Amazon Echo: Smarter Lautsprecher wohl bald als portable Variante

12. Januar 2016 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von: André Westphal

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Amazons Hybrid aus Lautsprecher und Sprachcomputer, der Echo, ist bisher in Europa gar nicht erhältlich.In den USA solle dagegen laut dem Wall Street Journal sogar noch in diesem Jahr ein Ableger folgen. So behaupten die geschätzten Kollegen, dass Anazon bereits „in den nächsten Wochen“ eine kleinere und tragbare Version des Echo veröffentlichen wolle. Was die Funktionen betreffe, so solle auch der mobile Echo Fragen beantworten, Einkaufslisten anlegen und weitere Smart-Home-Funktionen übernehmen können – eben ganz wie der große Bruder. Die Preisempfehlung des noch namenlosen, neuen Echos solle jedoch unter den 180 US-Dollar der bisher erhältlichen Version spielen.

Amazon selbst enthält sich offiziell zum potentiellen, schlankeren Echo allerdings derzeit eines Kommentares. Auch wenn der Echo anfangs belächelt wurde und Bedenken wegen des Datenschutzes aufkamen, erwies sich der smarte Lautsprecher in den USA als Überraschungserfolg. Besonders die leistungsfähigen Mikrofone und die Sprachsteuerung ernteten in Reviews durchaus Lob. Zwar schweigt Amazon selbst zu den Verkaufszahlen, die hohe Anzahl der positiven Bewertungen bei Amazon.com spricht aber durchaus für eine gute Annahme durch die Käuferschaft.

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Amazon hoffe laut dem WSJ nun den Erfolg durch eine günstigere, tragbare Version noch auszubauen. Angeblich trage jene Version des Amazon Echo den Codenamen „Fox“ und soll in eine Handfläche passen. Zudem solle diese Variante des Smart-Lautsprechers über ein Dock aufgeladen werden und nur auf Sprachkommandos reagieren bzw. nach einer Stimme lauschen, wenn zuvor ein Knopf gedrückt wurde. Das sei notwendig, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Die Fertigung habe laut den Gerüchten bereits bei Flextronics in Singapur begonnen.

Tja, leider werden wir in Deutschland so oder so wohl erstmal nichts davon haben. Da es auch der reguläre Amazon Echo bislang nicht zu uns geschafft hat,dürfte leider das gleiche Schicksal der kompakteren, tragbaren Version blühen.



Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

Fraggle 12. Januar 2016 um 10:25 Uhr

„Auch wenn der Echo anfangs belächelt wurde und Bedenken wegen des Datenschutzes aufkamen, erwies sich der smarte Lautsprecher in den USA als Überraschungserfolg.“ Das ist kein Wunder, da Amazon ganz schön aufpassen muß Amis zu überwachen. Da sind die Staaten ziemlich restriktiv, aber eben nur, wenn es um US-Bürger geht 😉

Markus 12. Januar 2016 um 10:45 Uhr

Irgendwann kommt dann das ganz große Ding: Amazon Echo als App.

Jan 12. Januar 2016 um 12:40 Uhr

Interesse an einer Opensource-Alternative ohne Daten-Schnüffelei?
MyCroft AI (http://link.klomp.de/caschy-mycroft)

Preorder läuft noch…

Matze.B 12. Januar 2016 um 13:35 Uhr

Nein Jan KEIN Interesse. 🙂
1. Weil du mir sicher nicht schlüssig definieren kannst in welcher meiner Daten Amazon schnüffelt.
2. Es gibt viele Beispiele dass solche Opensource- Alternativen nicht ein Drittel an Funktionen und Diensteanbindung bieten wie die Originale von den jeweils ‚Großen‘

stiflers.mom 12. Januar 2016 um 13:44 Uhr

Amazon „schnüffelt“ in den Daten, welche der User freiwillig an Amazon sendet, wie z. B. Suchbegriffe im Amazon Katalog. Ob Du die jetzt per Tastatur an Amazon übermittelst oder per Sprache, macht wohl keinen Unterschied.

Echo reagiert auf einen bestimmten Begriff (Alexa), bevor es Dich „abhört“, es ist ja nicht so, dass das Teil ständig zuhört.

Jan 12. Januar 2016 um 13:49 Uhr

Matze.B,
1. Du hast Recht, ich habe leider pauschalisiert. Dennoch besteht eine nicht unter den Tisch zu kehrende Eventualität, dass Amazon mit unseren Daten arbeitet.
2. Es gibt viele Beispiele, dass solche Opensource-Alternativen aufgrund deren Offenheit (z.B. durch Addons, Plugins) „zwei Drittel“ mehr Funktionen und Diensteanbindungen bieten, wie die ähnliche Pendants der „Großen“ (die halt immer ihre eigenen Ziele verfolgen).

Kalle 12. Januar 2016 um 14:07 Uhr

Was soll die Weiterleitung über deine Domain zurück hierher? Der richtige Link ist hier:

http://stadt-bremerhaven.de/mycroft-a-i-iot/

Tony 12. Januar 2016 um 15:01 Uhr

Auf Grund der aktuell noch naheliegenden Bedenken wird sicherlich die Mehrkheit zunächst von einem Kauf absehen…

stiflers.mom 12. Januar 2016 um 15:43 Uhr

@Tony: welche Bedenken ?


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