5 Jahre Bing: 2009 bis heute und ein Ausblick auf die Zukunft

3. Juni 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Heute ist ein großer Tag für Microsoft. Die 2009 gestartete Suchmaschine Bing feiert ihren fünften Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt Microsoft einen kleinen Rückblick auf die Änderungen und neuen Herausforderungen, die in den letzten fünf Jahren aufgetaucht sind. Außerdem gibt es auch eine Galerie mit den besten Hintergrundbildern der Suchmaschine. Neben dem Rückblick gibt Microsoft außerdem auch einen Ausblick, was künftig von Bing zu erwarten ist.

Bing_2009

2009 startete Bing, damals als schlichte Suchmaschine. Bereits 2009 zeigte sich aber, dass sich das Netz verändert, vertikale Suchen wichtiger werden als eine Auflistung von Ergebnis-Links, wenn etwas gesucht wird. Microsoft führte 2009 deshalb vertikale Suchen für Reisen und Gesundheit ein, startete außerdem mit der linken Sidebar, wo man die Suche verfeinern konnte.

2010 kam dann die Herausforderung der sozialen Netzwerke. Bing konnte sich mit Facebook und Twitter arrangieren und so eine soziale Komponente in das Feld der Suche einführen. Bing konnte die sozialen Netze mit in die Suchen einbeziehen und so Ergebnisse liefern, die einen menschlichen Touch beinhalten.

Bing_2011

2011, ein Jahr nach der Einführung des ersten iPads kristallierte sich heraus, wo die mobile Reise hingeht. Die Zukunft lautet Touch, Bing brachte in diesem Jahr eine entsprechende Version für mobile Geräte, die nicht nur in der Größe, sondern auch in der Funktionsweise an die Bedienung per Smartphone oder Tablet angepasst war.

2012 führte Bing ein dreispaltiges Format ein, um die Suchergebnisse besser darzustellen. Das war nötig, da traditionelle Suchergebnisse durch die schiere Masse an Informationen nicht mehr zielführend waren. Durch das neue Design konnten die Ergebnisse in Web, Bing und soziale Netzwerke unterteilt werden.

2013 führt Bing dann ein Feature ein, das die fortschreitende Digitalisierung der Welt einbezog. Das Wissen, dass es sich bei bestimmten Dingen eben um Dinge handelt und nicht nur ein Wort, kontextbezogene Antworten, all das wird durch den Fortschritt der Technik ermöglicht.

Heute gibt es die Bing Plattform, die Dienste wie Cortana oder Übersetzungen in sozialen Netzwerken ermöglicht. Und die Zukunft? Laut Microsoft wird in der Zukunft kein Browser mehr geöffnet und eine Suchanfrage eingetippt. Relevante Informationen sollen zum Nutzer kommen. Und zwar dann, wenn er sie benötigt, an einem Ort an dem er sie benötigt. Microsoft sieht sich für diese Zukunft gut aufgestellt. Ob die Nutzer das langfristig auch so sehen und Google den Rücken kehren?


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Quelle: Bing |

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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