in Relation zur Tageszeit 🙂 +1 😀

Christoph 3. Mai 2013 um 10:19 Uhr

Ich bin eigentlich nur noch wegen Entertain bei der Telekom

Tchooe 4. Mai 2013 um 02:39 Uhr

@ Oldschool:
„Heißt das: am 27.03. das Volumen gerissen bis zum 27.04. gedrosselt?“

Wenn dein Abrechnungsmonat vom 27.03. bis 26.04. läuft und du hast bereits am 27.03. dein Volumen ausgenutzt, dann darfst du ab dem 27.04. wieder ungedrosselt saugen. Wenn du es denn schaffst, an einem Tag 75 GB zu ziehen.




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