Apple: Patentantrag könnte auf bessere Geräteoptik hindeuten

Apple setzt seit dem iPhone 5 (wie schon beim ersten iPhone) auf ein Unibody-Gehäuse aus Metall. Dieses hat den Nachteil, dass es nur mit Unterbrechungen für Antennen verbaut werden kann. Waren es beim iPhone 5 und 5S noch Glaseinlagen, die für die Funkdurchlässigkeit sorgten, sind es beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus schmalere Kunststoffstreifen auf der Rückseite der Geräte. Das sieht zwar live weniger schlimm aus als auf Bildern, ein optisches Highlight sind diese Streifen aber dennoch nicht (zudem sind sie verdammt schnell mit Kratzern versehen).

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Ein Patentantrag beschreibt nun ein Material, das durchlässig für Funkwellen ist, aber dennoch aus Metall besteht, eloxiertes Metall um genau zu sein. Mit diesem wäre es möglich, einen Unibody zu schaffen, der für die Antennen eben keine Unterbrechungen haben müsste. Ein solches Material würde Apple ganz neue Möglichkeiten im Gerätedesign geben, egal ob es um iPhone, iPad oder Mac geht. Funkende Komponenten müssten nicht mehr an das Gehäuse angepasst sein, sondern könnten überall in einem Gerät Platz finden.

Auf der anderen Seite handelt es sich leider nur um einen Patentantrag. Firmen wie Apple patentieren so ziemlich jede Idee, egal ob sie einmal in echten Produkten zum Einsatz kommt oder nicht. In diesem Fall würde ein solches Material allerdings hervorragend zur Gerätephilosophie von Apple passen. Keine Antennenstreifen mehr in den Geräten klingt aber auch für den Nutzer verlockend, wobei ein Großteil die unschönen Streifen vermutlich mit einer noch unschöneren Hülle schützt.

(via Redmond Pie)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Die Streifen auf der Rückseite des iPhone 6 haben mich noch nie gestört.

    Zu Kratzern: Ich trage um mein iPhone 6 noch nicht mal Schutzfolie oder Tasche und bisher kein einziger sichtbarer Kratzer vorhanden.

  2. Mit Plaste wäre das nicht passiert, ich kann den Alu Wahn bei Handys nicht verstehen, außer dem „Wertvollen“ Gefühl bringt das nur Nachteile.

  3. Ich trage seit dem iPhone 5 keine Hülle und keine Displayschutzfolie mehr. Das iPhone 5 sah schlimm aus, was aber an der Eloxieren lag, das Display hingegen war komplett frei von Kratzern

    Das 6 Plus hat zwar keine Kratzer am Gehäuse, aber das Display ist mittlerweile ein wenig mitgenommen. Da wurde etwas verschlimmbessert.

  4. Alu fühlt sich halt wertiger an, als Hartplastik und Kratzer kriegt man auch bei Plastikgeräten.

  5. Das Apple-Blech verkratzt halt leicht. Und ich finde es nicht „wertig“, sondern zu rutschig.

  6. GongGonzo says:

    @neofelis: Also ich finde eine gute Gummierung deutlich angenehmer als kaltes Blech.

  7. Alternativ besteht auch noch die Möglichkeit, einen Sticker, Goldkette o.ä. zu tragen oder ’ne sichtbare Tätowierung (Stirn, Wange, Hand, …), das einen als Besitzer eines solchen Smartphones ausweist. Die SIM kommt ins Gebrauchthandy und das angeschaffte Smartphone bleibt in der Originalverpackung kratzerfrei. Zudem ist dann auch der innere Aufbau der Komponenten wumpe und richtet sich einzig und allein nach dem Design.
    Und ich dachte doch wirklich, Handys etc. sind Gebrauchsgegenstände…

  8. Ich will sehen wie die damit den amerikanischen SAR-Wert einhalten. Sind ja schon jetzt mit ihren Geräten schon immer ganz weiten oben was die Strahlungsintensität angeht…

  9. Haha, die Optik zu verbessern ist sicher sehr wichtig, besonders da gefühlte 95% aller Fallobst-User sofort ein Kunststoff-Kondom drüberstülpen, damit ihr Gerät nicht schon nach einer Woche ausschaut, als wäre es schon 2 Jahre in der Werkzeugkiste herumgeschleudert worden.

  10. @neofelis:

    Für geübte Apfelkinder gehört es sich doch, dass man den Kunststoff der Konkurrenz abwertend als Plastik bezeichnet, vom Kunststoff der Obst-Firma allerdings in höchsten Tönen als Polycarbonat schwärmt, oder?

  11. Besonders peinlich sind diese Plastikhüllen mit dem Loch in der Mitte, damit die anderen das Apfel-Logo noch sehen können. Das scheint vielen iSheep das allerwichtigste überhaupt zu sein. Die merken gar nicht, wie lächerlich sie sich damit machen.

  12. @neofelis

    Das ist halt Ansichtssache, die einen wollen Funktion und Haltbarkeit die anderen verzichten gern auf alles solange es sich wertig anfühlt.
    Das Thema Statussymbol und Smartphone ist sicherlich für viele auch sehr wichtig.

  13. Schon in der Überschrift wird wieder herumgedruckst: „… Bessere Geräteoptik…“

    Warum drückt ihr euch bei Apple immer so vorsichtig und positiv aus? Sagt es doch einfach klar: Das aktuelle iPhone-Blechdesign mit den billigen Plastikstreifen ist einfach nur potthässlich.

  14. Stimmt, jetzt wo ich das iPhone 6 nach 9 Monaten mal aus der Lederhülle genommen habe, sehe ich diese Streifen auch. Mal ehrlich, 95% der Nutzer haben das Gerät doch eh irgendwo drin stecken und die wo nicht werden es nach jeden zweiten Sturz eh austauschen müssen. 🙂

  15. Die Frage ist eher warum unter jedem Apple-Artikel fast nur Müll steht. Dieses getrolle ist vorhersehbar und dümmlich, der reinste Kindergarten.

    Blechdesign, Plastikstreifen. Niemand hat dich nach deiner Meinung gefragt.

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