Windows 11: So steht es künftig um Feature-Update- und Support-Zyklen

Windows 11 ist offiziell vorgestellt und ab sofort können Insider mit unterstützter Hardware auch das neue Betriebssystem von Microsoft erproben. Im Blog könnt ihr bereits einige Beiträge zu Neuerungen und wichtigen Informationen rund um Windows 11 lesen.

Ursprünglich hieß es mal Windows 10 sei das letzte Betriebssystem, welches man mit halbjährlichen Feature-Updates aktuell hält. Im Zuge von weitergehenden Einschnitten hat man sich da wohl doch zu einem klareren Cut entschieden. Feature-Updates für Windows 11 gibt es fortan auch nur noch im jährlichen Zyklus. Jenes Update will man immer in der zweiten Kalenderhälfte veröffentlichen. Die Feature-Updates kommen mit 24 Monaten Support (Home, Pro, Pro for Workstations und Pro Education). Für Enterprise- und Education-Versionen hat man sogar 36 Monate Support parat. Durch das jährliche Update verspricht man also längere Zyklen als es derzeit bei Windows 10 der Fall ist.

Für Verbraucher erlaubt man auch weiterhin die Kontrolle über Updates ihrer Geräte. So kann man auch in Zukunft Updates planen oder auch ein Update pausieren. Weiterhin hat man auch die Wahl, wenn es um optionale Updates geht. Das Update von Windows 10 auf Windows 11 soll ebenfalls über einen vom Nutzer initiierten „Suchprozess“ eingeleitet werden. Über die notwendigen Hardwareanforderungen haben wir bereits an mehreren Stellen berichtet. Nicht-kompatibler Hardware bietet man das Update logischerweise gar nicht erst über das Update-Menü an.

Wer mit nicht kompatibler Hardware unterwegs ist – auch nach Prüfung sämtlicher relevanter Einstellungen – der muss aber nicht in Torschlusspanik verfallen. Windows 10 wird noch bis zum 14. Oktober 2025 weiter unterstützt. In der zweiten Jahreshälfte soll hier ein Update auf Windows 10 21H2 mit Long-Term-Servicing-Channel (LTSC) folgen. Details will man hier bald bekannt geben. Heißt: Ihr profitiert hier zwar nicht von neuen Windows-11-Funktionen, habt aber sicherheitsrelevante Updates auch künftig parat.

Windows 11 soll „den gesamten Update-Prozess verbessern“. Sicherheitsupdates auf monatlicher Basis („Patch-Tuesday-Release / B-Release) will man auch unter dem neuen Betriebssystem beibehalten. Mit Windows 11 sollen jene aber (bis zu 40 Prozent) kleiner ausfallen. Weiter behält man auch die monatlichen Preview-Updates (C-Release).

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Wollte gestern mal Windows 11 Installieren mein 1 Jahr alter Laptop mit Ryzen 5 Prozessor ist nicht kompatibel. Hallo geht’s noch…. MfG

  2. Für ältere aber trotzdem noch relevante Hardware bleibt dann ab 2025 wohl nur noch Linux.

    • 2025 ist die betroffene Hardware dann rund 10 Jahre alt. So lange lässt man doch selten irgendwelche IT-Dinge laufen und falls doch, hat man dann schon lange diverse Einschränkungen wie ausbleibende Treiber-Updates.

      • Ich wüsste jetzt nicht, was ein 10 Jahre alter Core i3 oder i5 als Bürokiste schlechter können sollte als ein aktuelles Gerät. Die Zeiten, wo die Geräte nach wenigen Jahren leistungsmäßig „durch“ waren, sind beim PC IMHO schon lang vorbei bzw. beschränken sich auf sehr spezielle Anwendungsfälle.

      • Wie Zarrooo schon schreibt: 10 Jahre alte Hardware kann Webmail/Youtube/(Open-)Office locker. Das deckt dann schon einen ganzen Haufen User ab. Warum wegwerfen wenn es noch funktioniert? Der größte Flaschenhals ist momentan bei 10 Jahre alten Geräten, dass sie noch mit HDDs ausgestattet sind, aber das Problem stellt sich 2025 für Geräte von 2015 dann weniger häufig.

        • Zumal sich HDDs in der Regel problemlos und für kleines Geld gegen SSDs austauschen lassen, sofern das nicht schon längst geschehen ist.

  3. Muss ich auf meine 32 Bit CPU Rechner doch wieder BeOS installieren. Oder doch lieber ZETA? Aber da laufen die Aktivierungsserver nicht mehr, oder?

  4. „Heißt: Ihr profitiert hier zwar nicht von neuen Windows-11-Funktionen, habt aber sicherheitsrelevante Updates auch künftig parat.“
    Heißt für mich: Als W10-Nutzer werde ich künftig vor neuen Funktionen verschont.

  5. >In der zweiten Jahreshälfte soll hier ein Update auf Windows 10 21H2 mit Long-Term-Servicing-Channel (LTSC) folgen.

    Heißt dass, es gibt ab dann keiner „großen“ Windows 10 Updates mehr (22H1, 22H2, usw.) bis der Support dann 2025 endet. Weiss da schon jemand mehr ?

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