Affinity Photo für die Apple iPad ist da

6. Juni 2017 Kategorie: Apple, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Affinity Photo für die Apple iPad ist da: Gestern gemeinsam mit Apple auf der WWDC 2017 vorgestellt, ist die App für Bildbearbeitung bereits im offiziellen App Store zu finden. Zur Einführung zahlt ihr 21,99 Euro für die Anwendung. Der reguläre Preis soll später bei 32,99 Euro liegen. Die Entwickler von Serif versprechen, dass die Fähigkeiten der iPad optimal ausgenutzt werden. Kompatibel ist Affinity Photo aufgrund der mächtigen Funktionen und des entsprechenden Hardwarehungers nur zu den iPad Pro, iPad Air 2 und iPad (Anfang 2017).

So könnt ihr mit Affinity Photo auch an kompatiblen iPads mit unbegrenzten Ebenen, Filtern und Masken arbeiten sowie die Größen der Ebenen ohne Qualitätsverlust ändern. Auch das zerstörungsfreie Arbeiten mit Live-Filtern bleibt am iPad erhalten. Falls ihr unschlüssig seid, ob ihr später noch Schritte ändern wollt, könnt ihr das Rückgängig-Protokoll mit dem Dokument speichern. Bei den Arbeitsoberflächen hat man auf Produktivität geachtet und bietet alles für Entwicklung, Nachbearbeitung, Tone Mapping und Liquify-Transformationen

RAW-Fotos und andere Bilder könnt ihr in einem eigenen Arbeitsbereich für das Preprocessing öffnen. Natürlich habt ihr auch sonst Zugriff auf mächtige Funktionen,wie das Anpassen der Belichtung, Schwarzpunkt, Klarheit, Leuchtkraft, Weißabgleich, Schatten, Lichter, etc. Fotografen können dann auch am iPad Objektivfehler beheben und sogar mit 360°-Bildern hantieren. Auch Panoramabilder lassen sich in Affinity Photo für iPad zusammenfügen. Auf der WWDC demonstrierte man schon recht eindrucksvoll, wie sich auf diese Weise etwa ein eigenes Filmplakat am iPad Pro erstellen ließ.

Sogar einzelne Haarsträhnen könnt ihr präzise auswählen und bearbeiten. Die Desktop-Werkzeuge für das Abwedeln, Nachbelichten, Klonen, Reparieren und Entfernen von Schönheitsfehlern und roten Augen findet ihr ebenfalls alle in der iPad-App. Profis können die Kanalbearbeitung mit 16- oder 32-Bits vornehmen und mit allen gängigen Formaten wie PNG, TIFF, JPG, GIF, SVG, EPS, EXR, HDR, PSD und PDF herumwurschteln.

Laut Serif nutzte man für Affinity Photo am Apple iPad die gleiche Ausgangsbasis wie für die Desktop-Versionen. Natürlich optimierte man die Oberfläche aber von Grund auf für Toucheingaben. Dank Hardwarebeschleunigung für alle Filtereffekte und Co. soll die Bearbeitung an den Tablets flüssig laufen und sehr machtvolle Instrumente liefern, selbst wenn man lediglich mit seinem iPad unterwegs ist. Weitere Informationen findet ihr direkt bei Serif. Falls ihr über ein passendes iPad verfügt und Affinity Photo ausprobieren mögt, habe ich unten direkt den Link zum App Store eingefügt. Wann der Einführungspreis von 21,99 sich auf 32,99 Euro erhöht, konkretisierten die Entwickler übrigens noch nicht.

Affinity gibt es auch für Windows und macOS – und wird durch die Bank von uns hier im Blog eingesetzt.

Affinity Photo
Affinity Photo
Entwickler: Serif Labs
Preis: 21,99 €
  • Affinity Photo Screenshot
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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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