Apple Patent beschreibt mechanischen Schutz von Audio-Komponenten in Smartphones

23. Mai 2014 Kategorie: Apple, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Smartphones sind als Alltagsbegleiter oft großen Belastungen ausgesetzt. Das passt nicht zur immer kleiner und empfindlicher werdenden Technik. Also müssen sich Hersteller etwas überlegen, wie sie sensible Komponenten schützen. In einem 2012 eingereichten Apple-Patent wird beschrieben, wie sich Audio-Komponenten schützen lassen. Der aktive Schutz für akustische Geräte ist ein mechanischer, er reagiert auf Informationen verschiedener Sensoren, die im Gerät verbaut sind.

Apple_Patent_akustik_01

Bei entsprechenden Informationen, die vom Beschleunigungssensor oder anderen Quellen stammen könne, werden die entsprechenden Komponenten geschlossen und sind somit vor Beschädigung geschützt. Zu hoher Druck oder plötzliche Spitzen können die empfindlichen Membranen der verbauten Mikrofone und Lautsprecher schnell schädigen.

Apple_Patent_akustik_02

Momentan ist der Schutz empfindlicher Komponenten maximal durch diverse Nano-Beschichtugnen gegeben, die Smartphones weniger anfällig für Wasser und Staub machen. Eine mechanische Lösung, wie sie von Apple hier beschrieben wird, ist bisher noch nicht eingesetzt und anscheinend auch noch nicht nötig. Mit dem Voranschreiten von Technik ist es aber möglich, dass so etwas früher oder später tatsächlich nötig wird.

Dass dieses Patent seinen Einsatz in einem realen Gerät findet, ist nicht gesagt. Wie so oft bei Patenten, zeigt es jedoch, über was sich die Hersteller so Gedanken machen (müssen). Amazon hat 2012 zum Beispiel auch ein Patent auf einen Smartphone-Airbag erhalten.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Quelle: Apple Insider |

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9407 Artikel geschrieben.