Xiaomi 14 (Pro): Erste Smartphones mit dem Snapdragon 8 Gen 3 vorgestellt

Erst gestern hat Qualcomm seinen neuen Flaggschiff-SoC, den Snapdragon 8 Gen 3, vorgestellt. Der bringt nicht nur mehr Rechenleistung mit, sondern gibt vor allem auch im KI-Bereich Schub. Xiaomi hat nun, zumindest für den chinesischen Markt, mit dem Xiaomi 14 und dem Xiaomi 14 Pro, Smartphones vorgestellt, welches auf den neuen Chip bauen.

Das Xiaomi 14 setzt auf einen 6,36 Zoll (ca. 16 cm) großes Display mit OLED-Technologie (LTPO, 460 ppi). Jenes kann 12-Bit-Farben darstellen und bringt eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz mit. Geschützt durch Gorilla Glass Victus kann das Display eine Spitzenhelligkeit von 3000 Nits abrufen.

Unter der Haube kommt besagter Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm zum Einsatz, der im 4-nm-Verfahren gefertigt wurde. Zur Seite stehen 8 GB Arbeitsspeicher (LPDDR5x) sowie 256 GB Speicherplatz (UFS 4.0). In Sachen Konnektivität kann man WiFi 7, NFC oder auch Bluetooth 5.4 vorweisen. Xiaomi setzt auf Android 14 mit dem neuen HyperOS als Betriebssystem. Im Fokus steht hier das gesamte Xiaomi-Ökosystem. So kommt das HyperConnect-Framework für schnelle Verbindungen zu diesen Geräten zum Einsatz.

Im neuen Xiaomi-Smartphone werkelt ein Triple-Kamera-Setup: 50-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung und neuem Light Fusion 900 Bildsensor. Ebenfalls 50 Megapixel spendiert man für die Ultraweitwinkellinse (Samsung JN1) sowie abermals der JN1 beim 50-Megapixel-Sensor für die Tele-Linse. Auf der Front wiederum werden Fotos mit 32 Megapixeln geschossen.

Der Akku des 193 bzw. 188 Gramm schweren Geräts (Glas bzw. Leder) wird mit einer Kapazität von 4610 mAh angegeben. Geladen wird wahlweise kabelgebunden (USB 3.2) mit 90 Watt oder kabellos mit bis zu 50 Watt. Ein Fingerabdruckscanner steckt unter dem Display. Kostenpunkt sind umgerechnet etwa 520 Euro. Es ist in vier verschiedenen Farben erhältlich -Jadegrün, Schwarz, Weiß und Snow Mountain Pink.

Das Display beim Pro-Modell fällt mit 6,73 Zoll (ca. 17 cm) etwas größer aus. Geschützt durch Xiaomi Ceramic Glass soll es kratzfester und besser gegen Stürze gefeit sein. Auch hier gibt es ein LTPO-Panel mit bis zu 120 Hz sowie 3000 Nits Spitzenhelligkeit (522 ppi). Das Display ist an allen vier Ecken und Seiten gekrümmt. Den großen Bruder gibt es wahlweise auch mit einem Titanium-Rahmen (230 Gramm).

Der Chipsatz ist identisch, auch hier gibt es den neuen Qualcomm-SoC. Ebenso fällt auch das Kamera-Setup (zumindest auf der Sensor-Seite) identisch aus. Unterschiede sind eher in den Details zu suchen. So setzt das Xiaomi 14 Pro auf eine variable Blende von f/1.42 bis f/4.0 und passt diese automatisch, je nach Umgebungslicht, an. Dies erlaubt neben unterschiedlicher Belichtung auch eine kontrollierbare Tiefenschärfe durch den Bokeh-Effekt.

Außerdem gibt es beim Pro-Modell 12 GB Arbeitsspeicher (LPDDR5x) und der 4880 mAh große Akku wird kabelgebunden gar mit 120 Watt aufgeladen. Umgerechnet schlägt das Xiaomi 14 Pro (12 GB & 256 GB) mit etwa 650 Euro zu Buche. Wahlweise erhältlich ist es auf dem chinesischen Markt auch mit 512 GB.

Offen ist und bleibt derzeit, ob und wann die beiden Flaggschiff-Smartphones auch auf dem hiesigen Markt aufwarten werden. Ich gehe mal davon aus. Bislang hat Xiaomi den europäischen Launch immer separat und einige Wochen später vollzogen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: felix@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. 230g? Das kann man ja fast als Fitnesshantel nutzen…

  2. Tolles neues Flagship 🙂
    Aber: Wie sind die die Xiaomi Roadmap für Software / und Sicherheitsupdates der in der EU verkauften Geräte aus?
    5 Jahre Monatlich Updates? Oder weiterhin wie bisher, selten und viel zu spät? 😈

    • Ab dem 13t sind es 4 Jahre OS Updates und 5 Jahre Sicherheitsupdates. Also wie bei Samsung, kommt natürlich trotzdem auf die frequentierung an. beim 12t waren sie aber die ersten nach Pixel die das 14er Update bekommen haben. Es tut sich da was in Sachen Updates der Druck war wohl langsam zu groß.

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