Apple: Patentantrag könnte auf bessere Geräteoptik hindeuten

22. Juni 2015 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Apple setzt seit dem iPhone 5 (wie schon beim ersten iPhone) auf ein Unibody-Gehäuse aus Metall. Dieses hat den Nachteil, dass es nur mit Unterbrechungen für Antennen verbaut werden kann. Waren es beim iPhone 5 und 5S noch Glaseinlagen, die für die Funkdurchlässigkeit sorgten, sind es beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus schmalere Kunststoffstreifen auf der Rückseite der Geräte. Das sieht zwar live weniger schlimm aus als auf Bildern, ein optisches Highlight sind diese Streifen aber dennoch nicht (zudem sind sie verdammt schnell mit Kratzern versehen).

IMG_0639

Ein Patentantrag beschreibt nun ein Material, das durchlässig für Funkwellen ist, aber dennoch aus Metall besteht, eloxiertes Metall um genau zu sein. Mit diesem wäre es möglich, einen Unibody zu schaffen, der für die Antennen eben keine Unterbrechungen haben müsste. Ein solches Material würde Apple ganz neue Möglichkeiten im Gerätedesign geben, egal ob es um iPhone, iPad oder Mac geht. Funkende Komponenten müssten nicht mehr an das Gehäuse angepasst sein, sondern könnten überall in einem Gerät Platz finden.

Auf der anderen Seite handelt es sich leider nur um einen Patentantrag. Firmen wie Apple patentieren so ziemlich jede Idee, egal ob sie einmal in echten Produkten zum Einsatz kommt oder nicht. In diesem Fall würde ein solches Material allerdings hervorragend zur Gerätephilosophie von Apple passen. Keine Antennenstreifen mehr in den Geräten klingt aber auch für den Nutzer verlockend, wobei ein Großteil die unschönen Streifen vermutlich mit einer noch unschöneren Hülle schützt.

(via Redmond Pie)

Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9396 Artikel geschrieben.