Antivirenhersteller half beim Bundestrojaner

20. Oktober 2011 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von: caschy

Man mag von der Computer Bild halten was man will, doch ich wage jetzt einmal die steile These, dass in deren Räumlichkeiten auch okaye Leute rumlaufen, die gerne ihren Job gut machen. Nun ja – heute las ich bei einem Redakteur der CB bei Google+, dass man wohl zumindest eine Quelle hätte, die aussagt, dass ein Antivirenhersteller explizit dabei half, dass bei einer überwachten Person der Scanner beim Bundestrojaner nicht anschlug. Die Aussage sei von einem Mitarbeiter des besagten Antivirenherstellers getroffen worden, die CB hält die Quelle für glaubwürdig, sagt aber, dass eine weitere Quelle beziehungsweise die Aussage des Herstellers fehlt. Schade.

Folgendes konnte man lesen: „“Eine Strafverfolgungsbehörde hat sich an uns gewendet und unsere Mitarbeit angefragt. Ein User wurde anhand eines gezielten Angriffs ausgespäht“, heißt es in der vertraulichen Nachricht des hochrangigen Mitarbeiters. Dem Hersteller wurde eine Kopie des Bundestrojaners überlassen. Das Virenschutz-Unternehmen hat den Trojaner dann so angepasst, dass die eigene Schutz-Software den Verdächtigen nicht warnte – und so die Bespitzelung ermöglichte.“

Tja – und mal ehrlich. Skandal? Sicherlich, kommt doch bei vielen vielleicht das Bild der Antivirenhersteller ins Wanken. Die meisten von uns werden folgendes nach dem Lesen meines Beitrages im Kopf haben: Ach? War doch klar!


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Über den Autor: caschy

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